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Jaguar XF 3.0d  Praxistest: Jaguar XF 3.0 D Luxury

Solider Einstieg



Jaguar hat sein wenig erfolgreichen Mittelklassemodell X-Type eingestellt. Ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht. Bis es soweit ist, soll erst mal ein gezügelter XF 3.0 Diesel als Einstiegsmodell dienen.

 
Jaguar XF 3.0d
  
Jaguar XF 3.0d - Foto: Hersteller Jaguar XF 3.0d- Foto: Hersteller Jaguar XF 3.0d- Foto: Hersteller Jaguar XF 3.0d- Foto: Hersteller Jaguar XF 3.0d- Foto: Hersteller Jaguar XF 3.0d- Foto: Hersteller
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Jaguar XF
[+] Gute Fahrleistungen, akzeptabler Verbrauch, ordentliche Serienausstattung, fairer Preis
[-] Wenig Assistenzsysteme lieferbar, kein 4x4-Antrieb verfügbar, mäßiges Navigationssystem

Seit längerer Zeit geht es bei Jaguar erst mit dem Oberklasse-Modell XF los. Damit die Kunden nicht zur Konkurrenz abwandert, hat Jaguar sein Angebot breiter aufgefächert. Aus dem 177 KW/240 PS starken Dreiliter-Diesel wurde mittlerweile ein Selbstzünder-Triumvirat mit Leistungen von 211, 240 und 275 PS. Besonders der Einstiegsdiesel soll solche Kunden locken, die an sich eine Klasse darunter auf die Suche gehen und bisher kaum einen Jaguar auf dem Einkaufszettel hatten. Da bekanntlich auch der Preis die Musik macht, haben die Briten den Einstieg in die XF-Klasse knapp unter die magische 50.000-Euro-Marke gedrückt.

Dafür gibt es beim XF Luxury anders als der Name suggeriert etwas weniger Luxus und ein leichtes Minus an Leistung. Statt der sonst üblichen 240-Diesel-PS müssen beim XF-Einsteiger 155 KW/211 PS reichen. Da in dieser Liga der Anteil an geleasten (Firmen-)Fahrzeugen überdimensional ist, macht das Leasing-Lockangebot noch mehr Lust auf den Einsteiger-Jaguar. Mit 299 Euro im Monat liegt der elegante Brite auf dem Niveau von Fahrzeugen aus der Mittelklasse. 3er BMW, Audi A4 und Co sind auch kaum günstiger zu bekommen, obwohl die ein paar Tausender weniger in der Anschaffung kosten.

Wer sich für das Basismodell aus der XF-Reihe entscheidet, dürfte das nicht bereuen. Das Leistungsminus macht sich im realen Betrieb kaum nennenswert bemerkbar. In oberen Drehzahlbereichen hat der 240-PS-Diesel gegenüber dem 211-PS-Modell nur leichte Vorteile. So oder so schlägt sich der Dreiliter-Commonrail-Diesel vorbildlich. Das Geräuschniveau des 4,96 Meter langen Briten ist so niedrig, wie man es sich von einem Diesel in dieser Klasse wünscht und die Fahrleistungen geben ebenfalls kaum Anlass, sich für die größere Motorisierung zu entscheiden. Beide Dieselversionen mit 211 und 240 PS haben eine Spitzengeschwindigkeit von 240 km/h. Dass der stärkere XF den Spurt 0 auf 100 km/h mit 7,1 Sekunden spürbar schneller erledigt als der kleine Bruder (8,1 Sekunden) dürfte im Alltag niemandem nennenswert auffallen. Der Grund dafür ist das maximale Drehmoment, das von 500 auf 450 Nm reduziert wurde.

Auch beim Verbrauch liegen beide Brüder gleichauf. Jaguar gibt mit 6,8 Litern Diesel auf 100 Kilometern einen Normverbrauch an, der sich bei umsichtiger Fahrweise durchaus erreichen lässt. Im Alltagsbetrieb und mit einigen längeren Autobahnpassagen liegt der Hecktriebler bei gut acht Litern. Das könnte noch etwas weniger sein, ist aber angesichts von den Dimensionen, der Fahrzeugmasse und den Winterreifen ein ordentlicher Wert. Wenn beizeiten in die XF-Modellreihe noch die nächste Generation der ZF-Getriebeautomatik mit Start-Stopp-Funktion Einzug hält, kann das zusammen mit einem regenerativen Bremssystem den Verbrauch um einen knappen Liter senken.

, Praxistest
Fahrspaß inbegriffen
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Viel wichtiger dürfte für die Kunden jedoch sein, dass man nie den Eindruck hat, in einem 1,8 Tonnen schweren Sparmodell unterwegs zu sein. Gerade in puncto Fahrdynamik muss sich der XF nicht verstecken. Trotz seiner Abmessungen und des klassenüblichen Gewichts wirkt er nie träge und überspielt gekonnt jegliche Wankbewegungen bei schneller Gangart selbst im kurvigen Landstraßengeläuf. Die Fahrwerksabstimmung ist dabei recht komfortabel, die Lenkung eine Spur zu leichtgängig.

Was fehlt ist ein ausreichendes Angebot an Fahrerassistenzsystemen. Abstandstempomat, Rückfahrkamera und Totwinkelassistent sind nicht mehr als das absolute Minimum, das angesichts der starken Konkurrenz verfügbar sein sollte. Immerhin gibt es Fahrspaß, einen ebenso hochwertigen wie großzügig dimensionierten Innenraum und eine sechsstufige Getriebeautomatik serienmäßig. Der 500 Liter große Laderaum lässt sich durch Umlegen der Rückbank auf 923 Liter erweitern.

Die Serienausstattung des Jaguar XF 3.0 Diesel Luxury ist ansonsten üppig. Beheizbare Ledersitze, 18-Zoll-Alufelgen, Klimaautomatik und Soundsystem sind Serie. Auch beim Einstiegsmodell kommt man allerdings um Xenonlicht, Reifendruckkontrolle und Navigationssystem als Extras kaum herum. Das optionale Navi ist dabei eine der Schwachstellen des XF. Der Bildschirm ist im Vergleich zur Konkurrenz nicht nur von überschaubarer Größe. Auch die Touchscreen mit der stark verzögerten Bearbeitung und einer nicht mehr ganz standesgemäßen Menüführung und Kartendarstellung sind wenig eindrucksvoll.

Unterm Strich kostet ein Jaguar XF 3.0 Diesel Luxury mit standesgemäßer Ausstattung rund 54.000 Euro. Ein fairer Preis für ein ausgewogenes Auto. Wer noch weniger Jaguar möchte: ein Vierzylinder-Motor im Jaguar XF ist nur eine Frage der Zeit.

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Fotos: Hersteller

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