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Hintergrund  Hintergrund: Mercedes E-Klasse

Leuchtturm mit Stern



Nie waren die Erwartungen an ein Auto aus dem Hause Mercedes-Benz größer als an die neue E-Klasse. Denn kein anderes Modell spiegelt die Marke besser wieder. Die »W 212«soll wieder Ruhe in den Konzern bringen.

 
 Mercedes E-Klasse
  
 Mercedes E-Klasse  - Foto: Hersteller  Mercedes E-Klasse - Foto: Hersteller  Mercedes E-Klasse - Foto: Hersteller  Mercedes E-Klasse - Foto: Grundhoff  Mercedes E-Klasse - Foto: Grundhoff  Mercedes E-Klasse - Foto: Hersteller

Das Portfolio der Stuttgarter scheint ausgewogen: Der Smart kommt langsam in die Puschen, A- und B-Klasse sind aus dem gröbsten raus und bei den großen, in den USA produzierten SUV brennt auch kaum noch etwas an. Dazu genießen die Kunden endlich auch die lang erwarteten Modelle der C- und GLK-Klasse. Die S-Klasse steht vor der Modellpflege und um die Coupés braucht man sich sowieso kaum Sorgen zu machen.

Dennoch waren die Mercedes-Verantwortlichen mit den vergangenen Monaten alles andere als zufrieden. Nicht nur bei Preisverleihungen und Vergleichstests stand man in letzter Zeit überraschend selten als Sieger da. Und dann immer wieder diese Kritik an den wenig innovativen Triebwerken ...

Tatsächlich hat sich die Innovationsmarke Mercedes-Benz in den lvergangenen Jahren ziemlich die Butter vom Brot nehmen lassen. Bei Verarbeitung und Design orientierten sich nicht nur die deutschen Kunden in erster Linie nach Ingolstadt und Neckarsulm. Wer es sportlich mag, fühlt sich bei BMW gut aufgehoben. Zudem liegt man auch in Sachen Fahrdynamik und Verbrauch nicht selten hinter der starken Konkurrenz zurück.

Hochste Zeit also für einen Aufbruch zu alten Ufern. Und da kommt Mercedes der Start der neuen E-Klasse dieses Frühjahr gerade recht.

Es wäre übertrieben, würde man bei der künftigen Baureihe W 212 von einem emotionalen Auto sprechen. Denn die E-Klasse ist Mercedes. Und Mercedes bleibt die E-Klasse. Die Kunden sind treu, anspruchsvoll - und leider nicht die Jüngsten. Die meisten E-Klassen der aktuellen Generation sind Geschäfts- und Dienstwagen. Gerne genommen, weil bequem und in der Kombination mit dem ebenso sparsamen wie kraftvollen E 220 CDI ein solides Statement auf allen Ebenen.

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Taxi Nummer eins
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Wer in den oberen Hierarchien eines Konzerns steht, der fährt den E-Klasse-Diesel gerne als 280er oder 320er Dienstmobil. Mit allen Extras zu bestellen und in der Kombination mit Automatik und Allradantrieb ein kaum zu überbietendes Alltagsgefährt ohne echte Schwächen. Doch emotional und innovativ - das waren und sind andere. Die Mercedes E-Klasse war nie laut. Nie ein Aufschneider. Wer eine E-Klasse fuhr oder fährt, der hat(te) es geschafft. Oder er war ein Taxler, der den elfenbeinfarbenen Viertürer nur im Schichtbetrieb steuerte.

Die neue E-Klasse der Baureihe W 212 ist denn auch ganz der alte. Bei Technik und Design ist man zwar wie selbstverständlich auf der Höhe der Zeit. Doch Überraschungen sucht man vergebens. "Die neue E-Klasse ist schlicht die beste Business-Limousine der Welt", schwärmt Mercedes Chefdesigner Gorden Wagener. Und selbst aus München oder Ingolstadt gibt es da kaum nennenswerten Widerspruch.

Die Erwartungen an die neue E-Klasse sind gigantisch. Mercedes sehnt sich nach einem echten Seriensiegert. Das aber ist ein schweres Los - denn in Sachen Fahrdynamik hatte BMW mit dem 5er zuletzt die besten Karten. Der neue 5er kommt Anfang 2009 - und er wird wohl wieder für Unbehagen bei der Premiumkonkurrenz sorgen.

