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Technik  Technik: Fernsehen im Auto

Ich glotz´ TeVau



Damals, als es noch die großen Samstagabend-Shows gab, war Fernsehen im Auto für die meisten ein ferner Traum und Zeichen von dekadentem Luxus. Heute ist TV im Auto nichts Besonderes mehr.

 
 TV im Auto
  
 TV im Auto  - Foto: Hersteller  TV im Auto - Foto: Hersteller  TV im Auto - Foto: Grundhoff  TV im Auto - Foto: Hersteller  TV im Auto - Foto: Grundhoff  TV im Auto - Foto: Grundhoff

Immer mehr Hersteller bieten in Kombination mit ihren Navigationsbildschirmen optional einen mobilen Fernsehempfang an. Der Haken: Seit der TV-Empfang in vielen Städten nicht mehr analog möglich ist, muss das Fahrzeug über einen doppelten Tuner verfügen, der sowohl analoge Radio-Signale als auch digitale TV-Signale versteht.

Die Marktdurchdringung mit Fernsehmodulen im Auto ist ohnehin sehr dünn: Die Kosten für die komfortablen Navigationssysteme mit entsprechend großem Bildschirm liegen in der Regel schon zwischen 1.800 und 3.500 Euro. Den optionalen TV-Empfang lassen sich nicht nur Hersteller wie Audi, BMW oder Mercedes dann nochmals mit rund einem Tausender extra bezahlen.

Der praktische Nutzen der im Auto verbauten TV-Empfangseinheiten ist in den meisten Fällen zudem stark eingeschränkt. Das liegt nicht nur am oftmals schlechten Empfang, sondern auch an den Displays, die stark zu wünschen übrig lassen. Und: Ein TV-Empfang ist nur während der Fahrt möglich. Denn die normalen TV-Module schalten aus Sicherheitsgründen den Fernsehempfang während der Fahrt ab. Doch wer leichtsinnigerweise beim Fahren in die Glotze schauen will, der kann im Zubehörhandel für rund 200 Euro einen Decodierstecker kaufen.

Die ersten Hersteller - Mercedes, Jaguar, Range Rover - haben dazu längst eine interessante Altrnative gefunden. Der TV-Empfang wird dabei nur auf der Fahrerseite abgestellt. Über den Bildschirm selbst ist eine Lochmaske gelegt, die Fahrer und Beifahrer auf ein und dem selben Bildschirm zwei unterschiedliche Bilder sehen lässt. Während der Fahrer zum Beispiel die Navigationskarte oder den Bordcomputer im Auge hat, sieht der Beifahrer eine Fernsehserie im Vorabprogramm.

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Doch auch wenn die Dualview-Bildschirme ihre Vorteile haben – es gibt noch große Verbesserungspotenziale. Denn die Lochmaske halbiert wegen der zwei unterschiedlichen Bilder Bildpunkte und Schärfe gleichermaßen. Ein Vergleich zwischen dem Mono-Bildschirmsystem des BMW iDrive und dem Doppelsystem des Range Rover zeigt, dass das Bild nur beim BMW über eine ausreichende Schärfe verfügt. Fährt der BMW an, war es das jedoch mit dem audiovisuellen Entertainment. Dann gibt es "Wetten Dass...?" oder "CSI: New York" nur noch als Hörspiel – auch für den Beifahrer.

Im Range Rover Vogue oder in der Mercedes S-Klasse sieht das ganz anders aus. Denn auch während der Fahrt kann der Beifahrer den in die Jahre gekommenen Thomas Gottschalk oder die heiße Verfolgungsjagd in Brooklyn verfolgen. Der Fahrer sieht während dessen die Deutschlandkarte.

Besonders nervig im Range Rover: Die wichtigsten Funktionen lassen sich bei dem britischen Nobelgeländewagen auf dem Bildschirm selbst bedienen. Doch die Finger sind im Auto nun mal meist fettig. Daher ist der Bildschirm des mehr als 100.000 Euro teuren Range Rover Vogue schnell mit Fingerabdrücken übersät. Das trübt den TV-Genuss mehr als es die Navigation stört.

Bis sich Fernsehen im Auto durchsetzt, dürften noch ein paar Jahre vergehen. Die Anfänge sind längst gemacht und der Multimedia-Druck im Auto wird den Prozess deutlich beschleunigen. Ob sich die Dualview-Bildschirme wie bei Mercedes, Jaguar oder Range Rover durchsetzen, wird die Zukunft zeigen. Der Mehrwert für den Beifahrer ist zwar beträchtlich, doch die Bildschirme brauchen dringend eine bessere Auflösung. Und ein ansonsten bedienfreundlicher Touchscreen ist bei der Bildqualität nur die zweitbeste Variante.

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Fotos: Grundhoff

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