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Reportage  Reportage: Transsyberia Rallye

Abenteuerland



Suzuki spielt David und will den Goliath Porsche ein bisschen ärgern: Zwei Grand Vitara versuchen derzeit, schneller als 25 Porsche in die Mongolei zu fahren. Am Freitag ist die Transsyberia in Moskau gestartet.

 
 Transsyberia Rallye
  
 Transsyberia Rallye  - Foto: Hersteller  Transsyberia Rallye - Foto: Hersteller  Transsyberia Rallye - Foto: Hersteller  Transsyberia Rallye - Foto: Hersteller  Transsyberia Rallye - Foto: Hersteller  Transsyberia Rallye - Foto: aaid

In Zeiten, in denen die Rallye Dakar zum hochgezüchteten Hightech-Zirkus geworden ist und einst mühsame Langstrecken-Rallyes von Paris nach Peking eher zu penibelst vorbereiteten Ausflugsfahrten, liegt das Abenteuer wohl woanders. In Sibirien zum Beispiel. Ohne abgesteckte Pisten, ohne vorgebuchte Zimmer mit warmer Dusche, ohne ein Heer von Service-Fahrzeugen im Tross. Diese Herausforderung für zwei Dutzend echte Kerle und eine Kerlin hat einen Namen: Transsyberia 2007.

Den 7.108 Kilometer langen Weg vom Roten Platz in Moskau in die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar muss man sich aus GPS-Daten und ungenauen Karten selbst zusammen suchen. Nur wer Teamgeist beweist und auch den Gegner mit der Seilwinde schon mal aus dem Schlammloch zieht, kommt an - mit sich zufrieden und in Ehren. Die Platzierung wird zur Nebensache.

Soweit die schöne Legende.

Wahr ist: Die Transsyberia ist die vielleicht härteste Rallye der Welt für seriennahe Fahrzeuge. Wahr ist auch, dass sich die Teams über zu wenig Maloche sicher nicht beschweren dürften, bei ihrem beschwerlichen Weg durch das sibirische Tiefland und über die Pässe des Altai-Gebirges - oder durch die Randgebiete der Wüste Gobi. Und wo Hotels nur dünn gesät sind gehört das Zelt ebenso zum Gepäck wie der Trinkwasservorrat und der Klappspaten.

Aber spätestens seit in diesem Jahr die bisher eher unbeachtete und wüste Rallye mit maßgeblicher Hilfe des Hauses Porsche zum durchgeplanten Event erhoben worden ist, verliert auch in dieses Abenteuer etwas seine bisherige Unschuld. So stand beim Start am Freitag punkt 11.20 Uhr Ortszeit in Moskau der Sieger eigentlich schon fest: Porsche. Das legt alleine die Wahrscheinlichkeitsrechnung schon nahe. Von den 33 gestarteten Zweierteams sind 25 mit eigens für die Transsyberia als Kleinserie hochgerüstete Porsche Cayenne S unterwegs. Und selbst einen 911er findet man im Feld - ausgestattet unter anderem mit Steigeisen und Jagdhorn. Und einer Espressomaschine.

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Paris-Dakar im Kleinen
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Damit das Ganze nicht vollends zum Zuffenhausener Familienausflug wird, hat sich auch Suzuki kurzerhand zur Teilnahme angemeldet, nur ein paar Stunden, nachdem Porsche auf der Leipziger Automesse AMI seine Cayenne Transsyberia vorgestellt hatte. Zwei Suzuki Grand Vitara DDiS versuchen nun tapfer, der Übermacht der Porsche Paroli zu bieten.

Was ringsum in Sibirien unterwegs sein wird, erinnert auch schon stark an Paris-Dakar im Kleinen. Serviceteams sind auf einer separaten, etwas weniger stressigen Route unterwegs, um Havaristen unterwegs zu helfen und abends die malträtierten Rallyefahrzeuge zu warten. Und natürlich fehlen auch nicht diverse Kamerateams, darunter auch eine Crew von RTL mit "Extra"-Reporter Jenke von Wilmsdorff im eigenen Geländewagen. Dazu kann, wer will, den Weg der Karawane zeitnah auf dem eigenen Handy oder im Internet verfolgen - ein mobiler Info-Dienst liefert aktuelle Fotos, Wertungen und Berichte.

Bei so viel Technik-Einsatz mag man auch das Fahren nicht mehr allein den zumeist privaten Enthusiasten überlassen, die bisher die Orientierungsfahrt weitgehend unter sich ausmachten. Unter anderem sitzen in den Fahrzeugen so routinierte Fahrer wie der Ex-Rallye-Europameister Armin Schwarz, der mehrfache Dakar-Gewinner René Metge, der mehrmalige Pikes Peak-Sieger Rod Millen oder der zweifache Rallye-Meister des Mittleren Ostens, Saeed Al-Hajri. Bei Suzuki sitzen mit der Ex-Motorradrennfahrerin Katja Poensgen und ihrer Beifahrerin Petra Rutzka die einzigen Frauen der Rallye in einem der beiden Grand Vitara. In dem anderen Sitzt mit Lars Kern der jüngste Teilnehmer. Und zumindest die beiden ersten Etappen sitzt TV-Richter Alexander Hold als Navigator in einem der Cayenne.

Wer die Transsyberia gewinnt, entscheidet sich spätestens am 17. August - dann treffen die Teams in Ulaanbaatar ein. Wenn's nach Plan geht.

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Text:  Eine eMail an Jürgen Wolff schicken Auf Artikel linken
Fotos: aaid

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