Fiat 500C
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Fiat 500C  Neuvorstellung: Fiat 500C

Targa statt Cabriolet



Fiat zeigt auf dem Genfer Salon erstmals die Cabrioversion des knuddeligen Fiat 500. Der 500C ist dabei eine hübsche Modelpackung: Ähnlich wie das Vorbild aus den 50er Jahren ist er mehr Targa denn Cabrio.

 
Fiat 500C
  
Fiat 500C - Foto: Hersteller Fiat 500C - Foto: Hersteller Fiat 500C - Foto: Hersteller Fiat 500C - Foto: Hersteller Fiat 500C - Foto: Hersteller Fiat 500C - Foto: Hersteller
Ähnlich wie Mini versucht Fiat die Versionen seines Kultmobils breit und kundenfreundlich aufzufächern. Zunächst kamen die Sportversionen Abarth und Abarth "esseesse", jetzt folgt der von vielen bereits sehnlichst erwartete 500C. Wer jedoch auch grenzenlosen Sonnenspaß hoffte, hat Pech gehabt: Das komplette Open-Air-Feeling kommt in dem 500er C nicht auf.

Tür- und Fensterrahmen sowie C-Säule bleiben aus Gründen der Karosseriestabilität komplett stehen. Einzig das Stoffdach rollt auf Knopfdruck elektrisch nach hinten und lässt die Sonne in Gesicht und Herz. Dabei verschwindet zumindest auch die Heckscheibe aus Glas. Dadurch wird die Rücksicht nach hinten bei herunter gelassenem Dach jedoch stark erschwert.

Während man bei dem Auto, das wie gehabt aus dem polnischen Fiat-Werk in Tichy stammt, zwecks Individualisierung beim Lack wie gewohnt tief in den Farbtopf greifen kann, stehen beim Dach zunächst nur drei Farbvariationen zur Wahl: Schwarz, Rot und Elfenbein.

Technisch ist der 3,55 Meter lange 500C mit der geschlossen Version weitgehend identisch. Davon profitieren auch die Insassen. Ideal ist der Fiat für ein bis zwei Personen. Wer es drauf angelegt, kann im eng geschnittenen Fond auf einer Kurzstrecke zur Not auch einmal die Schwiegereltern transportieren. Eine geänderte Schließkinematik sorgt dafür, dass sich der kleine Kofferraum auch bei zurückgefahrenem Dach komplett öffnen lässt.

Für den kleinen Sonnenanbeter aus Turin stehen die von der Limousine bekannten Motorvarianten 1.2 8V (51 kW/69 PS), 1.4 16V (73 kW/100 PS) und 1.3 Multijet 16V (55 kW/75 PS) zur Auswahl. Optional gibt es für die Benziner das automatisierte Schaltgetriebe Dualogic. Obligatorisch ist dagegen die Start-Stopp-Automatik. Der Basispreis für den Fiat 500C mit 69 PS dürfte bei unter 15.000 Euro liegen. Verkaufsstart sollte in diesem Sommer sein.

 Text: Stefan Grundhoff Eine eMail an Stefan Grundhoff schickenStand: 17.02.2009
 Fotos: Hersteller Auf Artikel linken
  
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