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Ratgeber  Ratgeber: Sparautos (Teil 1)

Tankwarts größter Feind



Gegen die Abzocke der Kraftstoffkonzerne gibt es nur zwei Mittel: Weniger Autofahren oder weniger verbrauchen. Zum Glück war das Angebot an Sparmeistern in allen Klassen noch nie so groß.

 
 Sparautos (Teil 1)
  
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Der Benzinpreis bewegt sich langsam aber zielsicher auf die Zwei Euro-Marke zu. Die Mineralölkonzerne fahren satte Gewinne ein und auch der Staat verdient kräftig mit. Trotz aller Beteuerungen aus der Politik muss daher jedem Autofahrer klar sein: Langfristig gehen die Preise wohl nicht mehr nach unten. Wer dennoch einen Neuwagenkauf plant, kann der Abzocke an der Zapfsäule immerhin ein kleines Schnippchen schlagen. Denn quer durch alle Fahrzeugklassen war es noch nie so einfach, sich für ein sparsames Auto zu entscheiden. Der erste Teil unserer Übersicht behandelt die Spritknauser unter den Kleinst- und Kleinwagen sowie der Kompaktklasse.

Los geht es bei den Minis. Dort gibt es sogar Autos, mit denen man gar nicht mehr tanken muss: Der elektrische Stadtflitzer Mitsubishi I-MiEV verbraucht 0,0 Liter auf 100 km. Der Stromer bietet Platz für vier Personen und bis zu 150 km Reichweite bei ordentlichen Fahrleistungen. Leider schwankt die tatsächliche Reichweite je nach Fahrweise und Außentemperatur, zudem ist der Preis von 34.390 Euro happig. Der I-MiEV hat zwei weitgehend identische und günstigere Schwestermodelle, nämlich den Citroën C-Zero und den Peugeot Ion (beide 29.393 Euro).

Immerhin noch tanken, aber nicht wirklich viel muss man beim 54 PS starken Smart Fortwo 0.8 CDI. Er verbraucht im Schnitt 3,3 Liter Diesel auf 100 Kilometer und kostet 15.185 Euro. Sparsamster Benziner-Smart ist der 13.925 Euro teure 1.0 mhd (4,3 Liter pro 100 km). Der Haken des Wägelchens bleibt das schlechte Platzangebot. Ein wenig mehr Platz bietet der Mini One Diesel (3,8 Liter Verbrauch, 18.500 Euro). Noch sparsamer als Smart und Co. ist der VW Eco Up! unterwegs. Deutschlands kleinstes Serien-Erdgasauto soll im Schnitt nur 2,9 kg Gas (CNG) pro 100 km verbrauchen, ein kleiner Reservebenzintank ist auch an Bord. Der 68 PS starke Eco Up! soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und ungefähr 13.000 Euro kosten.

Schier unerschöpflich ist das Sparangebot bei den Kleinwagen. Hier tummeln sich viele Autos, die weniger als vier Liter pro 100 km verbrauchen. Dazu zählen zum Beispiel der Fiat 500 1.3 Multijet (Durchschnittsdurst 3,9 Liter Diesel auf 100 km) für 16.400 Euro, der Alfa Romeo Mito 1.3 JTDM Eco (3,5 Liter, 16.950 Euro), der Audi A1 1.6 TDI (3,8 Liter, 18.200 Euro), der Citroën C3 e-HDi 70 (3,4 Liter, 17.750 Euro), der Ford Fiesta 1.6 Econetic (3,6 Liter, 16.025 Euro), der Hyundai i20 1.4 CRDi Blue (3,7 Liter, 16.520 Euro), der Renault Twingo dCi 85 (3,4 Liter, 15.500 Euro) oder der VW Polo Bluemotion (3,3 Liter Verbrauch, 16.900 Euro). Die Benzinversionen der entsprechenden Modelle sind deutlich billiger und verbrauchen häufig auch nur zwischen vier und fünf Litern Treibstoff auf 100 km.

