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Faszination  Faszination: Mercedes-Benz SLS AMG

Red Bull auf Schwäbisch



571 PS, Transaxle-Bauweise, Doppelkupplungsgetriebe und Flügeltüren: Der SLS ist der erste komplett selbst entwickelte Sportwagen von AMG. Hier sind die ersten Infos zu dem Mega-Renner aus Affalterbach.

 
 Mercedes SLS AMG
  
 Mercedes SLS AMG  - Foto: Hersteller  Mercedes SLS AMG - Foto: Hersteller  Mercedes SLS AMG - Foto: Hersteller  Mercedes SLS AMG - Foto: Hersteller  Mercedes SLS AMG - Foto: Hersteller  Mercedes SLS AMG - Foto: Hersteller

AMG verleiht Flügel: Mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Mercedes 300 SL Coupé (1954 bis 1957) bekommt der legendäre Flügeltürer einen Nachfolger. Der Mercedes SLS AMG wandelt nicht nur auf den Spuren des "Gullwing"-Benz, sondern ist auch der erste Sportwagen, den die Werksveredler aus Affalterbach nicht auf Basis eines bestehenden Mercedes-Modells konstruieren. Im Frühjahr 2010 soll die Eigenentwicklung auf den Markt kommen.

Angetrieben wird der Wagen von einem V8-Frontmittelmotor mit 420 kW/571 PS und Trockensumpfschmierung. Basis ist der bekannte AMG 6,3-Liter Saugmotor. Das zum V8-Hochdrehzahlmotor weiterentwickelte Aggregat trägt intern die Bezeichnung M159 und bringt ohne Betriebsflüssigkeiten 206 Kilogramm auf die Waage. Das Getriebe ist in Transaxle-Bauweise an der Hinterachse montiert. Das Triebwerk stemmt ein maximales Drehmoment von 650 Newtonmetern bei 4750 Umdrehungen auf die Kurbelwelle. Die Leistung pro Liter beträgt 92 PS, das Leistungsgewicht 2,84 Kilogramm pro PS.

Den Kraftzuwachs im Vergleich zum normalen 6,3-Liter Motor haben die AMG-Ingenieure unter anderem durch neue Fächerkrümmer und einen überarbeiteten Ansaugtrakt erreicht. Acht Ansaugtrichter mit je fünf Zentimeter Durchmesser sorgen dafür, dass dem V8 nicht die Frischluft ausgeht. Dank Trockensumpfschmierung kommt der Motor ohne Ölwanne aus und kann tief eingebaut werden. Die Platzierung des V8 hinter der Vorderachse und die Transaxle-Anordnung ermöglichen eine Gewichtsverteilung von 48 Prozent vorn zu 52 Prozent hinten.

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In 3,8 Sekunden auf 100
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Der Flügeltürer beschleunigt laut vorläufiger Werksangabe in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 und in weniger als 12 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 315 km/h erreicht – weil der Schwaben-Pfeil dann abgeregelt wird.

Die Kraftübertragung übernimmt ein komplett neu konstruiertes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, das mit vier Schaltprogrammen an verschiedene Fahrerbedürfnisse angepasst wird. Eine Funktion namens "Race Start" regelt bei der Beschleunigung elektronisch den Reifenschlupf. So sollen auch ungeübte Piloten ihren Boliden voll beschleunigen können, ohne den Asphalt mit verbranntem Gummi zu überziehen. Neben einem manuellen Modus und einem Sport-Programm gibt es auch einen verbrauchsoptimierten Modus. Der Durchschnittsdurst des SLS soll bei ungefähr 13 Litern pro 100 Kilometer liegen.

Im Lastenheft der Ingenieure stand das Thema Leichtbau ganz oben. Die Rohkarosse besteht aus einem 241 Kilogramm schweren Aluminium-Spaceframe. Das Gesamtgewicht des SLS liegt trotzdem bei rund 1,6 Tonnen – in der Sportwagenwelt ist der Wagen damit nicht gerade ein Hänfling. Vorder- und Hinterachse sind an Doppelquerlenkern aufgehängt. Die jeweils 18 Kilogramm schweren Aluminium-Flügeltüren des SLS verfügen über eine normale elektrisch versenkbare Seitenscheibe, beim Öffnen hilft eine Gasdruckfeder. "Es reichen etwa 30 Zentimeter Platz neben dem Auto aus, um die Türen zu öffnen", sagt Karosserie-Entwickler Günther Ast.

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Viper als Test-Muli
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AMG hat den Antriebsstrang des SLS zunächst in modifizierten Dodge Viper-Modellen getestet. Die Front der "Mule Cars" (wörtlich übersetzt: Maultier-Auto) ist dank runder Scheinwerfer und aufgesetzter Blinker, die sich die Ingenieure vom Mercedes G-Modell geborgt haben, nicht wieder zu erkennen. Aber auch die echten Prototypen, die seit Sommer 2008 unterwegs sind, sind so stark verkleidet, dass man über die endgültige Optik des SLS nur spekulieren kann. Der Wagen werde sich jedenfalls an keinem existierenden Mercedes-Modell orientieren, heißt es bei AMG.

Im Januar 2010 sollen die rund 40 Prototypen ihre letzten Teststrecken hinter sich gebracht und dann rund 1,25 Millionen Kilometer auf dem ganzen Erdball zurückgelegt haben. Die Testrouten führen unter anderem durchs Death Valley in Kalifornien, über die Schnee- und Eispisten von Arjeplog in Schweden und natürlich über die Nordschleife des Nürburgrings. Dort lautet das Entwicklungsziel: Eine Rundenzeit von deutlich unter acht Minuten.

Beim Preis für den SLS will sich AMG ungefähr am Niveau des Audi R8 V10 oder Porsche 911 Turbo orientieren – zwischen 150.000 und 160.000 Euro wird man für den Flügeltüren-Renner dann auf den Tisch legen müssen. Eine limitierte Produktion sei nicht geplant, sagt AMG-Chef Volker Mornhinweg.

Trotz Wirtschaftskrise braucht sich die Leistungsschmiede aus Affalterbach offenbar keine Gedanken über zahlungskräftige Kundschaft zu machen: "Wir haben schon zahlreiche Anfragen, seit wir das Auto angekündigt haben. Jeder Kunde möchte gerne der erste sein", sagt Mornhinweg. Bis zur Auslieferung im Frühjahr 2010 müssen sich die Flügeltüren-Fans noch gedulden. Anschauen kann man den Wagen aber schon früher – auf der IAA im kommenden September.

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Fotos: Hersteller

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