Oldtimer-Grand Prix 2013 Oldtimer-Grand Prix 2013Oldtimer-Grand Prix 2013
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Oldtimer-Grand Prix 2013  Autoklassiker: Oldtimer-Grand Prix 2013

Alt aber schnell



Beim Oldtimer-Grand Prix kämpfen rund 900 Fahrer in ihren fahrenden Schätzen um Ruhm und Ehre. Das Treffen auf dem Nürburgring ist eine der größten Oldtimerveranstaltungen der Welt.

 
 Oldtimer-GP 2013
  
 Oldtimer-GP 2013  - Foto: Sommer  Oldtimer-GP 2013 - Foto: Muschalla  Oldtimer-GP 2013 - Foto: Sommer  Oldtimer-GP 2013 - Foto: Sommer  Oldtimer-GP 2013 - Foto: Muschalla  Oldtimer-GP 2013 - Foto: Sommer

Der Nürburgring ist bekannt für schnelle, starke aber vor allem moderne Autos. Doch beim AvD-Oldtimer-Grand Prix ist das anders. Dann steht an drei Tagen der historische Motorsport im Fokus. Dass es dabei mindestens genauso spannend und laut zugeht wie bei einem modernen Autorennen, das bemerken die mehr als 60.000 angereisten Besucher bereits lange, bevor sie den ersten Rennwagen zu Gesicht bekommen. Beim OGP herrscht echte Rennatmosphäre.

Der größte Unterschied zu einem Formel 1 oder DTM-Rennen ist die Nähe zum Geschehen. Die Boxentore sind weit geöffnet. Das Fahrerlager ist frei begehbar und die Rennfahrerlegenden samt ihrer Boliden zum Greifen nahe. Es herrscht Volksfeststimmung mit dem für viele wichtigsten Element im Vordergrund: dem Motorsport.

Beim OGP erfahren selbst die kleinsten Autofans auf Anhieb, dass die vergangenen einhundert Jahre zum einen von starken Veränderungen begleitet wurden. Zum anderen, dass von der Anzahl der Falten im Gesicht eines Menschen keinerlei Rückschlüsse auf sein fahrerisches Können gezogen werden können.

Anders sieht es da schon bei den Fahrzeugen aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein zwölf PS starker Opel Rennwagen aus dem Jahr 1903 an einem BMW M1-Rennboliden vorbeiprescht ist äußerst gering. Dennoch ist es für Anhänger des historischen Motorsports eine helle Freude, die Urahnen der hochgezüchteten Supersportwagen der Neuzeit zu bewundern. "Einfach unglaublich, dass sich hier, auch wenn es nur zu Showzwecken ist, ein 110 Jahre alter Rennwagen die Strecke mit aktuellen Rennwagen teilt. Einfach irre", freut sich ein begeisterter Zuschauer auf der vollbesetzten Naturtribüne des Nürburgrings.

Oldtimer-Grand Prix 2013, Autoklassiker
Auf dem Grand-Prix-Kurs fahren unter anderem Formel-1-Boliden aus der Zeit von 1971 bis 1983 um Punkte
Oldtimer-Grand Prix 2013, Autoklassiker

Rund 500 Autos fahren in verschiedenen Rennen im Rahmen des OGP sowohl über die Grand Prix-Strecke des Nürburgrings als auch über die legendäre Nordschleife. Eine ganz besondere Fahrt auf der 20,832 Kilometer langen und gleichzeitig auch anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt war in diesem Jahr die Stefan Bellof Tribute-Fahrt, mit der an die seit 30 Jahren ungeschlagene Rekordfahrt des Deutschen erinnert wurde. Bellof fuhr am 28. Mai 1983 die bis heute einzige Runde mit einem Schnitt von über 200 Kilometern pro Stunde. Seine Zeit: 6:11,13 Minuten. Sein damaliger Teamkollege und fünfmaliger Le-Mans-Gewinner Derek Bell fuhr in einem wieder aufgebauten Porsche 956.007 Ehrenrunden auf der Nordschleife.

Auf dem Grand-Prix-Kurs fahren unter anderem Formel-1-Boliden aus der Zeit von 1971 bis 1983 um Punkte für die offizielle FIA Masters Historic Formula One Championship. Bei diesem speziellen Rennen gingen 24 Fahrzeuge an den Start - unter anderem auch Monoposti von Ronnie Peterson, Johnny Cecotto und Weltmeister Nelson Piquet. Den Samstags-Sieg holte sich Michael Lyons in einem RAM Williams FW07 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 170 km/h.

