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Autoklassiker  Autoklassiker: Renault 16

Eckig, praktisch, gut



Legenden heißen nicht unbedingt Porsche Spider, Lancia Stratos oder Karmann Ghia. Und auch die Franzosen haben mehr zu bieten als nur Ente und R4. Den Renault 16 zum Beispiel, die erste echte Limousine mit Schrägheck. Er wird jetzt 40 Jahre.

 
 Renault 16
  
 Renault 16  - Foto: Hersteller  Renault 16 - Foto: Hersteller  Renault 16 - Foto: Hersteller  Renault 16 - Foto: Hersteller  Renault 16 - Foto: Hersteller  Renault 16 - Foto: Hersteller

In den 60er Jahren hatten die großen Automobilmessen noch echte Sensationen zu bieten. Das Tuch wurde gelüftet - und nicht selten geriet die Konkurrenz ins Staunen. Nicht ganz so war es bei der Vorstellung des neuen Renault 16 im Frühjahr 1965 auf dem Genfer Salon. Denn schließlich geisterten wilde Gerüchte und ersten Fotos von Prototypen schon seit Anfang 1964 durch die Branche. Die Franzosen waren schon zuvor bekannt für innovatives Design, Ideenreichtum und Sinn für Praktikabilität. Doch dieser Renault setzte für die Mittelklassen-Konkurrenz neue Maßstäbe. Der Renault 16 war so was wie ein Lifestyle-Kombi aus der Zukunft.

Eine Schräghecklimousine stand da. Mit viel Platz für fünf Personen und einem Innenraum, der auch lange Strecken nicht zur Tortour werden ließ. Heute alles kaum erwähnenswert. Aber vor 40 Jahren jubelte die Automobilwelt. Ungewöhnlich für Renault in den 60er Jahren: Motor und Antrieb arbeiteten vorn und nicht im Heck. Markant der lange Radstand und das Hutträger-freundlich hohe Dach. Heute undenkbar – damals ein Mittel, die Drehstabfederung im knappen Innenraum umzusetzen: Der Radstand links ist mit 2,72 Metern knapp sieben Zentimeter länger als rechts.

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Echt voll variabel
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So variabel hatte sich seit dem Unimog kein fahrbarer Untersatz mehr präsentiert. Die zwei Sitzreihen ließen sich vielfältig variieren und gaben den Familienvätern alle Möglichkeiten. Viele sahen in dem neuen R16 eine Weiterentwicklung des R4, der vier Jahre vorher seine Jungfernfahrt hatte. Der hatte schließlich schon erfolgreich für Sturm in der Kleinwagenklasse gesorgt.

Das konnte auch der 16er - nur zwei Klassen höher. Hinter dem Schrägheck und der mächtigen Heckklappe befand sich ein Kofferraum, der sich von 346 auf 1.200 Litern vergrößern ließ. Besonders die Rückansicht war es, das den Renault 16 so einzigartig machte: Er hatte mit seinen kantigen Formen und dem lang gezogenen Heck was von einem Kombi. Das Gepäckabteil wurde nach oben von einer großen Hutablage geschützt. Die Rückbank ließ sich verschieben oder ausbauen.

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Bureau des Style
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Beim Publikum im In- und Ausland kam der "Beamten"-Franzose, der in der Nähe von Le Havre produziert wurde, prächtig an - selbst in den Spirou-Comics war der R16 damals ein ständiger Gast. Zwischen 1965 und 1980 wurden mehr als 1,8 Millionen Autos verkauft. Das hätte man Renault allenfalls im Kleinwagensegment zugetraut.

Gezeichnet wurde der zunächst als Renault 1500 bekannte 16er im zuvor gegründeten "Bureau des Style". Der damals 31jährige Gaston Juchet setzt sich mit seinem Entwurf einer innovativen Schräghecklimousine mit Frontantrieb durch. Charakteristisch bei den ersten Entwürfen sind die drei separaten Seitenscheiben und das lange Heck. Knapp 25 Jahre später wurde Juchet Chef der Renault-Designabteilung.

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Motor mit Reserven
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Auch bei den Motorisierungen setzte Renault auf innovative Technik. So war bereits der 55 PS starke Basismotor mit seinen 1,5 Litern Hubraum komplett aus Aluminium gefertigt. Doch in den Triebwerken steckte weit mehr als die Höchstgeschwindigkeit von knapp 150 km/h. Die legendären Sportboliden Renault Alpine A 110 und Alpine A 310 griffen in den 60er und 70er Jahren ebenfalls auf die Motoren der Familienkutsche zurück. Die Leistung stieg im Renneinsatz bis auf 172 PS. Im R16 selbst wuchs die Leistung im Laufe der Jahre immerhin auf knapp 100 Pferdestärken. Der Renault 16 ging in seinen 15 Produktionsjahren um die Welt: Ab 1968 war er in einer 62 PS-Version sogar in den USA und Kanada zu haben. Joyeux Anniversaire, Renault 16.

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