Im reinen Stadtverkehr können besonders Hybridmodelle ihre Vorteile ausspielen. Im Kleinwagensegment hat man die Auswahl zwischen dem Honda Jazz Hybrid (Durchschnittsdurst 4,5 Liter, Preis 18.900 Euro), dem sportlich angehauchten Honda CR-Z (124 PS, fünf Liter Verbrauch, 21.990 Euro) und dem Sparkönig in dieser Klasse, dem Toyota Yaris Hybrid mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,5 Litern auf 100 km (ab 16.950 Euro, Marktstart im Juni).

In der Kompaktklasse geht das Sparen munter weiter. Fast jeder Hersteller hat verbrauchsoptimierte Diesel-Modelle im Programm. Bis zur 4,5-Liter-Marke zum Beispiel tummeln sich der BMW 118 d (3,8 Liter Verbrauch, 27.100 Euro), der Citroën C4 e-HDi 110 (4,3 Liter, 21.950 Euro), der Dacia Sandero dCi 90 (4,0 Liter, 11.990 Euro), der Fiat Bravo 1.6 Multijet (4,5 Liter, 18.390 Euro), der Hyundai i30 1.6 CRDi (4,0 Liter, 20.510 Euro), der Mazda 3 1.6 MZ-CD (4,3 Liter, 21.390 Euro), die Mercedes B-Klasse B 180 CDI (4,4 Liter, 27.578 Euro), der Opel Astra 1.3 CDTi (3,9 Liter, 20.615 Euro), der Peugeot 308 e-HDi 110 (4,3 Liter, 20.550 Euro), der Seat Leon 1.6 TDI (3,8 Liter, 21.590 Euro), der Skoda Fabia 1.2 TDI (3,4 Liter, 17.180 Euro) oder der VW Golf TDI Bluemotion (3,8 Liter, 22.150 Euro).

Der größte Haken der Spardiesel sind die meist zähen Motoren mit lang übersetzten Getrieben. Auch für die Kompaktklasse gilt: Die jeweiligen benzingetriebenen Einstiegsversionen der einzelnen Modelle sind deutlich günstiger zu haben und verbrauchen im Schnitt zwischen fünf bis sechs Litern auf 100 km.

Hybridmobile und Elektroautos gibt es natürlich auch im Kompaktsegment. Der Nissan Leaf kommt mit einer Batterieladung rund 175 km weit – in der Praxis kann die Reichweite aber deutlich geringer ausfallen – und kostet 36.990 Euro. Die Franzosen schicken den ebenfalls rein elektrischen Renault Fluence ins Rennen (185 km Reichweite, Kaufpreis 25.690 Euro plus Leasingkosten für die Batterie). Der Toyota Prius bietet bewährte Hybridtechnik, kostet 25.750 Euro und verbraucht im Schnitt 3,9 Liter auf 100 km.

Die seriellen Plug-In Hybride Opel Ampera (45.500 Euro) und Chevrolet Volt (42.950 Euro) verbrauchen im Schnitt nur 1,2 Liter auf den ersten 100 km, wenn die Akkus voll aufgeladen sind. Dann nämlich können sie ihre Batteriereichweite von bis zu 80 km ausnutzen. Danach liefert ein kleiner Benzinmotor (Range Extender) elektrische Energie für mindestens 400 weitere Kilometer. Je mehr Gefällstrecken die Route enthält, desto eher kann die leistungsfähige Rekuperation (Energierückgewinnung) ihre Trümpfe ausspielen. Der Verbrauch sinkt dadurch erheblich und die Batteriereichweite steigt wieder.

Im zweiten Teil der Übersicht geht es um die Sparmeister der Mittel- und Oberklasse, der SUV und der Sportwagen.

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Text:  Eine eMail an Sebastian Viehmann schicken Auf Artikel linken
Fotos: Hersteller

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