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Chrysler 300C 3.5  Praxistest: Chrysler 300C 3.5

Augenkontakt



Er hat das derzeit wohl beeindruckendste Gesicht auf deutschen Straßen: Der mächtige 300C von Chrysler ist in der Oberklasse der exklusive Günstling aller, die ein bisschen anders sein vollen. Dieses Auto macht Eindruck.

 
Chrysler 300C 3.5
  
Chrysler 300C 3.5 - Foto: press-inform Chrysler 300C 3.5- Foto: press-inform Chrysler 300C 3.5- Foto: press-inform Chrysler 300C 3.5- Foto: press-inform Chrysler 300C 3.5- Foto: press-inform Chrysler 300C 3.5- Foto: press-inform
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Chrysler 300
[+] Souveräner Auftritt, günstiger Sechszylinder, hervorragendes Fahrwerk
[-] Schlechte Automatik, wenig beeindruckende Haptik, teils billige Qualitätsanmutung, wenig Extras

In den USA ist der Chrysler 300C seit seiner Markteinführung ein Renner – besonders mit dem mächtigen HEMI-Motor unter der Haube. Die 340 Pferdestärken aus bulligen 5,7 Litern Hubraum gibt es dort zudem noch im bauähnlichen Kombi Dodge Magnum. Doch der 300C ist in unseren Breiten ungewöhnlich genug. Bereits seit mehr als einem Jahr auf dem Markt, sind ihm nach wie vor die Blicke sicher.

Das Outfit ist seine große Stärke auch wenn die Designer nach grandioser Arbeit an Front- und Seitenansicht am Heck anscheinend der Mut verlassen hat. Hinten gibt es nur eine eher eine müde gestylte Heckklappe. Keine markigen Leuchten oder ein sonstwie betörendes Hinterteil. Stattdessen fehlen Griff und Öffnungsmechanismus – schmutzige Hände sind also garantiert. Prächtig dagegen wieder die bulligen Serienwalzen. Der 300C ist selbstbewusst auf 18-Zöllern unterwegs – fast wie vom Tuner.

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Starker Auftritt - mäßige Leistungen
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In Europa wartet man noch auf den versprochenen Dieselmotor. Der Dreiliter-Commonrail mit rund 220 PS soll Ende des Jahres beim Händler stehen. So lange ist der 300C 3.5 eine gute Wahl. Der Motor ist aus dem Vorgänger 300M bekannt und wurde für den heckgetriebenen Nachfolger leicht überarbeitet. Er leistet 183 kW/249 PS und sorgt für standesgemäßen Vortrieb. 340 Nm maximales Drehmoment bei 3.800 U/min reichen, um den 1,8 Tonnen schweren Ami bei Laune zu halten. Der Durchschnittsverbrauch lag im Praxistest bei rund 12,5 Litern auf 100 km. 0 auf 100 km/h in 9,2 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von kaum mehr als 220 km/h sind müde Werte. So flott sind schon viele 180 PS-Boliden.

Grund für die mäßigen Fahrleistungen ist die geradezu prähistorische Viergang-Automatik, die dem 300C jede Dynamik raubt. Nicht sieben, nicht sechs oder fünf – beim Sechszylinder-Chrysler sind es gerade mal vier Stufen, mit denen man auskommen muss. Die Spreizung der Gänge mag nicht zum überzeugenden Motor passen. Bei Überholvorgängen schaltet das Getriebe so aufgeregt hin und her, als stünde die Abi-Prüfung kurz bevor. Bei der starken Konkurrenz in diesem Segment darf man sich so etwas heutzutage nicht mehr erlauben. Kommt hinzu, dass verschiedene bessere Automatikgetriebe ja im Konzernregal liegen.

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Gleiter
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Auch bei der Feder-Dämpfer-Abstimmung patzt der bullige Beau. Das Fahrverhalten ist angenehm sportlich, die Lenkung dürfte gerne eine Spur präziser sein. Das Rumpeln der Hinterachse auf schlechtem Untergrund lässt einen gelegentlich am Oberklassestatus des 300C zweifeln. Das gilt glücklicherweise auch beim Preis. Der Chrysler 300C ist die wohl günstigste Variante, extravagant unterwegs zu sein. Für 38.600 Euro gibt es nicht nur einem imposanten Auftritt, sondern auch überzeugenden Reisekomfort. Vor allem auf Autobahnen fühlt sich der Amerikaner wohl. Er gleitet souverän dahin und streckt seinen hochnäsigen Kühlergrill in den Wind.

Doch der günstige Preis von unter 40.000 Euro hat seinen Grund. Im Innenraum kann der 300C auch mit den optionalen Ledersitzen (1.700 Euro) kein Edel-Image verbreiten. Seitenhalt und Verstellmöglichkeiten lassen viele Wünsche offen. Auf der Beifahrerseite gibt es keine Höhen- und nur eine mechanische Lehnenverstellung – das bei einem Luxusgefährt aus den USA. Die verwendeten Materialien lassen einen an Hyundai und Co. denken. In den Türverkleidungen gibt es nur preiswert anmutenden Kunststoff. Die Oberflächen von Armaturenbrett und Mittelkonsole sind alles andere als hochwertig.

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Magere Extras
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Das Platzangebot im Innenraum ist dagegen mächtig – auch im Fond. Grund ist der 3,05 m lange Radstand. Hinten lässt man sich tief in die zu weichen Sitze fallen. Die Kopfstützen sind nur kleine Hügel – ohne jede Verstellmöglichkeit. Eine getrennte Klimaregelung, Sitzheizung oder Sonnenrollos sind für das hintere Abteil nicht zu bekommen. Zumindest sind Xenonlicht, Einparkhilfe, 18-Zoll-Alufelgen und Sitzmemory serienmäßig. Sinnvolle Extras bleiben DVD-Navigation (2.550 Euro), Schiebedach (1.150 Euro) und Soundsystem (320 Euro).

Schönheit also auf den ersten Blick. Und auf den zweiten? Man vermisst im Innenraum des 300C die Detailliebe, die die Außenfront so unvergleichlich macht. Für Sicherheit sorgen ESP, ABS und diverse Airbags. Bei der Sonderausstattung bietet er jedoch zu wenig. Keyless Entry, anklappbare Spiegel, TV-Empfang oder Dämmglas – der Chrysler ist zwar günstig, doch bietet er wichtige Extras nicht an - nicht mal gegen Aufpreis.

Chrysler 300C 3.5
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