Fahrbericht: Nissan X-Trail

Fahrbericht: Nissan X-Trail - Die Stichworte dazu: Nissan, X-Trail, Hybrid, Allrad, 4x4, Elektroauto, Reachextender, SUV, Offroad

Elektrischer Benziner: Nissans X-Trail ist spätestens in der neuen, vierten Generation zum komfortablen Familienauto geworden. Dazu kommt ein Elektro-Konzept, das Stromer und Verbrenner entkoppelt.

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Unser Autor: Jürgen Wolff

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Elektrischer Benziner



Nissans X-Trail ist spätestens in der neuen, vierten Generation zum komfortablen Familienauto geworden. Dazu kommt ein Elektro-Konzept, das Stromer und Verbrenner entkoppelt.

 
Nissan X-Trail 1.5 VC-T e-4ORCE
  
Nissan X-Trail 1.5 VC-T e-4ORCE - Foto: Hersteller Nissan X-Trail 1.5 VC-T e-4ORCE- Foto: Nissan X-Trail 1.5 VC-T e-4ORCE- Foto: Nissan X-Trail 1.5 VC-T e-4ORCE- Foto: Nissan X-Trail 1.5 VC-T e-4ORCE- Foto: Nissan X-Trail 1.5 VC-T e-4ORCE- Foto:
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Nissan X-Trail
[+] geringer Verbrauch, Fahrgefühl wie in einem reinen Elektroauto, sehr gute Materialien und Verarbeitung, viel Platz, reichhaltiges Angebot an Assistenzsystemen
[-] Verbrennungsmotor kann relativ laut werden

Als Zur Markenseite NissanNissan den X-Trail vor gut 20 Jahren in der ersten Generation auf den Markt brachte, da lief der kernige Japaner noch unter der Rubrik Geländewagen. Heute, in der nun vierten Generation und über sieben Million gebaute Exemplare später, hat er sich längst zum Familienauto gewandelt. Der neue X-Trail, erhältlich wahlweise mit fünf oder sieben Sitzen sei gedacht vor allem für Ausflüge mit der ganzen Familie und um die Gerätschaften moderner Sportarten vom Surfen übers Mountain-Biking bis zum Hiking zu transportieren, sagt Nissan.

Der einst kantige Offroader ist über die Jahre weicher und softer geworden, hat sich auch optisch zum modernen SUV gewandelt. Wer in einer der höherwertigen Ausstattungslinien unterwegs ist, der überlegt sich zweimal, ob er den X-Trail noch durch Matsch und Dreck treiben oder auf Schotterpisten den edlen Lack zerkratzen lassen will. In der Länge hat er sich mit 4.680 mm gerade mal um einen Zentimeter zum Vorgänger verkürzt und ist in etwa so lang wie eine Mercedes C-Klasse. In der Breite kommt er auf 1.840 und in der Höhe auf 1.72 mm. Die Front prägen schmale Scheinwerfer mit integrierten Tagfahrleuchten, die sich bis zu den Stoßfängern hinunter ziehen. Die ausgestellten Radkästen lassen ihn muskulös wirken. Die C-Säule, finden Nissans Marketing-Poeten, "erinnert an eine Delfinflosse". Im Heck betonen die Rückleuchten die Fahrzeugbreite. Basis für den X-Trail ist die CMF-C-Plattform der Renault-Nissan-Allianz.

Eine Besonderheit des neuen Nissan X-Trail ist sein spezieller elektrischer Antrieb, so man ihn denn als e-Power-Version ordert. Neu ist das Prinzip zwar nicht, dafür aber selten. Denn beim Fahren kommt der Nissan rein elektrisch voran. Ausschließlich ein Elektromotor treibt die Räder an, beim e-4ORCE zusammen mit einem zweiten e-Motor auch alle vier. Der Stromer für die Vorderachse entwickelt 204 PS/150 kW, der für die Hinterachse noch einmal 136 PS/100 kW. So kommt der allradgetriebene X-Trail auf eine Systemleistung von 214 PS/157 kW. Mit Strom versorgt werden die Elektromotoren nicht von einem schweren Akkupack im Fahrzeugboden, sondern über eine Pufferbatterie direkt von einem Dreizylinder-Benziner mit 1,5 Liter Hubraum und 158 PS/116 kW Leistung. Der dient rein als Stromerzeuger und ist nicht selbst mit dem Antriebsstrang verbunden.

Fahrbericht: Nissan X-Trail, Fahrbericht
Gewöhnungsbedürftig ist, dass der Verbrennungsmotor beim schnellen Beschleunigen deutlich höher dreht und lauter wird, um mehr Strom für die e-Motoren zu generieren
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Was bringt diese Konstruktion? Zunächst einmal eine Kraftstoffersparnis. Denn der Benziner kann weithin im optimalen Drehzahlbereich arbeiten, sein Verbrauch ist deshalb geringer. So nennt Nissan selbst für den knapp zwei Tonnen schweren SUV einen kombinierten Durchschnittsverbrauch von 6,3 Liter auf 100 Kilometern. Zum Vergleich. Die 1,8 Tonnen schwere reine Benziner-Version des neuen X-Trail braucht im Schnitt rund einen Liter mehr. Bei unserer Ausfahrt in Slowenien pendelte der Elektro-X-Trail sich real um die sieben Liter ein. Ein weiterer Vorteil: Keine Reichweitenangst. Der X-Trail lässt sich ganz normal und schnell an der Tanksäule "aufladen".

