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Lexus LS 460  Fahrbericht: Lexus LS 460

Don’t do it yourself



Der LS 460 ist die teuerste und komplizierteste Limousine, die Toyotas Edelmarke je auf die Räder gestellt hat. Unser erster Test zeigt, wie viel Fahrspaß Kollege Computer noch übrig lässt - und warum sich BMW, Mercedes und Audi warm anziehen sollten.

 
Lexus LS 460
  
Lexus LS 460 - Foto: Viehmann Lexus LS 460- Foto: Viehmann Lexus LS 460- Foto: Viehmann Lexus LS 460- Foto: Hersteller Lexus LS 460- Foto: Hersteller Lexus LS 460- Foto: Viehmann
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[+] Ansehnliche Serienausstattung, innovative Sicherheits- und Assistenzsysteme, exzellente Verarbeitung, kraftvoller und laufruhiger V8-Motor, butterweiche Achtstufen-Automatik
[-] Hoher Anschaffungspreis, lange Aufpreisliste, teilweise komplizierte Bedienung, geringe Zuladung

Wenn Sie demnächst auf der Autobahn eine Dame am Lenkrad sehen, die bei 180 Sachen vor dem Frisierspiegel mit beiden Händen ihr Make-up auffrischt, ist nicht unbedingt Panik angebracht. Vielleicht fährt sie ja einen Lexus LS 460. Der neueste Luxusschlitten der Japaner warnt vor Hindernissen, schlägt Alarm, wenn man nicht auf die Straße schaut, bremst schon mal ein Stückchen ab und hält zur Not auch selbständig die Spur.

Im Bereich der Assistenz- und Sicherheitssysteme will Lexus BMW und Mercedes offenbar rechts überholen. Der LS 460 bietet nicht nur bekannte Gimmicks wie adaptive Geschwindigkeitskontrolle, Spurwechsel-Warner und einen automatischen Bremsassistenten. Gleich vier Premieren haben die Japaner ihrem Flagschiff mit auf die Reise gegeben: Ein Infrarot-System warnt vor Hindernissen im Nah- und Fernbereich. Der Notfall-Lenkassistent wählt die optimale Lenkübersetzung für Ausweichmanöver. Die Gesichtsfeld-Überwachung schlägt Alarm, wenn der Fahrer in einer kritischen Situation nicht auf die Straße schaut. Und das "Pre-Crash"-System schützt die Insassen nicht nur bei einem Frontalcrash, sondern leitet auch Maßnahmen ein, wenn ein Heckaufprall droht. Lediglich einen Nachtsicht-Assistenten gibt es nicht. Aber an dem arbeiten die Japaner gerade.

"Im neuen Lexus steckt jede Menge Technik drin, die zum Teil schwer zu verstehen ist", sagt Produktmanager Karsten Rehmann. Es klingt so, als habe Lexus ein bisschen Angst vor seinem technologischen Wunderwerk bekommen - oder zumindest davor, dass die Kundschaft das überbordende System-Wirrwarr nicht akzeptieren könnte.

Das Glossar der Produktbeschreibung umfasst allein 34 verschiedene Abkürzungen. Die Frage, wie viele Helferlein eigentlich im LS 460 stecken, konnten die Lexus-Leute auf einer Pressekonferenz gar nicht beantworten. Eigentlich sei es eher ein einziges großes System, so die Replik. All die elektronischen Helfer, Wächter und Ratgeber hängen schließlich irgendwie zusammen, bedingen sich gegenseitig, bilden ein verflochtenes elektronisches Spinnennetz mit Radaraugen, Sensoren und Kameras.

Sogar der Motorraum des LS 460 scheint zu sagen: Du musst mich nicht verstehen – glaube einfach. Die gesamte Technik ist hinter mächtigen schwarzen Blenden verborgen. Nur durch ein paar kleine Öffnungen darf der Fahrer noch Wisch-Wasser nachfüllen oder den Ölstand prüfen.

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Glaube einfach
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Aber es fällt nicht schwer, an den Lexus zu glauben. Die vielen Assistenzsysteme erfordern Einarbeitungszeit, und auf die Straße schauen muss man natürlich nach wie vor. Aber wenn man sich auf die Technik einlässt, möchte man viele der Helferlein nicht mehr missen.

Auch der Einpark-Assistent hat sich im Vergleich zum fummeligen System im Prius erheblich verbessert. Er vermisst die Parklücke jetzt selbständig. Der Fahrer muss nur noch den Rückwärtsgang einlegen, mit der Bremse die Geschwindigkeit regeln und rechtzeitig stoppen – den Rest macht das Auto. Für das komplette Hightech-Paket mit allen Systemen sind allerdings saftige Aufpreise fällig.

