Mercedes-Benz EQC

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Zweiter Platz: BMW hat mit der i-Familie vorgelegt und Jaguar mit dem i-Pace Begehrlichkeiten geweckt. Nun bringt Mercedes den EQC - das erste ernst gemeinte elektrische Serienfahrzeug mit Stern. Ein SUV.

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Mercedes-Benz EQC  Neuvorstellung: Mercedes EQC

Zweiter Platz



BMW hat mit der i-Familie vorgelegt und Jaguar mit dem i-Pace Begehrlichkeiten geweckt. Nun bringt Mercedes den EQC - das erste ernst gemeinte elektrische Serienfahrzeug mit Stern. Ein SUV.

 
Mercedes-Benz EQC 250
  
Mercedes-Benz EQC 250 - Foto: Hersteller Mercedes-Benz EQC 250- Foto: Hersteller Mercedes-Benz EQC 250- Foto: Hersteller Mercedes-Benz EQC 250- Foto: Hersteller Mercedes-Benz EQC 250- Foto: Hersteller Mercedes-Benz EQC 250- Foto: Hersteller

Wie gerne hätte Zur Markenseite Mercedes-BenzMercedes mit seinem EQC zumindest das erste vollelektrische SUV in der Premiumliga gebaut. Doch nachdem Zur Markenseite BMWBMW bereits vor Jahren mit seiner i-Familie voranstürmte und die Konkurrenz weitgehend verdutzt zurücklies, schnappte JLR mit seinem Zur Markenseite JaguarJaguar i-Pace Mercedes sogar noch die SUV-Zielflagge weg. Somit bleibt für die Schwaben zweimal nur Platz zwei: Der zweite Hersteller, der mit einem Serienmodell seine Elektrofamilie - EQ - ausrollt und der zweite, der einen elektrischen SUV ins umkämpfte Premiumsegment wirft. Daimler-Chef Dieter Zetsche: "Wir investieren in den nächsten Jahren mehr als zehn Milliarden Euro in neue EQ Produkte und über eine Milliarde in die Batterieproduktion."

Natürlich ist der EQC nicht das erste stromernde Serienmodell aus dem Hause Daimler. Und Mercedes selbst brachte vor zwei Jahren ebenso kurz wie erfolglos eine elektrische Variante der B-Klasse auf die Straße, die aufgrund anhaltender Erfolglosigkeit aber schnell wieder vom Markt surrte. Jetzt endlich soll es krachen, jetzt sollen die Konkurrenten zittern - der Mercedes EQC soll BMW und Zur Markenseite AudiAudi düpieren, JLR an den Rand drücken und Tesla zeigen, wie es richtig geht.

Beim Design präsentiert sich das erste echte Elektromodell von Mercedes durchaus anders als seine Brüder mit Verbrennungsmotor. Das schwarze Gesicht mit erstmals verbundenen Tagfahrlichtern überrascht zwar nach der entsprechenden Konzeptstudie niemanden mehr wirklich. Eher schon, dass das Leuchtband am Heck eine gewisse Ähnlichkeit zur aktuellen Rückenansicht der Zur Markenseite PorschePorsche-Modelle Macan, Panamera und Cayenne kaum verhehlen kann. Überhaupt wirken die schmalen LED-Lichteinheiten vorne wie hinten angesichts der großen Karosserieflächen recht filigran und klein.

Eine Symbiose aus gestern und heute gibt es im Innenraum. Auf der einen Seite ist der neue Mercedes EQC mit dem innovativen MB-UX-Cockpit ausgestattet, das bereits bei der Mercedes A-Klasse und dem Nutzfahrzeug Sprinter Einzug hielt. Dazu gibt es eine Mittelkonsole, deren zentrale Schalterbatterie man gut aus vielen anderen Daimler-Modellen kennt. Immerhin wurden die lange Zeit inflationär verbauten Lüftungsdüsen im Turbinenstil gegen eine Neuauflage in rechteckiger Form ausgetauscht. Deren Streben in roségold wirken jedoch wie ein aufdringlicher Fremdkörper, der nicht in das stimmige Gesamtbild passen will. Das Platzangebot in dem 4,76 Meter langen SUV ist vorne wie hinten insbesondere durch den 2,87 Meter langen Radstand sehr gut. Der Kofferraum schluckt 500 Liter und auf Wunsch lässt sich der EQC sogar mit einer Anhängerkupplung ausstatten, mit der man 1,8 Tonnen schwere Hänger schleppen kann.

Mercedes-Benz EQC, Neuvorstellung
Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 180 km/h sehr überschaubar und im Vergleich zu Verbrennern nicht konkurrenzfähig
Mercedes-Benz EQC, Neuvorstellung

Bei den Leistungsdaten rangiert der über 2,4 Tonnen schwere Mercedes EQ C im Wettbewerbsumfeld. Zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse leisten 300 kW/408 PS, die über ein 650 Kilogramm schweres 80-kW-Batteriepaket gespeist werden. Die maximale Reichweite soll bei 450 Kilometern liegen, während das maximale Drehmoment 765 Nm beträgt. Während der Spurt von Null auf 100 km/h in flotten 5,1 Sekunden abgewickelt wird, ist die Höchstgeschwindigkeit mit 180 km/h sehr überschaubar und im Vergleich zu Verbrennern nicht konkurrenzfähig.

Der Elektromotor an der Vorderachse ist für niedrige und mittlere Geschwindigkeiten vorgesehen, während das Triebwerk an der Hinterachse die nötige Dynamik ins Spiel bringt. Für den gewünschten Vortrieb sorgen dabei die fünf Fahrprogramme Comfort, Eco, max Range, Sport und Individuell. Der Fahrer kann über Schaltwippen am Lenkrad die Rekuperationsleistung regeln und so die Reichweite beeinflussen. Der elektrifizierte Mercedes ist mit einem 7,4-kW-Bordladesystem ausgestattet, mit dem er zu Hause oder an öffentlichen Ladesäulen nachtanken kann. Praktikabel ist der Ladevorgang jedoch nur an einem Hochleistungssystem wie der Wallbox oder per CCS (Combined Charging Systems) in Europa/USA, wo der EQ C an einer entsprechenden Ladestation mit einer maximalen Leistung von bis zu 110 Kilowatt erstarken kann. Nach 40 Minuten ist der Mercedes wieder auf 80 Prozent Leistung.

Der Basispreis des Mercedes EQ C, von dem weitere Leistungs- und Reichweitenstufen in Planung sind, steht noch nicht fest, sollte jedoch unter 80.000 Euro liegen. Marktstart dürfte im Frühjahr 2019 sein. Neben dem Produktionsstandort Bremen bereitet sich außerdem das Joint Venture Beijing Benz Automotive Co. Ltd. auf den Produktionsstart des EQC für den chinesischen Markt vor.

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Fotos: Hersteller
Ort: Stockholm

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