Mercedes-Benz Citan

Mercedes-Benz Citan - Die Stichworte dazu: Mercedes-Benz, Citan, Renault, Kangoo, Dirk Hipp, Hochdachkombi, USB-C, Stern, Tourer

Zweiter Versuch: Mercedes wagt den zweiten Citan-Versuch. Nach dem eher suboptimalen Erstling, der zu sehr seinem Technik-Bruder Renault Kangoo gleicht, soll der Kleintransporter deutlich eigenständiger werden.

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Unser Autor: Wolfgang Gomoll

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Zweiter Versuch



Mercedes wagt den zweiten Citan-Versuch. Nach dem eher suboptimalen Erstling, der zu sehr seinem Technik-Bruder Renault Kangoo gleicht, soll der Kleintransporter deutlich eigenständiger werden.

 
Mercedes-Benz Citan
  
Mercedes-Benz Citan  - Foto: Mercedes-Benz Mercedes-Benz Citan - Foto: Mercedes-Benz Mercedes-Benz Citan - Foto: Mercedes-Benz Mercedes-Benz Citan - Foto: Mercedes-Benz Mercedes-Benz Citan - Foto: Mercedes-Benz Mercedes-Benz Citan - Foto: Mercedes-Benz

Schwaben sind gemeinhin dafgür bekannt, einen Fehler nur einmal zu machen. Beim vorigen Citan kassierte Zur Markenseite Mercedes-BenzMercedes-Benz viel Kritik, weil bei dem Hochdachkombi die Verwandtschaft zum Zur Markenseite RenaultRenault Kangoo allzu deutlich sichtbar war. "Das ist ein Renault mit aufgeklebtem Stern", hörte man nicht selten, wenn es um den Citan der Baureihe W 415 ging. Das soll jetzt alles anders werden. "Der neue Citan schaut aus wie ein Mercedes", sagt der strategische Baureihenleiter Dirk Hipp.

Mit Ausschauen ist aber mehr gemeint als der Stern auf dem Kühlergrill, da geht es natürlich auch um den Innenraum. Hier kann man sich bei verschiedenen Ausbaustufen des Mercedes-MBUX-Systems bedienen. Die Spannbreite reicht von einer simplen Version mit einer Radiovorbereitung bis hin zum Vollprogramm mit sieben Zoll großem Touchscreen und auf Wunsch sogar den bekannten Sprachassistenten, der auf den Befehl "Hey Mercedes" reagiert. Wer mag, kann sich auch noch den Kranz des mit Bedienelementen versehenen Lenkrades beheizen lassen.

Die Zukunftsfreude der Mercedes-Ingenieure geht sogar so weit, dass vorne nur USB-C Anschlüsse gibt. "In der zweiten Reihe haben wir noch die USB A-Variante"; beruhigt Hipp. Für die Mercedes-Techniker war wichtig, dass sich der Citan auch anfühlt wie ein Fahrzeug, das den Stern trägt. Zu präsent ist noch die Kritik aufgrund der Plastikwüste im Innenraum des aktuellen Modells. Deswegen haben sich die Mercedes-Interieur-Designer vor allem auf die Berührungspunkte mit dem Fahrer und den anderen Insassen gekümmert. Wer eine Vielzahl an unterschäumten Flächen und feines Leder erwartet, sitzt jedoch im falschen Auto. Allerdings kann auch dieser Citan nicht die Verwandtschaft zum Renault Kangoo verhehlen.

Mercedes-Benz Citan, Neuvorstellung
Eine wichtige Rolle spielt das ESP, das mit unmerklichen Eingriffen das Fahrzeug bei Seitenwind stabilisiert
Mercedes-Benz Citan, Neuvorstellung

Eine Vollausstattung dürfte wohl eher beim Tourer als beim Kastenwagen geordert werden. Doch egal ob Personentransporter oder als Lastesel für Gewerbetreibende, der neue Citan soll sich nicht nur beim Aussehen vom Bruder abgrenzen, sondern vor allem auch beim Fahren. Das war möglich, weil die schwäbischen Ingenieure von Beginn an der Entwicklung beteiligt waren und so beim Abstimmen des Fahrwerks eigene Schwerpunkte setzen konnten, die sich bereits bei unseren ersten Tests mit einem Prototypen zeigten. Der Citan soll sich fahren wie ein Pkw. Das fängt beim Fahrwerk an und hört bei den Assistenzsystemen auf. Bei dem Mercedes-Hochdachkombi kann sich der Fahrer unter anderem auf die Hilfe des aktiven Spurhalteassistenten und des aktiven Bremsassistenten, der Fußgänger und Fahrradfahrer erkennt, verlassen. Eine wichtige Rolle spielt das ESP, das mit unmerklichen Eingriffen das Fahrzeug bei Seitenwind stabilisiert und auch ein unkommodes Hoppeln der Räder so gut es geht, unterdrückt.

"Ziel bei der Abstimmung der Fahrassistenzsysteme war es, die Philosophie von Mercedes-Benz Cars der komfortablen, harmonischen Regeleingriffe auch für einen Van umzusetzen", erklärt Hipp und hat auch eine Antwort parat, warum der Mercedes Citan anders als der Renault Kangoo auf beiden Seiten mit einer B-Säule versehen ist. "Da geht es um die Steifigkeit und die Geräuschentwicklung." Der Citan soll im Innenraum leise und generell sicher sein. "Wir streben fünf Sterne im Crashtest an", ergänzt Hipp.

Tourer und der Kastenwagen rollen zunächst in der Standardversion mit einer Länge von 4.498 Millimetern am Jahreswechsel zum Händler. Mitte des nächsten Jahres kommen weitere Längen-Varianten und der E-Citan dazu. Zunächst stehen ein Diesel mit drei Leistungsstufen und ein Benziner mit zwei Varianten zur Auswahl. Der 1.5-Liter Selbstzünder wird eine Spreizung 55 kW/75 PS (Citan 108 CDI), 70 kW/95 PS (Citan 110 CDI) oder 85 kW/116 PS haben (Citan 112 CDI). Beim 1.3 Liter-Benziner kann der Kunde zwischen 75 kW/102 PS (Citan 110) und 96 kW/131 kW (Citan 110) wählen. Mitte des nächsten Jahres kommt noch eine längere Version und der eCitan mit dem 75 kW/102 PS und vermutlich einem 44-Kilowattstunden-Akku auf dem Markt, der dann für rund 265 Kilometer reichen soll.

"Der Fahrer eines eCitan soll keine Nachteile gegenüber den anderen Modellen haben", macht Dirk Hipp klar. Also haben alle Citans zwei Schiebetüren, einen Laderaum von maximal 3,05 Metern und eine niedrige Ladekante, die beim Kastenwagen nur 59 Zentimeter hoch ist. Hilfreich sind auch die weit aufschwingenden Türen am Heck, die in der 90-Grad-Stellung arretiert werden können. Dank der identischen Innenräume können Einbauten von einem Auto ins andere gewechselt werden. Als spezielles Schmankerl hat Mercedes noch die VanEssa Module in petto mit denen sich der Citan zum Camper umfunktionieren lässt. Die Preise beginnen bei 23.800 Euro für den Kastenwagen.

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