Bei den Gentlemen Drivers in ihren GT-Fahrzeugen bis 1965 wird ebenfalls schnell klar, dass es sich an diesem einen Wochenende nicht um eine Spazierfahrt, sondern um echte Autorennen handelt. Über ein Dutzend Jaguar E-Type kämpften mit Porsche 911, Ferrari 250 GT und Lotus Elan um die begehrte Trophäe. Den Sieg bei diesem prestigeträchtigen Rennen fuhr der Brite Alex Buncombe in einem Jaguar E-Type vor seinen beiden Konkurrenz-Fahrzeugen TVR Griffith und einer AC Cobra nach Hause. Für die Anhänger moderner Supersportwagen fand sich auf dem frei zugänglichen großen Jaguar-Areal an der Coca Cola-Kurve auch das Konzeptfahrzeug des 354 Kilometer pro Stunde schnellen C-X75.

Oldtimer-Grand Prix 2013, Autoklassiker
Auch viele Skandinavier haben den Weg in die Eifel auf sich genommen
Oldtimer-Grand Prix 2013, Autoklassiker

Neben der Marke mit der Raubkatze im Logo bieten auf der großen Freifläche im Inneren des Grand-Prix-Kurses jedes Jahr auch weitere Hersteller ihre alten und auch neuen Schmuckstücke zum Bewundern und Bestaunen an. Passend zum 50. Geburtstag des Porsche 911 durfte in diesem Jahr natürlich ein Jubiläums-Corso über die Grand-Prix-Strecke nicht fehlen. Zu sehen waren nahezu alle Modelle vom 901 bis hin zum aktuellen 991. Doch auch Versionen wie der Supersportler GT, der 914 oder 956 parken auf der 14.000 Quadratmeter großen Porsche Ausstellungsfläche.

Dabei zeigt ein Blick auf die Kennzeichen einiger Fahrzeuge, dass auch viele Skandinavier den Weg in die Eifel auf sich genommen haben. Ein Kran sorgte zudem für einen unvergesslichen Blick aus 55 Meter Höhe über den gesamten OGP. Besonders die zahlreichen roten und gelben italienischen Modelle stechen aus dieser schwindelerregenden Höhe hervor. Ob Ferrari, Maserati oder Alfa Romeo: Die rassigen Flitzer wirken wie Magneten für die Fotolinsen. Im Fahrerlager präsentierte BMW seine historischen und auch aktuellen Motorsportmodelle. Dabei boten die Fahrzeuge mit dem M der bekannten Motorsportabteilung eine gute Übersicht über die vergangenen Jahre und stets gesteigerten PS-Leistungen.

Die Rüsselsheimer Marke mit dem Blitz zeigte in ihrem großen Zelt rund zwanzig verschiedene Fahrzeuge aus dem Rundstrecken-Rennsport. Darunter fanden sich auch das grüne Monster mit 12,3 Litern Hubraum, sowie ein Opel Ascona B, mit dem Joch Kleint und sein Co-Pilot Gunter Wanger 1979 die Rallye-Europameisterschaft gewonnen haben.

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Michael Schumachers Benetton-Rennwagen kam gar nicht erst bis in die Auktion
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Ein weiteres geschichtsträchtiges Fahrzeug sollte eigentlich bei der großen Versteigerung des Auktionshauses Coys einen neuen Besitzer finden: der Benetton-Ford B191, den Rekord-Weltmeister Michael Schumacher in der Formel 1 fuhr. Allerdings zog der Besitzer dieses Schmuckstück kurz zuvor aus der Auktion zurück. Der Grund: Er hat ihn für knapp eine Viertelmillion Euro einem Museum im Nahen Osten verkauft. "Wenn der Kunde das Fahrzeug noch vor der Auktion zurückzieht, können wir nichts machen. Die Gebühr muss er dennoch an uns zahlen", erklärt ein wenig enttäuscht und nicht zum ersten Mal ein Sprecher des Auktionshauses.

Gar nicht enttäuscht zeigen sich die Besucher, die sich im alten Fahrerlager automobile Raritäten wie einen 3,5 Tonnen schweren und über einen Hubraum von 14,5 Litern verfügenden Simplex American La France Type 45 aus nächster Nähe anschauen durften. Und wer den Besitzer des bunten Ungetüms, Richard Gebert, nett fragte, der bekam sogar einen Eindruck davon verpasst, wie sich solch ein 150 PS starker Sechszylinder anhören kann.

In den Boxen des Fahrerlagers standen vor allem seltene Rennwagen der Marken AFM und Veritas. Die auf einem BMW 328-Chassis basierenden Einsitzer-Sportwagen fuhren um 1950 die ersten Rennen. Da zum damaligen Zeitpunkt das Metall rar war, wurden einfach Flugzeugbleche für den Umbau verwendet. Dank des durchweg guten Wetters während des 41. Oldtimer-Grand Prix, liefen die offenen Boliden glücklicherweise auch nicht Gefahr, zu fahrenden Badewannen zu werden.

Oldtimer-Grand Prix 2013
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Fotos: Sommer Oldtimer-Grand Prix 2013 http://goo.gl/cd6LFk
Ort: Nürburgring

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