Reportage ReportageReportage
Reportage Reportage
Reportage reportage Reportage reportage reportage reportage Reportage
 alle autos Home  zum thema autos Reportage  autos Mobile Version 

Reportage  Reportage: Abgedrehtes in Genf

Wir kommen in Frieden



Manche Studien auf dem Genfer Salon sehen aus wie vom anderen Stern. Doch selbst hinter den abgedrehtesten steckt oft serienreife Technik. Vor allem Zulieferer machen so auf sich aufmerksam.

 
 Abgedrehtes in Genf
  
 Abgedrehtes in Genf  - Foto: Hersteller  Abgedrehtes in Genf - Foto: Viehmann  Abgedrehtes in Genf - Foto: Viehmann  Abgedrehtes in Genf - Foto: Viehmann  Abgedrehtes in Genf - Foto: Viehmann  Abgedrehtes in Genf - Foto: Viehmann

Bei Valmet dämmert der Morgen in unschuldigem Weiß. Die Studie "Dawn" (Dämmerung) könnte problemlos als futuristischer Landgleiter für einen neuen Krieg der Sterne-Film vor die Kameras. Der Dawn scheint über den Boden zu schweben, Räder sind durch die Vollverkleidung allenfalls zu erahnen.

Vor den vorderen Lufteinlässen befindet sich eine Scheibe mit beleuchteter Spirale darauf, die auch als Radarschirm für das Raumschiff Orion dienen könnte. Der Pilot sitzt eingepfercht in seinem winzigen offenen Cockpit, das Steuerrad dient gleichzeitig als Multifunktionsbildschirm. Jetzt muss man nur noch den Knopf finden, der die Laserstrahlen abfeuert.

Ob der Dawn wirklich über dem Boden schweben kann? "Das ist nur ein Demonstrationsobjekt", lächelt Mikael Mäki von Valmet Automotive. Das Unternehmen ist einer der größten Automobilzulieferer und Auftragsproduzenten Europas. "Die Elektromobilität ist eines unserer Kernfelder geworden", sagt Mäki. Die Finnen bauen unter anderem für Fisker den Plug-In-Hybridsportler Karma.

Der Dawn ist nicht fahr-, geschweige denn flugfähig – doch der in ihm gezeigte elektrische Allradantrieb ist durchaus von dieser Welt. Auch die ausgesprochen spacig wirkende Spirale an der Front ist kein Designgag, sondern dient als spektakuläre Verpackung für ein induktives, also berührungsloses Ladesystem für Elektroautos.

In einer Zeit, in der immer mehr Automobilhersteller Entwicklungsaufträge aus Kostengründen an externe Firmen vergeben, buhlen die Autozulieferer um neue Kunden und frische Aufträge. Der Genfer Salon ist traditionell eine der besten Bühnen dafür.

, Reportage
Ein einziges Display
, Reportage

Auch die Schweizer Designschmiede Rinspeed hat mal wieder einen echten Hingucker im Gepäck. Die Studie "Dock & Go" macht aus dem kleinen Stromer Smart Electric Drive einen Tausendsassa, bei dem ein Multifunktions-"Rucksack" mit Rädern einfach an den Wagen angedockt wird. Ob Gepäckmodul, ein zusätzlicher Akku für mehr Reichweite oder gar eine Brennstoffzelle – denkbar sind viele Einsatzmöglichkeiten. Man führe "interessante Gespräche" mit der Automobilindustrie, heißt es bei Rinspeed – ob das originelle Smart-Konzept irgendwann einmal in Serie geht, steht allerdings in den Sternen.

Der Automobilzulieferer Magna Steyr hat den Mila Coupic auf die Räder gestellt, eine Mischung aus SUV, Cabriolet und Coupé. Mit seinen Faltdächern wird aus dem Wagen im Nu ein Freiluft-Pickup. Die Rückbank lässt sich dann hochklappen und dient als Rückwand. "Die Autohersteller erwarten von Zulieferern wie uns innovative Lösungen, um die wachsenden Herausforderungen der Industrie zu meistern", sagt Magna Steyr-Präsident Günther Apfalter.

Manchmal sind es die Autohersteller selbst, die Showcars ohne jede Absicht der Serienfertigung zeigen, um den neuesten Schrei in einem bestimmten Technikbereich zu illustrieren. Toyota hat seine bereits von der Tokio Motor Show bekannte Studie Diji mitgebracht. Die ganze Karosserie ist ein einziges Display und verblüfft den Messebesucher mit schillernder Farbenpracht. So kann der Pilot mit der Außenwelt kommunizieren, aber auch Warnungen anderer Verkehrsteilnehmer sind möglich, etwa wenn sich ein Auto im toten Winkel nähert. Steuern lässt sich die digitale Farbenpracht auch von außen mit dem eigenen Smartphone. Angenehmer Nebeneffekt des Ganzkörper-Displays, selbst wenn es von der Serienreife meilenweit entfernt ist: Der Fahrer kann die "Lackierung" seines Autos ganz nach eigenem Gusto auswählen und permanent verändern.

Reportage
Stand: Reportage Artikel bookmarken
Text:  Eine eMail an Sebastian Viehmann schicken Auf Artikel linken
Fotos: Viehmann
Ort: Genf

alle-autos-in.de
User-Kommentar
alle-autos-in.de Abstandsmarker
Empfehlungen rund um autos
Empfehlungen
Reportage
Reportage
Mehr PraxistestsVorgeschlagene PraxistestsThema autosMehr PraxistestsPrtaxistests über autos
Mehr Praxistests Opel Astra 1.6 CDTI
Fahrendes Argument
Der neue Opel Astra macht es den notorischen Gegnern der Marke aus Rüsselsheim nicht leicht. Warum? Er gefällt! Und das nahezu ohne Wenn und Aber. Nur ein paar kleine Macken nerven. |Mit Video| mehr ...
Opel Astra 1.6 CDTI  - Fahrendes Argument
Mehr Autos
Mehr über AutosAktuelle FahrberichteFahrberichte über autosAutos und fahrberichteFahrberichte
Multimedia bei alle-autos-in.de
Videos über autos auto-videos autos und videos alle-autos-in.de autos autovideos alle autos
Zwischenzeile bei alle-autos-in.de
Reportage
Reportage
 Reportage Übersicht ReportageZum Seitenanfang Seitenanfang Zum Seitenanfang         
Reportage
Reportage
             
Let Google translate this page to:  English Français Italiano Türkçe Russkiy Polski Español Greek Svenska Dansk Magyar Hrvatski Japan Chinese Hindi Korean

 


© Copyright 2004 - 2016 by alle-autos-in.de - Alle Rechte vorbehalten
 | alle-autos-in.de bei Google+
Helfen Sie uns, alle-autos-in.de besser zu machen - schreiben Sie uns Ihre Vorschläge
Weitere Angebote aus unserem Netzwerk: motor-shops.de, cars-of-europe.com, x-raetsel.de, wolff-n-friends.de, press-inform.com
Copyright für alle-autos-in.de

 

 

Marke: