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Unser Autor: Sebastian Viehmann

Daihatsu Copen 1.3  Praxistest: Daihatsu Copen 1.3

Ist der süüüß, Mann



So ein bisschen wie das Comic-Auto von Donald Duck hat es ja schon immer ausgesehen, Daihatsus Mini-Cabrio-Coupé Copen. Aber bisher gab es ihn nur rechtsgelenkt. Nun sitzt das Lenkrad links. Und der Copen steht beim Händler.

 
Daihatsu Copen 1.3
   
Daihatsu Copen 1.3 - Foto: Viehmann Daihatsu Copen 1.3- Foto: Hersteller Daihatsu Copen 1.3- Foto: Hersteller Daihatsu Copen 1.3- Foto: Hersteller Daihatsu Copen 1.3- Foto: Viehmann Daihatsu Copen 1.3- Foto: Hersteller
Daihatsu Copen 1.3
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Daihatsu Copen 1.3
Daihatsu Copen 1.3
[+] Preiswerter Roadster, Kultpotenzial, gutes Handling, günstig im Verbrauch, automatisches Klappdach, gute Fahrleistungen
[-] Dürftige Sicherheitsausstattung, sehr wenig Platz, kein ESP, winziger Gepäckraum bei geöffnetem Dach, eingeschränkter Federungskomfort

"Ist der süüüß!" So lautet vor allem in der Damenwelt die typische Reaktion auf den Knuddel-Roadster Daihatsu Copen. Alle schauen hin, wenn das kugelige Spaßmobil vorbeirollt. Bisher war der Copen (Wortschöpfung aus Coupé und Open) nur als Rechtslenker zu haben. Jetzt schicken die Japaner ihn als Linkslenker mit einem stärkeren Motor und besserer Ausstattung erneut ins Rennen.

Äußerlich hat sich nichts verändert, abgesehen von einem Heckspoiler, der jetzt wegen der gestiegenen Leistung und der deshalb höheren Endgeschwindigkeit für Abtrieb sorgt. Der Bürzel durchbricht optisch ein bisschen das tropfenförmige Design (für das Daihatsu 2004 den begehrten Red Dot Award gewann), lässt den Rennzwerg aber sportlicher wirken.

Geblieben ist das knappe Platzangebot: Während sich der Beifahrer bequem ausstrecken kann, ist vor allem im geschlossenen Copen für den Fahrer der Lebensraum knapp. Das Lenkrad ist immerhin längen- und höhenverstellbar, und Daihatsu scheint den Sitz gegenüber dem Vorgänger eine Spur tiefer gelegt zu haben. Bei offenem Verdeck lugen hochgewachsene Fahrer trotzdem über den Scheibenrahmen hinaus, so dass Käppi und Roadster-Brille immer im Handschuhfach bereit liegen sollten.

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Unter der Haube
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Der Innenraum wirkt ordentlich verarbeitet. Mit roten Ledersitzen (600 Euro Aufpreis) und einem rot abgesetzten Sportlederlenkrad (120 Euro Aufpreis) steigt der Behaglichkeits-Faktor. Mit neun Lackierungen und verschiedenen Interieur-Farben verspricht Daihatsu 108 mögliche Ausstattungsvarianten. Serienmäßig sind Servolenkung, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Klimaanlage sowie Fahrer- und Beifahrerairbag an Bord, außerdem gehören beim neuen Copen das Sportfahrwerk und die im Winter dringend benötigte Sitzheizung zum Standard.

Unter der Haube wartet ein 1,3-Liter-Aggregat mit vier Zylindern und 87 PS auf seinen Einsatz. Das Triebwerk im alten Copen hatte gerade einmal 659 Kubik und 68 PS (im dicht besiedelten Japan braucht man für Kleinstwagen mit solchen Mini-Motoren keinen Parkplatznachweis und zahlt wenig Kfz-Steuer). Da das Leergewicht nur um 20 Kilogramm gestiegen ist, ist man im neuen Copen spürbar flotter unterwegs. Verschwunden ist das turbinenartige Schnauben, mit dem sich das Turbo-geladene 0,7-Liter-Motörchen bei jedem Gasgeben hörbar zu Wort meldete. Der Sound des neuen 1,3-Liter-Motors ist damit weniger spektakulär - das Plus an Hubraum und Drehmoment aber (120 Nm bei 4400 U/Min statt vorher 100 Nm bei 3200 U/Min) eine Wohltat für den geschundenen Gasfuß. Gute Nachrichten auch beim Verbrauch: Mit durchschnittlich sechs Litern pro 100 Kilometer ist der Motor weniger durstig als der Vorgänger, außerdem erfüllt er die Euro-4-Norm.

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Suchtfaktor
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Geblieben ist das Go-Cart-ähnliche Fahrgefühl des Fronttrieblers. Ein Sportfahrwerk und 15-Zoll-Leichtmetallfelgen sind bei dem Bonsai-Flitzer serienmäßig. Durch die niedrige Sitzposition direkt zwischen Vorder- und Hinterachse vermittelt der Copen einen fantastischen Kontakt zur Fahrbahn. Man giert nach jeder neuen Kurve wie ein Raucher nach der nächsten Zigarette.

Die knackige Fünfgang-Schaltung mit kurzen Wegen und die direkte Lenkung treiben den Fahrspaß weiter in die Höhe. Im offenen Copen über kurvige Landstraßen flitzen - viel näher kann man dem Roadster-Himmel eigentlich nicht kommen. Darum zahlt man den Preis der harten Fahrwerksabstimmung bei Bodenwellen und Kopfsteinpflaster ohne großes Murren. Die Höchstgeschwindigkeit des Copen gibt Daihatsu mit 180 Km/h an - allein schon wegen des Geräuschpegels wird man im Copen allerdings selten so eilig unterwegs sein. Für die Autobahn ist die Leistung allemal auseichend - gelegentlich aber wünscht man sich beim Überholen aber ein paar Pferdchen mehr. Mit 9,5 Sekunden geht der Spurt von 0 auf 100 Km/h knapp zwei Sekunden schneller als beim alten Copen.

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14 Liter für Gepäck
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Auf Knopfdruck wird der Wagen in zwanzig Sekunden vom Cabrio zum Coupé. Nachteil des elektrisch versenkbaren Hardtops: Das Kofferraumvolumen schrumpft von 210 Liter (ausreichend für das Kurztrip-Gepäck von zwei Personen) auf 14 Liter - und das ist kein Druckfehler. Der Kurzurlaub mit der Osaka-Knutschkugel dürfte denn auch so aussehen: Geschlossen ankommen, Gepäck aufs Hotelzimmer bringen, offen weiterfahren. Das zulässige Gesamtgewicht des knapp 3,4 Meter langen Autos ist bei 1040 Kilo geblieben - da der Wagen leer 850 Kilo wiegt, lassen sich bei zwei Personen ohnehin keine Massen zuladen. Ein Heck-Gepäckträger, den Copen-Fans immer wieder fordern, sei aus Konstruktionsgründen bislang nicht möglich, heißt es bei Daihatsu.

Mit 6000 verkauften Copen in Europa und 1500 in Deutschland hat sich das Unternehmen für 2006 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. 2005 entfielen nur 1,7 Prozent der 10.352 in Deutschland zugelassenen Daihatsus auf den Mikro-Roadster. Neben der Linkslenkung und dem neuen Motor soll der Preis die deutsche Kundschaft locken - der bleibt unverändert bei 17.200 Euro.

Daihatsu Copen 1.3
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