Zudem hat BMW die Designspielereien der vergangenen Jahre ad acta gelegt und bietet gefällige Volumenware an. Audi ist beim A6 ebenso wie bei fast allen anderen Konzernmodellen über die Zweifel erhaben. So hat man in Stuttgart einen zeitlichen Vorsprung von gerade einmal einem guten halben Jahr, ehe sich das Interesse nach München wendet.

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Revolution statt Evolution
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Mercedes hat die neue E-Klasse bewusst als Sicherheitsfahrzeug der Zukunft positioniert. Mit Details wie Einschlafwarner, Spurhalte-Assistent, Abstandstempomat, Lichtassistent, allen erdenklichen Airbags und exzellentem Fahrwerk setzt man klassenübergreifend Maßstäbe.

Doch das allein wird kaum reichen. Schließlich wirbt schon Renault beim neuen Megané damit, nach Euro-NCAP das sicherste Auto der Welt anzubieten. So sollte es beim neuen "E" etwas mehr Dynamik und etwas mehr Design sein. Besonders das Gesicht mit den vier diamantähnlich geschliffenen Frontscheinwerfern dürfte sich beim Publikum schnell einprägen.

Der Unterschied zum Vorgänger ist deutlich. "Wer in der Historie die bisherigen Modelle der E-Klasse sieht, der wird immer Designpärchen entdecken", sagt Wagener. "Nach zwei ähnlichen Modellen heißt es dann jedoch mehr Revolution als Evolution. Wie bei der neuen E-Klasse. Die ist wieder ein großer Schritt."

Das Fahrzeug selbst ist dynamischer gezeichnet und wirkt weniger organisch als der erfolgreiche Vorgänger. Der kann sich, sieben Jahre nach seiner Präsentation, noch immer sehen lassen. Ähnlich zeitlos wirkt bis heute allenfalls die Vorzeige-Generation des W 124. Doch Mercedes spielt beim Design des neuen auch mit der Historie. Mit den dicken Schenkeln über den hinteren Radhäusern erinnert er bewusst an den Ponton-Benz der 50er Jahre.

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Die Triebwerke schwächeln
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Doch Design ist eben nur die eine Seite. Nachdem man bei den Triebwerken jahrelang bevorzugt in der zweiten Reihe unterwegs war, soll beim neuen E-Modell vieles anders werden. Die meisten der neuen Motorvarianten haben einen Direkteinspritzer. Allein bei der Turbo-Technik der Benziner ist man nach wie vor hint an. Start-Stopp-Systeme, regenerative Bremsen oder gar Hybrid? Kommt alles, hört man aus Stuttgart - aber nicht zum Start der neuen E-Klasse.

Hier ruhen die Erwartungen in erster Linie auf dem neuen E 250 CDI, der sich mit kraftvoller Leistung und sparsamem Verbrauch in die erste Reihe fahren soll. Den Allradantrieb 4matic wird es ebenso geben wie eine AMG-Version mit über 500 PS. Doch auch hier müssen es zunächst die schon bekannten Triebwerke tun. Die Power-Turbos der nächsten Generation werden wohl erst Ende 2010 vorgestellt. Doppelaufladung und Registerdiesel dürften der Konkurrenz ab 2011 schlaflose Nächte bereiten.

Dass man die E-Klasse als zentrales Modell der Marke stärken will, sieht man auch an den neuen Coupé- und Cabrioversionen. Der müde Rentner CLK hat als Basis ausgedient. Die Nachfolger feiern im Frühjahr (Coupé) und Herbst (Cabriolet) ihre Premieren und flankieren künftig wieder die E-Klasse. Zudem folgt Ende des Jahres noch das wichtige T-Modell.

Ähnlich wie bei der Konkurrenz soll es zeitnah zudem auch eine E-Klasse mit langem Radstand geben. Wie wichtig die sein kann, zeigen die Langversionen von Audi A6, VW Magotan oder 5er BMW auf dem asiatischen Markt. Und eine Schwäche kann man sich auf diesem Wachstumsmarkt ebenso wenig erlauben wie auf dem Hauptmarkt Europa.

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Fotos: Hersteller

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