Aber auch ohne Sahnehaube lässt der japanische Luxuskreuzer genügend Auto übrig, an dem man sich erfreuen kann. Der LS 460 bietet allen Passagieren reichlich Platz. Auch im Fond, wo es im kleineren GS 430 ziemlich knapp zugeht, kann man sich bequem auf den Lederpolstern lümmeln. Je nach Ausstattungsvariante bekommen die Fond-Passagiere im LS 460 ein eigenes Steuerpult in der Mittelkonsole, auf dem sie von der Sitzheizung über das Entertainment-System bis zu den Sonnenrollos alles befehligen können. Es gibt sogar separate Mini-Rollos für die hinteren Dreiecksfenster.

Der Kofferraum schluckt 505 Liter - fünf Liter mehr als Audis A8 und der 7er BMW, 65 Liter weniger als ein S-Klasse Mercedes. Gegen Aufpreis öffnet und schließt die Kofferraumklappe automatisch. Als wir unseren Testwagen auf einer abschüssigen Strecke parkten, konnten die Zylinder die Klappe allerdings nicht offen halten – sie sank langsam herab.

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Filetstück
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Ein echtes Filetstück ist der Motor. Der laufruhige Achtzylinder ist eine komplette Neukonstruktion, schöpft aus 4,6 Litern Hubraum 380 PS. Neu ist auch die Kombination aus Saugrohr- und Direkteinspritzung. Dadurch erzielt der Motor wie ein Direkteinspritzer eine hohe Leistungsausbeute im Volllast-Bereich, hat aber auch im Teillastbereich und bei niedrigen Drehzahlen genügend Reserven. Das maximale Drehmoment ist mit 493 Newtonmetern etwas höher als in den vergleichbaren V8-Motoren von Audi, BMW oder Mercedes, liegt allerdings etwas später an - bei 4100 Umdrehungen. Den Spurt von 0 auf 100 Km/h absolviert der Lexus aber in nur 5,7 Sekunden, bei der klassischen Überhol-Distanz von 80 auf 100 Km/h vergehen sogar weniger als fünf Sekunden.

Die Kraftübertragung läuft über ein Achtstufen-Automatikgetriebe. Das schaltet so butterweich, dass man die Übergänge praktisch gar nicht merkt. Zugkraftunterbrechungen gibt es nicht. Den durchschnittlichen Spritverbrauch gibt Lexus mit 11,6 Litern an. Bei unseren Testfahrten flossen auf der Autobahn laut Bordcomputer 12 bis 15 Liter durch die Leitungen. Diesel-Fans gucken beim großen Lexus übrigens in die Röhre. Die Japaner bauen stattdessen auf den etwa 450 PS starken LS 600h mit Hybrid-Antrieb, den sie im Sommer vorstellen.

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Sanfter Gleiter
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Der LS 460 überzeugt auch beim Fahrkomfort. Vorn wie hinten gibt es eine Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung. Der Lexus gleitet so sanft dahin wie Citroëns C6, neigt sich aber in Kurven kaum zur Seite. Die leichtgängige Lenkung arbeitet bei höheren Geschwindigkeiten mit einer größeren Übersetzung, was vor allem auf der Autobahn für Ruhe am Volant sorgt. Der typische Lexus-Pilot prügelt seinen Wagen zwar eher selten forsch durch die Kurven – aber wenn es sein muss, schafft der Wagen auch das ohne nennenswerte Probleme.

Allerdings können Mercedes und Audi in Sachen Fahrdynamik mit Allradantrieb glänzen, während der Lexus seine ganze Kraft über die Hinterräder auf die Straße bringt. Allrad gibt es erst im LS 600h. Er wird ein mechanisches System mit Torsendifferenzial bekommen, ähnlich wie Audis Quattro-Antrieb.

82.000 Euro verlangen die Japaner für den LS 460 – so teuer war Lexusfahren noch nie. BMW will für den 750Li 84.000 Euro sehen, einen Audi A8 L 4.2 FSI Quattro bekommt man ab 82.200 Euro, beim Mercedes S 450 L ist man mit 84.912 Euro dabei. Allerdings ist die Grundausstattung bei Lexus umfangreicher. Unter anderem sind serienmäßig Bi-Xenonscheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht, Luftfederung, ein DVD-Navigationssystem mit Multifunktionsdisplay, Zweizonen-Klimaautomatik, Lederausstattung mit Sitzheizung und – belüftung sowie eine Einparkhilfe an Bord. Voll ausgestattet mit allen Assistenzsystemen und Komfortoptionen knackt aber auch der LS 460 locker die 100.000 Euro-Schallmauer.

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Fotos: Viehmann

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