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Genfer Salon 2014  Reportage: Genfer Salon 2014

Kleine Welt, ganz groß



In Genf ist vieles ein bisschen kleiner - und exklusiver. Doch das Spektrum auf dem Autosalon könnte größer nicht sein. Dieses Jahr sind Kleinwagen und Luxusmobile die Stars am Lac Leman.

 
 Genfer Autosalon 2014
  
 Genfer Autosalon 2014  - Foto: Wolff  Genfer Autosalon 2014 - Foto: Wolff  Genfer Autosalon 2014 - Foto: Wolff  Genfer Autosalon 2014 - Foto: Wolff  Genfer Autosalon 2014 - Foto: Wolff  Genfer Autosalon 2014 - Foto: Wolff

Gut, dass die Schweizer bei ausländischen Autos freizügiger sind als beim Zuzug von Ausländern. Auf dem Genfer Salon ist die multikulturelle Autoszene herzlich willkommen. VDA-Präsident Matthias Wissmann: "Der westeuropäische Pkw-Markt fasst nach einer langen Durststrecke wieder Tritt. Im Januar legte der Pkw-Neuwagenabsatz in Westeuropa um knapp fünf Prozent auf gut 897.000 Einheiten zu, was der fünfte Monat in Folge mit einem Pluszeichen ist."

Selten gab es auf einer Automesse in den vergangenen Jahren derart viele Kleinwagen zu bestaunen, wie auf dem Messegelände Palexpo. In Wurfweite zu Flughafen und der französischen Landesgrenze sind Winzlinge wie die Drillinge Toyota Aygo, Citroen C1 und Peugeot 108, der Suzuki Celerio, der visionäre Mazda Hazumi oder der coole Renault Twingo die echten Stars. "Der neue Twingo ist nicht nur vom Ur-Twingo inspiriert, sondern auch vom Renault 5", sagt Renault-Chefdesigner Laurens van den Acker zu seinem 3,50 Meter langen Spaßmacher. Der Opel Adam bekommt neben neuen Dreizylindern eine 150 PS starke Vitaminspritze, die vom 231 PS starken Audi S1 jedoch leistungsstark getoppt wird. Fehlt an sich nur einer: der neue Smart. Doch den frischen Deutsch-Franzosen, gemeinsam mit dem Renault Twingo entwickelt, gibt es erst später.

Wer es sportlicher will, der schlendert durch die engen Palexpo-Gänge und genießt das visuelle Zusammenspiel von attraktiven Messehostessen und leistungsstarken Kraftprotzen wie Lamborghini Huracan, dem 420 PS starken Audi TT Quattro Sport, McLaren 650 S, Ferrari California T. Oder den spektakulären Rembrandt Bugatti. Kosten: 2,18 Millionen für jedes der nur drei erhältlichen Fahrzeuge. Das ist sogar exklusiver als der Koenigsegg Agera One. Und auch der aufgefrischte Rolls-Royce Ghost Serie II bleibt bei so viel Exklusivität zurück. Der Maserati-Dreizack beschenkt sich auf dem Genfer Salon mit der Studie des Alfieri selbst zum 100. Geburtstag. So emotional dürfte sich der neue GranSport präsentieren.

Mehr als in den Jahren zuvor bietet die Automobilmesse in dem Bergstaat echte Volumenmodelle. Familien können sich freuen, denn der fahrbare Untersatz für die Rasselbande ist mit Modellen wie dem VW Golf Sportsvan, dem BMW 2er Active Tourer oder dem Ausblick auf den Mini Clubman durchaus sehenswert. MINI-Designchef Anders Warming: "Mit dem Clubman Concept zeigen wir ein Fahrzeug mit Raum, Flair und Style in einem Segment, das seinen Fokus vor allem auf Funktion und Nutzen richtet."

Mehr als in den Jahren zuvor bietet die Automobilmesse in dem Bergstaat echte Volumenmodelle. Familien können sich freuen, denn der fahrbare Untersatz für die Rasselbande ist mit Modellen wie dem VW Golf Sportsvan, dem BMW 2er Active Tourer oder dem Ausblick auf den Mini Clubman durchaus sehenswert. MINI-Designchef Anders Warming: "Mit dem Clubman Concept zeigen wir ein Fahrzeug mit Raum, Flair und Style in einem Segment, das seinen Fokus vor allem auf Funktion und Nutzen richtet."

Ebenfalls schick, wenn auch innen recht preiswert: der pfiffige Citroen C4 Cactus. Und wenn das alles zu außergewöhnlich sein sollte, gibt es immer noch schmackhafte Massenware wie den überarbeiteten Ford Focus (auch als Turnier) oder einen Peugeot 308 SW. Schade, dass es das lässige Volvo Concept Estate nicht in die Serie schaffen wird. Sein Innenraum gibt nur einen Ausblick auf die nächste Generation des XC90.

Genfer Salon 2014
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Fotos: Wolff
Ort: Genf

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