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Weltspiegel  Weltspiegel: Smarter Start

Smartie comes back



Mehr als ein Jahr lang hat Daimler kräftig getrommelt, um den Smart im Land der PickUps und Luxuslimousinen bekannt zu machen. Nur wenige wissen: Die smarte Ursprungsidee stammt - auch - aus den USA.

 
 Smarter Start
  
 Smarter Start  - Foto: Hersteller  Smarter Start - Foto: Hersteller  Smarter Start - Foto: Wolff  Smarter Start - Foto: Hersteller  Smarter Start - Foto: Grundhoff  Smarter Start - Foto: Hersteller

Seit rund zehn Jahren wuselt der Smart Fortwo über unsere Straßen. In diesem Jahrzehnt gab es wenig Höhen und viele Tiefen. Die erste Smart-Generation wurde für Daimler(Chrysler)zum Milliardengrab. Doch die Ursprünge der Smart-Idee sind mehr als 30 Jahre alt.

Begonnen hat alles schon 1972 mit der Entwicklung eines "Nahverkehrsautomobils", zu der sich Mercedes-Designer Johann Tomforde seine ersten unkonventionellen Gedanken machte. Der gerade mal 2,50 Meter lange Zweisitzer wurde Anfang der 80er Jahre erstmals vorgestellt, verfügte über große Schiebetüren und viel Platz auf kleinstem Raum.

1989 verkündete dann Nicholas G. Hayek, Chef der swatch-Gruppe in der Schweiz, unabhängig davon seine Idee für einen kleinen, originellen Zweisitzer. Erst 1994 kam es zum Joint Venture zwischen Swatch und Mercedes-Benz. Anfang Juni begann dann die Entwicklung des smart in Renningen bei Stuttgart.

Doch die realen Vorläufer des Smart stammen aus den USA – von dort, wohin der Smart in der zweiten Generation nun mit reichlich Verspätung zurückkommt. Das Winzlings-Doppel Mercedes Eco Sprinter und der offene Eco Speedster aus dem Jahre 1993 waren realitätsnahe Studien, die schon einen ziemlich genauen Ausblick auf den späteren Smart Fortwo gaben.

"Wir haben unsere Arbeit hier im Mercedes-Designstudio im Jahre 1991 aufgenommen", erinnert sich Benjamin Dimson, Chef-Designer im Advanced Design Center in Irvine: "Unser erstes Projekt war der Vorläufer des Smart." Abseits des etablierten Designcenters in Sindelfingen sollten Entwickler frei sein für neue Ideen. Und die gab es am einfachsten in Kalifornien.

Was beim Nachdenken und Ausprobieren heraus kam, kann sich auch mit Blick auf die heutige Zeit sehen lassen. Das Konzept des praktischen Zweisitzers mit kompakten Abmessungen, Platz für zwei Personen, wenig Kofferraum und der Möglichkeit, quer parken zu können, wurden zukunftsweisend und sehenswert mit dem Eco Sprinter umgesetzt. Der ebenfalls in Irvine entwickelte Zwillingsbruder Eco Sprinter trug kalifornisches Lebensgefühl in sich: Er ließ sich durch die Demontage der beiden Dachhälften zum Kleinstwagen-Cabrio umbauen.

Die Erwartungen innerhalb des jungen Designteams an den Smart-Vorläufer waren groß. Doch der Frust folgte schnell: "Wir waren damals alle unglaublich enttäuscht, als wir Mitte der 90er Jahre hörten, dass der Smart nicht in die USA kommen würde", sagt Benjamin Dimson. "Umso schöner nun zu sehen, dass der neue Smart jetzt doch noch zu uns kommt und die Nachfrage derart groß ist."

Das gefällt vor allem auch Michael Cato. Der bärtige Amerikaner ist im Designcenter seit vielen Jahren für die Ton- und Kunststoffmodelle zuständig. "Vor ein paar Wochen hatten wir einen Vorserien-Smart hier und mussten Testmeilen fahren. Ich fahre täglich nach Hause hin und zurück fast 100 Meilen und habe es genossen." Ansonsten fährt das kalifornische Entwicklerteam Mercedes C- und CLK-Modelle mit dem Kennzeichen "MB AD" für Advanced Design.

Zum Design der zweiten Smart-Generation hat das Designcenter in Irvine jedoch nichts beigetragen. Hier ist man derzeit mit anderen Visionen beschäftigt.

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Fotos: Hersteller

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