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Reportage  Reportage: Genfer Salon

Zum Abschied leise Servus



Der Genfer Auto Salon, einst extravagante Leistungsschau der Branche, ist nicht mehr das, was er einmal war. Man merkt die Krise allenthalben. Und für einige Hersteller dürfte es der letzte Auftritt in Genf gewesen sein.

 
 Genfer Salon
  
 Genfer Salon  - Foto: Viehmann  Genfer Salon - Foto: Viehmann  Genfer Salon - Foto: Viehmann  Genfer Salon - Foto: Viehmann  Genfer Salon - Foto: Viehmann  Genfer Salon - Foto: Viehmann

Daihatsu, Saab, Hummer, Cadillac, Mitsubishi oder Lancia - keiner weiß, ob diese Marken im nächsten Frühjahr noch einmal nach Genf kommen werden, um ihre Neuheiten einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Finanz- und Autokrise lässt das überschaubare Klein-Feuerwerk an Produktneuheiten auf dem Genfer Salon in den Hintergrund treten.

Sicher, da stehen beim VW-Konzern der ebenso perfekte wie neutrale VW Polo oder der pfiffige Skoda Yeti. Auf der anderen Seite gefallen der praktische Toyota Verso, der über Nacht seinen Nachnamen Corolla verloren hat oder das Renault-Trio Scenic, Grand Scenic und Megane Kombi. Weniger überraschend dagegen die Messepremiere der Mercedes E-Klasse. Gleich neben dem neuen Stuttgarter Hoffnungsträger ist erstmals die Coupéversion als CLK-Nachfolger zu bewundern. Längst ist auch kein Geheimnis mehr, dass bei der herbstlichen Messe in Frankfurt bereits T-Modell und Cabriolet stehen werden. Eine über Jahre gestreckte Salami-Taktik innerhalb der Modellreihe kann sich eben auch der Erfinder des Automobils nicht mehr leisten.

Wer es krawallig mag, der fühlt sich bei Ford Focus RS und Mazda 3 MPS bestens aufgehoben. Zu fairen Preisen bieten beide in der Kompaktklasse Kraft satt und wollen dem Vorzeige-Sportler Golf GTI mit Leistungen von 260 und 305 PS als Fronttriebler davon fahren.

Dass es durchaus auch kleiner geht, zeigt ein Blick auf die Europaversion des Tata Nano. Erstmals steht der indische Billigheimer in dieser Version auf einer europäischen Messe. "Der Wagen soll Ende 2011 zu Preisen ab 5.000 Euro auch nach Europa kommen", sagt Tatas Europa-Chef David Saldanha. "Als erstes kommt der Wagen nach Spanien, Italien und Polen. Danach auch in andere Staaten." Im Gegensatz zum gerade mal 2.000 Euro teuren Indien-Nano wird die Europa-Version Komfort- und Sicherheitsdetails wie Ledersitze, ABS, Airbags und eine Klimaanlage bekommen.

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Schöne grüne Ökowelt
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Die schöne grüne Ökowelt hat es auf dem Genfer Salon 2009 besonders schwer. Wenn es Herstellern und Kunden an den Geldbeutel geht, ist die grüne Wiese offenbar doch schnell abgemäht. Sparsame Modellvarianten, Öko-Autos und hybrides Gedankengut gibt es an nahezu jedem Stand zu sehen. Wirklich aufregendes allerdings sucht man vergebens.

Ein sparsamer VW Polo Bluemotion hier, ein visionärer Opel Ampera dort und allenthalben mehr oder weniger reale Ausblicke auf zukünftige Technologien. Immerhin: Start-Stopp-Systeme, effiziente Zwei- und Dreizylinder und turbobeatmete Kleinhubräumler haben den Weg in die Messehallen geschafft.

Vieles davon gibt es bereits zu kaufen. Für Kurzstrecken tun es auch der offene e’mo oder der 268 PS starke Lampo. Über den kann man beim Namensanrainer Lamborghini nur lachen. Der extravagante Audi-Ableger zeigt in Genf den neuen Murcielago LP 670-4 SV. 670 PS stark und 100 Kilogramm leichter – das reicht für 342 km/h.

Die Messe selbst präsentiert sich luftiger als in den vergangenen Jahren. Viele Messestände sind kleiner und die Messebauer durften sich in Blickweite des Genfer Sees nicht mehr derart kostenintensiv austoben wie gewohnt.

Besonders düster sieht es bei den GM-Töchtern aus. Doch auch Daihatsu und Mitsubishi haben sich gedanklich eigentlich längst von der Messe verabschiedet. Die baulichen Lücken wurden von einigen interessanten Kleinserienherstellern geschlossen. Viel beachtet die Messeauftritte von Artega und besonders Fisker Automobile. Die Firma des ehemaligen BMW- und Aston-Martin-Chefdesigners Henrik Fisker zeigt in Genf nicht nur die viertürige Sportlimousine Karma, sondern auch den offenen Karma S. Beide elegant gezeichnet und mit einem ebenso sparsamen wie kraftvollen Hybridmodul. Der Fisker Karma steht im November zu Preisen ab 78.780 Euro plus MwSt. im Handel.

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Rustikal und immer noch Trend
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Kein Genfer Salon ohne spektakuläre Studien. Auch in Zeiten leerer Kassen zeigt sich die Südschweizer Uhrenmetropole als Stimmungsbarometer für Zukunftsmodelle. Realitätsnah und sehenswerter denn je bringt sich der "kleine" Rolls Royce 200 EX in Position. Technologisch mit dem 7er BMW verwandt soll der 5,40 Meter lange Brite im nächsten Jahr auf den Markt kommen.

Deutlich rustikaler präsentiert sich der Nissan Qazana. Der kleine Bruder des erfolgreichen Qashqai charakterisiert sich durch rundliche Formen und Allradantrieb. Der lange Radstand lässt jede Menge Variationsmöglichkeiten im Innenraum. Ähnlich visionär zeigt sich der Ford Iosis Max, der Vorbote des neuen Ford C-Max sein dürfte. Hyundai gibt einen nicht minder sehenswerten Ausblick auf den neuen iX35.

Überhaupt ist ein Trend weg von den nach wie vor beliebten, aber oftmals verteufelten Sport-Utility-Vehicles (SUV) auf dem Genfer Salon nicht zu erkennen. Lexus zeigt erstmals in Europa die zweite RX-Generation – auch mit Hybridantrieb. Ungewöhnlich selbstbewusst zieht der neue 3008 die Blicke am Peugeot-Stand auf sich. Leider fehlt – ebenso wie beim Basismodell des Saab 9-3X – der obligatorische Allradantrieb.

Kleiner, aber nicht weniger sehenswert sind Toyotas Urban Cruiser und der Skoda Yeti – beide auch mit 4x4-Technik. Die normalen Kombis scheinen sich in den Designabteilungen der Hersteller ebenfalls wieder einer größeren Beliebtheit zu erfreuen. Der neue Opel Insignia Sports Tourer ist variabel und geräumig, der Seat Exeo ST betritt als Nachfahre des alten Audi A4 Avant spanisches Neuland und der Renault Megane Kombi ist ebenso alles andere als langweilig.

Trotz allem: Irgendwie ist Genf eben doch immer wie Genf.

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Text:  Eine eMail an Stefan Grundhoff schicken Auf Artikel linken
Fotos: Viehmann

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