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Neuvorstellung: Subaru B9 Tribeca
Mutig nach vorn
Subaru B9 Tribeca

Subaru will weg vom Biedermann-Image. Weg davon, allein über Allradantrieb und als Förstervehikel charakterisiert zu werden. Die Japaner, nach wie vor Allradhersteller Nummer eins auf dem Weltmarkt, wollen mehr: Trendig sein und leidenschaftliche Autos bauen. Der Lifestyle-SUV B9 Tribeca kommt in diesen Wochen zu den US-Händlern.

Auch in Europa wartet man schon sehnlichst auf den neuen Subaru B9 Tribeca. Der siebensitzige Allradler wird das neue Topmodell und soll den Asiaten ein neues Markengesicht geben. Der Tribeca wurde nach dem New Yorker Szeneviertel (triangle below canal street) benannt. "B" steht für den subarutypischen Boxermotor und "9" für das Modell.

Subaru B9 Tribeca  - Foto: Hersteller

Einprägsamer als der merkwürdig anmutende Name präsentiert sich das Design. Ein tiefer Blick ins Gesicht - und man fühlt sich an einen Porsche Cayenne erinnert. Die Motorhaube, diese Scheinwerfer und die markanten Kühleinlässe – das alles ist schon ein gutes Stück Cayenne. Dabei wirkt der 4,82 m lange Japaner filigraner als sein Counterpart aus Zuffenhausen. Die Seitenlinie ist etwas farblos, während sich das Heck durchaus dynamisch und stimmig präsentiert.

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Der US-Markt lockt
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Bei der Fahrzeugklasse liegen Cayenne und Tribeca ebenfalls nicht weit auseinander. Der B9 will kein Sportwagen sein, muss sich aber auch nicht in der Garage verstecken. Der drei Liter große Sechszylinder-Boxer leistet 180 kW/245 PS und ein maximales Drehmoment von knapp 300 Nm - bekannt ist er vom Power-Outback Spec.B. Die Höchstgeschwindigkeit sollte über 200 km/h liegen.

Der Siebensitzer wurde in erster Linie für den US-Markt konzipiert und soll dort ganz neue Käuferschichten zu den Subaru-Händern locken. Kaufkräftige Familien, die sonst allein bei Jeep, BMW, Mercedes oder Lexus vorbeischauten, sollen bei künftigen Kaufentscheidungen auch einen Tribeca im Hinterkopf haben. So gibt es sportliche Fahrleistungen und eine Fünfgangautomatik, die die Motorleistung variabel an die vier Antriebsräder bringt. Hier zeigt sich der B9 als echter Subaru - kein echter Offroader, aber einer, der einen durch 4x4-Technik und 21 cm Bodenfreiheit auch bei schlechten Straßenverhältnissen nicht im Stich lässt.

Für den US-Markt unvermeidlich, in Europa kaum verlangt, ist eine dritte Sitzreihe. So ist der B9 Tribeca auf Wunsch ein Siebensitzer, mit dem die Dame des Hauses auch die Kinder aus der Nachbarschaft vom Baseballtraining abholen kann. Wer die zwei Sitze im Gepäckabteil nicht braucht, freut sich über den großen Kofferraum und die niedrige Ladekante. Der Innenraum verspricht aufgrund seiner Abmessungen mehr als genügend Platz für Freizeit und Arbeit. Beim Innenraumdesign zeigt sich der Tribeca deutlich moderner als die bisherigen Subaru-Modelle. Das Armaturenbrett ist bis in die Türen dynamisch um die Frontpassagiere geschwungen. Über der Mittelkonsole thront der Navigationsbildschirm. Für Unterhaltung im Fond sorgt ein DVD-Entertainmentsystem, dass im Dach untergebracht ist.

In Europa soll der Subaru B9 Tribeca erst Mitte kommenden Jahres auf den Markt kommen. Preise für den deutschen Markt stehen derzeit noch nicht fest. In den USA liegt der Einstiegspreis für die Basisversion bei knapp 31.000 US-Dollar. Der edle Limited kostet als Siebensitzer 34.000 US-Dollar.

 
Subaru B9 Tribeca - Foto: Hersteller
Subaru B9 Tribeca - Foto: Hersteller
Subaru B9 Tribeca - Foto: Hersteller
Subaru B9 Tribeca - Foto: Hersteller

Text: | Fotos: Hersteller
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