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Reportage: Concours de Lemons
Zitronen-Tour
 Concours de Lemons

Mitte August ist das kalifornische Monterey der Nabel der Autowelt. Doch nicht alles in Pebble Beach dreht sich dann um Luxuskarossen von Rolls-Royce, Duisenberg und Hispano Suiza.

Da gibt es noch den Concours de Lemons, wo die hässlichsten Karren mit Zitronen prämiert werden. "Wir wollten eine Alternative zu den Prunkveranstaltung in Pebble Beach machen", sagt Initiator Alan Galbrath: "Unsere Teilnehmer lieben ihre Klappenkisten genauso die die Edelsammler."

 Concours de Lemons  - Foto: Grundhoff

Prämiert werden die acht hässlichsten Autos, die man weltweit kaufen konnte. Nicht unter den ersten acht Teilnehmern des Wettbewerbs konnten sich Modelle die der VW Phaeton, der aktuelle Fiat 500 oder ein VW Golf GTI platzieren. Sie landeten allesamt unter ferner liefen. Hier die acht:

International Scout II Sport: An sich bereits in den 70er Jahre ein imposanter Geländewagen, der sich gegen Ford Bronco und Chevrolet Blazer jedoch schwer tat. Immerhin reichte es beim Concours de Lemons zum Sieg und dem Titel "Best Car of the Show". "Ich habe diesen Scout Baujahr 1978 vor neun Jahren in New Mexiko gekauft", sagt Gewinner Kevin Downey, "die letzten Jahre stand er nur herum." Jetzt will Downey sein Siegerauto verkaufen. Viel Rost und wackelige Technik für 1500 Dollar.

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AMC Gremlin: Der grüne AMC Gremlin gehört zu den Seriensiegern beim Concours de Lemons. Die Mischung aus Crossover, Kleinwagen und Familienfahrzeug der Kompaktklasse wurde in Europa nicht angeboten - zum Glück. Besitzerin Varity Spencer ist eine der wenigen, die sowohl beim Concours de Lemons als auch bei der Millionenveranstaltung Concours d'Elegance in Pebble Beach vor Ort ist. Sie betreut drei echte Raritäten von Sammlern.

Ford Pinto: Auch der Ford Pinto hat seinen Weg auf den europäischen Markt nie gefunden. Seine Besitzer wurden seit den 70er Jahren belächelt, weil der Pinto nicht nur in Sachen Design zum schlimmsten gehört, was die amerikanische Autohistorie hervorgebracht hat.

Mazda 323 GLC: Als erster Autohersteller überhaupt hat Mazda den Spaß der Lemon-Jünger verstanden und offiziell ein Auto zum Concours de Lemons entsandt. "Eine Klasse-Sache", so Initiator Alan Galbrath, "dieser gelbe Mazda 323 ist wirklich besonders furchtbar."

VW Kübel: Der VW 181 hat in Europa vor allem als Armeefahrzeug von sich reden gemacht. Doch insbesondere freakige Surfer stehen auf den deutschen VW Kübel. In mattem Rosa kommt seine Hässlichkeit besonders zur Geltung.

Subaru 360: Das kleinste Taxi der Welt ist auch in den USA ein echter Exot. Trotz echtem Checker-Design der alten US-Taxis hat im Innenraum kaum mehr als der Fahrer Platz. Seine Besitzer reisten jedoch aus 200 Meilen Entfernung an eigener Achse an.

Volvo 240/740: In den USA sind Volvo-Modelle besonders bei Alternativen sehr beliebt, weil sie als unkaputtbar gelten. Beim Thema Design heißt es da, Abstriche zu machen. Aber gerade jüngere Studenten greifen immer wieder gerne zu Volvo-Modellen wie dem 240 oder dem jüngeren 740.

Trabant: Eine Handvoll Trabants haben es auch über den Atlantik bis in die USA geschafft. Sie werden im Land der unbegrenzten Automöglichkeiten ebenso belächelt wie in Deutschland. Ein absolutes Muss auf dem Concours de Lemons.

Fiat Ritmo: Einer der Sieger der Herzen. Der grüne Fiat Ritmo kam in den 80er Jahren aus Deutschland herüber nach Kalifornien. Dass es noch schlimmer geht, zeigt das Cabrio nebenan. Das Ritmo Cabriolet mit stilechtem Überrollbügel und PVC-Dach.

 
 Concours de Lemons - Foto: Grundhoff
 Concours de Lemons - Foto: Grundhoff
 Concours de Lemons - Foto: Grundhoff
 Concours de Lemons - Foto: Grundhoff

Text: | Fotos: Grundhoff


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