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Chrysler 300 C 5.7 Touring  Praxistest: Chrysler 300 C 5.7 Touring

Donnerwetter



Endlich einmal kein Weichspüler wie so viele andere. Der Chrysler 300C selbst ist auf der Straße schon eine Show und an jeder Tankstelle gibt es neidische Blicke. Noch auffälliger: die elegante Tourerversion. Mächtig der Kühlergrill und der nicht enden wollende Radstand.

 
Chrysler 300 C 5.7 Touring
  
Chrysler 300 C 5.7 Touring - Foto: Hersteller Chrysler 300 C 5.7 Touring- Foto: press-inform Chrysler 300 C 5.7 Touring- Foto: press-inform Chrysler 300 C 5.7 Touring- Foto: press-inform Chrysler 300 C 5.7 Touring- Foto: Hersteller Chrysler 300 C 5.7 Touring- Foto: Hersteller
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Chrysler 300
[+] Bulliger und kultivierter Motor, gutes Fahrverhalten, extravagantes Styling, gutes Platzangebot, umfangreiche Serienausstattung, günstiger Kaufpreis
[-] Weiche und kurze Rückbank, wenig überzeugende Qualitätsanmutung im Innenraum, hoher Kraftstoffverbrauch

Der Amerikaner scheint auf der Straße regelrecht zu kauern. Die Fensterflächen werden zum Heck hin immer kleiner und sehen hinter der C-Säule aus wie schmale Schießscharten. Was für ein Auftritt! Doch allein über Emotionen kann man hierzulande keinen Kombi verkaufen. Die Konkurrenz mit V 70, 5er Touring, A6 Avant oder Mercedes E-Klasse ist schier übermächtig. Da muss der wuchtige Familien-Chrysler im Praxistest einiges zeigen.

Doch so stark die Konkurrenz auch ist: Ein so gewaltiges 5,7-Liter-Triebwerk mit acht Zylindern sucht man bei ihr vergeblich. Der Langhuber passt prachtvoll in den mächtigen 300C Touring. Die Fahrleistungen bringen uns zum schwärmen: 340 PS und satt grollende 525 Nm lassen keinerlei Wünsche offen und pressen einen bei jeder Beschleunigung vehement in die Sitze. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeriegelt und das beeindruckende Spurtpotenzial 0 auf 100 in 6,4 Sekunden dürfte selbst bei einem Powerkombi kaum jemanden interessieren. Der Motor: Einfach Grandios.

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Durstiger Ami
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Der Dreh am hakeligen Zündschlüssel wird allein von einem Ausschlag des Drehzahlmessers begleitet - sonst rührt sich wahrnehmbar beim 300C absolut nichts. Wären da nicht die viel zu häufigen Besuche an den Tankstellen dieser Welt - es wäre ein Wunschauto. Dabei versucht sich Chrysler immerhin im Sparen: Im Teillastbetrieb schaltet der fünf Meter lange 300C eine Zylinderreihe ab. Die verbleibenden vier Töpfe reichen auch und so soll Kraftstoff gespart werden. Davon war im Praxistest allerdings nicht viel zu spüren. Die Werksangabe von 12,5 Litern auf 100 km kann allenfalls der sauber gebrieften Marketingabteilung entsprungen sein. Realistisch sind es zwischen 15 und 17 Liter, die durch die Einspritzdüsen jagen. Leistung fordert nun mal ihren Tribut.

Der lange Radstand von über drei Metern wirkt sich positiv auf Innenraum und Fahrverhalten gleichermaßen aus. Die Feder-Dämpfer-Abstimmung ist gelungen – ein idealer Langstreckenkombi mit Suchtpotenzial. Die Hinterachse mit serienmäßiger Niveauregulierung könnte jedoch eine Spur besser gedämpft sein und ruhiger laufen. Angesichts der mächtigen Motorleistung und immerhin 1,9 Tonnen Leergewicht sollte man sich für den optionalen Allradantrieb (2.300 Euro Aufpreis) entscheiden. Der sorgt für mehr Fahrdynamik und Sicherheit - nicht nur bei Regen oder auf glatter Fahrbahn. Die Lenkung lässt gerade bei höheren Geschwindigkeiten etwas den Kontakt zur Fahrbahn vermissen. Gut abgestuft zeigt sich die serienmäßige Fünfgang-Automatik. Sie ist gut auf den bulligen Achtzylinder abgestimmt und schlägt sich weit besser als die betagte Viergangversion in den schwächeren 300C-Modellen mit 2,7 und 3,5 Litern Hubraum.

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Mehr als nur Platz
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Die Visitenkarte eines Kombi ist jedoch seine Variabilität. Platz allein bringt es heute schon lange nicht mehr. Pfiffige Lösungen zum Verstauen von Gegenständen aller Art sind gefragt. Zunächst beeindruckt der Kofferraum des Chrysler Touring mit einem Standardvolumen von 630 Litern. Deutlich weniger Überschwang erntet er bei umgeklappter Rückbank. Dann stehen gerade einmal 1.602 Liter zur Verfügung. Das liegt nur knapp über einem Astra Caravan. Immerhin: Die Länge der Ladefläche liegt bei über zwei Metern und kann unterschiedlich aufgeteilt werden. Praktisch: das Nassfach. Die tief ins Dach reichende Heckklappe schwingt angenehm weit nach oben auf. Leider wurde auf eine separate Öffnung des Heckfensters verzichtet.

Der Innenraum des Chrysler ist üppig dimensioniert. Besonders in der ersten Reihe geht es sehr weitläufig zu. Schalter und Bedienelemente sind durchweg gut positioniert. Doch die Haptik von Armaturenbrett und Verkleidungen stellt einen anspruchsvollen Oberklasse-Kunden wohl kaum zufrieden. Besonders die glänzende Mittelkonsole und die Kunststoffelemente in den Türen wirken arg preiswert. Die elektrischen Sitze lassen Seitenhalt vermissen, können jedoch ideal eingestellt werden. Praktisch sind die zahlreichen Ablagen. Weniger beeindruckend geht es im Fond zu. Statt verstellbarer Kopfstützen gibt es nur unzureichende Höcker wie in einem 2+2-Sitzer und eine kurze Sitzfläche. Die Rückbank ist zu weich und deutlich unkomfortabler als die Frontstühle. Eine Sitzheizung ist nur für vorn zu bekommen.

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Preis wert teuer
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Ansonsten ist die Serienausstattung des 300C Touring exzellent. Elektrische Ledersitze, ESP, Airbags, Xenonlicht, Klimaautomatik, Einparkhilfe und Tempomat. Für den Basispreis von 52.450 Euro bleiben kaum Wünsche offen. Dafür gibt es sonst gerade einmal ein schlapp motorisiertes T-Modell der E-Klasse. Eine gute Kombination ist das DVD-Navigationssystem und das Hifipaket von Boston Acoustics. Wir vermissen jedoch eine Bluetooth-Funktion für das Mobiltelefon. Bleiben in der Optionsliste noch die verstellbaren Pedale (260 Euro) und ein Schiebedach (1.150 Euro). Unter dem Strich sind ein ähnlicher A6 Avant oder ein 5er Touring mindestens 20 Prozent teurer – und sorgen nicht für einen derart beeindruckenden Auftritt.

Chrysler 300 C 5.7 Touring
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