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Technik  Technik: Fahrerassistenz - Spur halten

Freihändig fahren



Der silbergraue Opel Vectra GTS sieht aus wie ein handelsübliches Modell. Selbst auf den zweiten Blick deutet kaum etwas auf die technische Revolution hin, die er in sich trägt: Dieser Verctra hält auch ohne Lenkbefehle die Spur.

 
 Fahrerassistenz
  
 Fahrerassistenz  - Foto: press-inform  Fahrerassistenz - Foto: press-inform  Fahrerassistenz - Foto: press-inform  Fahrerassistenz - Foto: press-inform  Fahrerassistenz - Foto: press-inform  Fahrerassistenz - Foto: press-inform

Der Begriff "Fahrerassistenzsysteme" ist so unhandlich wie irreal. Welcher Fahrer braucht am Steuer schon einen Assistenten? Fahren kann jeder allein. Und die Zeiten, in denen vom Beifahrersitz noch Abbiegevorschläge kamen, sind seit der Erfindung der Navigationssysteme ebenfalls vorbei. Davor war der Tempomat der einzige Fahrerassistent im Auto. Auf langen Strecken entlastete er Piloten von Luxuslimousinen bei dem schnöden Job, das Tempo zu halten. Auch das hat sich geändert: Viele Tempomaten von heute arbeiten adaptiv, das heißt sie halten Abstand zum Vordermann. Laser- oder Radarsensoren messen den Mindestabstand und bremsen das Fahrzeug gegebenenfalls ein.

Opel hat sich in den vergangenen Jahren besonders tiefgehend mit dem Thema Fahrerassistenz beschäftigt. Die Systeme von morgen können nicht nur Abstand halten, sondern meistern ohne Probleme einen Stau - und halten sicher die Spur. Unachtsamkeiten oder Sekundenschlaf bleiben so ohne Unfallfolgen.

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Finger weg
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GM-Testingenieur Dr. Nikolas Wagner zeigt die unscheinbar in den Scheinwerfereinheiten verborgenen Laserstrahler, mit denen der Test-Vectra ausgestattet ist: "Auch im Innenraum ist der Opel Vectra nicht als Erprobungsfahrzeug zu erkennen." Darauf sind die GM-Entwickler besonders stolz. Der Opel Vectra GTS 3,2 V6 Automatik setzt sich unspektakulär in Bewegung. Motor gestartet, Fahrstufe eingelegt und Gas gegeben – alles so wie immer. Doch ein kurzer Druck auf den Knopf am Lenkrad macht aus dem Vectra ein Geisterauto.

Das Fahrzeug voraus markiert er mit einem kleinen Leuchtsymbol in der Instrumenteneinheit. Der Fahrer hat längst die Hände vom Steuer genommen und selbst die Füße haben keinerlei Kontakt zu den Pedalen. Als der vorausfahrende Wagen bremst, bremst der Vectra ebenfalls – bis zum Stillstand. Nach einem kurzen Stopp fährt der Vorausfahrende wieder an, ebenso der Vectra – ohne Zutun des Fahrers. Auch die nächste Kurve macht keinen Unterschied. Unbeirrt hält der Opel seine Bahn und folgt der geschwungenen Fahrbahn.

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It's (no) Magic
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Keine Magie steckt dahinter, sondern das gekonnte Zusammenspiel von Laser- und Optikeinheiten machen das möglich. Lidar-Sensoren (Light-Detection-and-Ranging) in den Haupt- und zwischen den Nebelscheinwerfern tasten Nah- und Fernbereich ab und halten Abstand. Im Fuß des Innenspiegels befindet sich eine kleine Videokamera, die die Fahrbahnmarkierungen in einem 45-Grad-Horizontalwinkel liest.

So bleibt der Technik-Vetra jederzeit sicher in der Spur. Eine Computereinheit wertet alle Informationen in Sekundenbruchteilen aus und greift gezielt in Motorelektronik, Bremsen und Steuer ein. "Vereinfacht gesagt, kann das Auto sehen, mitdenken und auf verschiedene Situationen entsprechend reagieren," sagt Bruno Praunsmändel, Leiter der Vorausentwicklung von GM.

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Spur halten
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Auf der Landstraße dann der Härtetest. Die Straßenmarkierung des Mittelstreifens ist kaum noch zu erkennen. Doch das Testfahrzeug hat keine Probleme und hält mühelos die Spur. Überflüssig zu sagen, dass kein Finger in der Nähe des Steuers ist. Einzig als sich die Straße gabelt, muss der Fahrer eingreifen. "Das System ist lediglich zum Spur halten und nicht zum Abbiegen gedacht," sagt Opel-Ingeneur Dr. Nikolas Wagner: "An den Serieneinsatz kann man in rund drei bis vier Jahren denken."

Die Bedienung des Systems ist denkbar einfach. Aktiviert wird der Fahrassistent per Knopfdruck am Steuer. Der gewünschte Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug lässt sich über eine kleinen Drehregler am Blinkerhebel einstellen.

Ein gewaltiger Schritt in Richtung aktive Sicherheit. "Auch wenn unsere Technologie in der Lage ist, Kurvenradien zu erkennen, entsprechende Lenkbewegungen durchzuführen und den Abstand zu regeln," meint Bruno Praunsmändel: "Die Verantwortung liegt stets beim Fahrer." Zum Glück! Ein bisschen Spaß machen soll das Autofahren ja auch in Zukunft noch.

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