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Reportage  Reportage: EcoFuel Asia Tour 3

Fuß vom Gas nach 10 Wochen



Rainer Zietlow hat seine EcoFuel Asia Tour erfolgreich abgeschlossen. Bei der Fahrt von Berlin nach Bangkok hat er 1,3 Tonnen CO2 eingespart - und die Belastbarkeit des Erdgasantriebs unter Beweis gestellt.

 
 EcoFuel Asia Tour
  
 EcoFuel Asia Tour  - Foto: aaid  EcoFuel Asia Tour - Foto: aaid  EcoFuel Asia Tour - Foto: aaid  EcoFuel Asia Tour - Foto: aaid  EcoFuel Asia Tour - Foto: aaid  EcoFuel Asia Tour - Foto: aaid

Zehn Wochen im Auto – das schlaucht. Rainer Zietlow klingt ein wenig erschöpft. Aber glücklich. 31.977 Kilometer haben Zietlow und der Fotograf Franz Janusiewicz abgespult, unter anderem quer durch Russland, die Türkei, Indien, China und Thailand. Ihr VW Caddy EcoFuel hat nach seiner Weltumrundung im vergangenen Jahr nun 103.000 Kilometer auf der Uhr und kann von sich behaupten, das berühmteste Erdgasauto Deutschlands zu sein.

Die letzte Etappe von Shanghai zur Erdgasmesse ANGVA nach Bangkok war im Vergleich zur Durchquerung von Tibet fast schon ein Kinderspiel. Die Straßen waren meistens gut ausgebaut und die Erdgasversorgung immer gesichert. Den ein oder anderen Kulturschock galt es freilich noch zu überwinden: "Hongkong zum Beispiel wirkt immer noch sehr britisch. Doch auf einem Marktplatz im chinesischen Hinterland haben wir einmal gesehen, wie ein Hund geschlachtet wurde", erzählt Zietlow.

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1,3 Tonnen CO2 eingespart
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In Bangkok gab es für die beiden Abenteurer einen großen Bahnhof: Ihr VW Caddy bekam einen prominenten Stellplatz auf der Erdgasmesse ANGVA, die von der gleichnamigen Organisation zur Förderung Gas-betriebener Fahrzeuge veranstaltet wird. "Der thailändische Energieminister wollte wissen, wie groß denn die Reichweite des Autos ist", berichtet Rainer Zietlow. Die Antwort war schnell gegeben: Thailand ließ sich mit dem Caddy problemlos von Nord nach Süd durchqueren, ohne dass die Erdgas-Tourer ans Nachtanken auch nur denken mussten.

"Der Erfolg unserer Erdgas-Tour trägt dazu bei, das Interesse an dem umweltfreundlichen Kraftstoff weiter zu verstärken", ist sich Zietlow sicher. Im Vergleich zu einem normalen Ottomotor hat der Caddy mit seiner Erdgasbefüllung nämlich auf der gesamten Tour 1,3 Tonnen weniger CO2 ausgestoßen. "Unser Durchschnittsverbrauch lag bei 7 Kilogramm Erdgas pro Kilometer", berichtet Zietlow.

Das Auto ist abgesehen von einem höher gelegten Fahrwerk und neun zusätzlichen Gastanks ein ganz normales Serienmodell. Trotzdem konnten Zietlow und Janusiewicz in vielen Ländern kaum in einem Dorf vorbeifahren, ohne dass zahllose Neugierige ihre Köpfe ins Fenster steckten und alles über das Auto wissen wollten. Beim indischen Autobauer Tata Motors hob man den Caddy gar auf die Hebebühne, um in aller Ruhe die Technik zu begutachten.

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Erdgas-Taxen überall
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"Auf unserer Tour durch Asien hat sich gezeigt, dass Erdgas weltweit auf dem Vormarsch ist", berichtet Zietlow. Vor allem Taxis fahren in Ländern wie Indien oder China mit dem umweltfreundlichen Kraftstoff. In der indischen Mega-Metropole Delhi zum Beispiel wimmelt es von kleinen grünen Motordroschken, Tuk-Tuks genannt. An den Gastankstellen bilden sich lange Schlangen. Private Erdgas-PKW haben die beiden Abenteurer dagegen eher selten gesehen. Meistens stand ihr VW Caddy an der Zapfsäule neben Taxen, Bussen oder Lastwagen.

Die Erdgasversorgung verlief in den meisten Ländern ohne Probleme. Nur in der Türkei hatten Zietlow und Janusiewicz Pech – bis auf eine Zapfstation in Ankara waren sämtliche Erdgastankstellen auf der Route defekt. Deshalb kam der 13 Liter kleine Benzintank für etwa 500 Kilometer außerplanmäßig zum Einsatz. Er war eigentlich nur für die 1000 Kilometer lange Strecke durch Tibet gedacht, weil es in dieser Region keine Erdgastankstellen gibt.

Die gesamte Technik überstand die extremen Straßen- und Witterungsbedingungen ohne Schaden. "Abgesehen von vier Reifenpannen und einem Steinschlag in der Windschutzscheibe hatten wir keine einzige Panne", erzählt Zietlow. Einen der Plattfüße haben sich die Erdgas-Abenteurer außerdem nicht in der Wildnis sondern auf einem Parkplatz im russischen Orenburg eingefangen: Ein Metallstück hatte sich in den Pneu gebohrt.

In einem der zusätzlichen Gastanks des VW Caddy EcoFuel befand sich während der gesamten Tour ein vom Chemie-Konzern BASF entwickeltes Nano-Material namens "Basostor". Es kann erheblich mehr Erdgasmoleküle aufnehmen, als es in einem normalen Gastank möglich wäre. Die Reichweite des Fahrzeugs erhöht sich damit um rund 20 Prozent. Der Tank wird nach der Rückkehr des Caddy von der BASF in Deutschland untersucht, um festzustellen, wie das neuartige Material die ständige Rüttelei während der Tour auf schlechten Straßen verkraftet hat.

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Text:  Eine eMail an Sebastian Viehmann schicken Auf Artikel linken
Fotos: aaid

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