Hinzu kommt, dass er wie ein Elektroauto zu fahren ist. Wer Gas gibt, der beschleunigt ganz ohne Schaltunterbrechung – ein Getriebe gibt es ja nicht. Die Gasannahme erfolgt unmittelbar und das maximale Drehmoment der Elektromotoren liegt ab der ersten Umdrehung an. Der Spurt von Null auf 100 km/h ist in sieben Sekunden erledigt, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings, dass der Verbrennungsmotor beim schnellen Beschleunigen deutlich höher dreht und lauter wird, um mehr Strom für die e-Motoren zu generieren. Akustisch erinnert das an eine CVT-Automatik. Ansonsten allerdings ist der Geräuschpegel im X-Trail nicht ganz, aber fast so niedrig wie in einem reinen Elektroauto. Der Benziner ist nur schwach im Hintergrund vernehmbar.

Das Elektrosystem sorgt auch dafür, dass der X-Trail sich auf Knopfdruck rein über das Gaspedal regulieren lässt: Sobald man vom Gas geht, bremst er bis auf Schrittgeschwindigkeit ab. Das Kurvenverhalten des Allrad-X-Trail ist ausgezeichnet. Über das e-4ORCE-System können die Bremsen aller vier Räder unabhängig voneinander geregelt werden. Das hilft vor allem auf feuchten, matschigen oder verschneiten Straßen. Nick- und Wankbewegungen werden reduziert. Die Lenkung selbst ist präzise, aber reichlich gefühllos. Zahlreiche Assistenzsysteme sind bereits in der Basisversion dabei, aber auch das Angebot an Optionen ist üppig.

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Für die wichtigsten Funktionen sind aber nach wie vor leicht erreichbare Drehregler und Druckknöpfe da
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Innen ist der X-Trail zum Komfortmobil geworden. Viel Platz, auch in der zweiten Reihe. Dafür sorgt mit der konstruktionsbedingte Wegfall des Kardantunnels. Schon der Einstieg ist problemlos: Die hinteren Türen lassen sich fast im 90-Grad-Winkel öffnen. Die Materialien und ihre Verarbeitung sind edel, bis hin zu fein gestepptem Leder, die Sitze angenehm und mit viel Seitenhalt. Vor dem Fahrer informiert ein 12,3-Zoll Display über die aktuellen Daten, optional ergänzt von einem großen Head-Up-Display, das in die Frontscheibe gespiegelt wird. Vieles an Einstellungen lässt sich über das große Display in der Mitte des Armaturenbrettes regeln, für die wichtigsten Funktionen sind aber nach wie vor leicht erreichbare Drehregler und Druckknöpfe da. Man muss sich nicht erst durch diverse Menüs und Untermenüs voranarbeiten. Ablagen gibt es reichlich, eine Ladeschale für Handys und diverse USB-Steckdosen. Der Laderaum bietet zwischen 575 und 1.396 Liter, die Ladekante ist eben und erfreulich niedrig. Nicht ganz so ideal ist die Anhängerlast des Stromers: Maximal 1.800 Kilo sind möglich. Das reicht zum Beispiel für einen Pferdeanhänger mit einem Pferd, mit zwei Tieren wird es schon zu schwer.

Auch zum Offroader ist der X-Trail nur noch bedingt tauglich. Schotterpisten? Kein Problem. Beim Erklettern von Hügeln hilft eine Kamera, die dann, wenn der Fahrer nur noch Himmel sieht, auf das Mitteldisplay projiziert, wie es vor dem Fahrzeug weiter geht. Um wieder runter zu kommen hilft ein Hill Descent-System, das selbstständig den Abstieg regelt – der Fahrer muss nur noch lenken. Untergründe mit verschiedenem Schlupf an den Rädern sind kein Problem, das regeln die Elektromotoren. Schweres Gelände ist allerdings nicht das Metier des X-Trail – da fehlt allein schon die ausreichende Bodenhöhe.

Alternativ zum elektrischen Allradler bietet Nissan den X-Trail auch rein mit Frontantrieb und als konventionellen Turbo-Verbrenner mit 12-Volt-Mildhybrid-System an – zum Einstiegspreis von 35.500 Euro. Der Motor dort ist der gleiche, der im e-Power den Strom generiert. Der elektrifizierte Allradler startet bei 44.400 Euro.

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Fotos: Hersteller Fahrbericht: Nissan X-Trail https://bit.ly/3VBsBgi
Ort: Slowenien

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