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Neuvorstellung: Infiniti M-Serie
Virtueller Edelschlitten
Infiniti M-Serie

Nissans Luxus-Ableger Infiniti bringt 2010 seine erneuerte M-Reihe auf den Markt. Den ersten Blick auf den Wagen gewähren die Japaner auf dem Concours d’Elegance – als 3D-Präsentation.

Wer ein Auto für die oberen Zehntausend vorstellen will, tut das nicht gerade auf dem Aldi-Parkplatz. Der Concours d’Elegance auf dem Pebble Beach bei Monterey, Kalifornien, hat sich mittlerweile als Präsentationsplattform für Nobel-Karossen etabliert. Nicht umsonst stellt zum Beispiel Bentley dort seinen Arnage-Nachfolger vor, noch bevor er auf der IAA zu sehen ist. Und auch Infiniti nutzt den 59. Concours, um dem zahlungskräftigen Publikum eine Neuheit zu präsentieren: Die runderneuerte M-Serie soll am Pebble Beach zum ersten Mal zu sehen sein – in Form einer aufwendigen 3D-Präsentation.

Infiniti M-Serie  - Foto: Hersteller

Die neue Infiniti M-Generation bekommt ein neu gestaltetes Karosseriedesign mit tief heruntergezogener Frontpartie und muskulös geformtem Kotflügeln. Die wuchtige Haube mit den geschwungenen, fast schon organisch anmutenden Linien erinnert stark an die Konzeptstudie Essence, die im März auf dem Genfer Salon zu sehen war. Im Interieur geht es mit viel Leder, Holz und Metallapplikationen ausgesprochen edel zu. Wie schon bei den aktuellen Modellen darf man auch von der M-Serie, die bislang nicht in Europa vertrieben wurde, Vollausstattung ab Werk erwarten.

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Die neuen Limousinen heißen M37 und M56. Beim M37 dürfte eine überarbeitete Version des bekannten 3,7-Liter V6-Motors unter der Haube stecken, beim M56 könnte sich hinter der Modellbezeichnung ein 5,6 Liter großer V8-Motor verbergen. Die M-Reihe wird für den Marktstart in Westeuropa alternativ den neuen V6-Dieselmotor an Bord haben.

Zu den Leistungs- und Verbrauchsdaten schweigen sich die Japaner noch aus. Die gesamte Motorenpalette, die von V6- und V8-Saugmotoren dominiert wird, werde in Sachen Hubraum und Leistung aber stärker ausfallen als bisher. Gleichzeitig sei der Verbrauch reduziert worden. Schon die aktuellen Motoren haben alle mehr als 300 Pferdestärken. Das Luxus-SUV FX 50S zum Beispiel bringt es auf satte 390 PS.

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Neuer Kollisions-Warner
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Infiniti ist die Luxusmarke von Nissan, ähnlich wie Lexus bei Toyota und die hierzulande unbekannte Marke Acura bei Honda. Im Programm sind leistungsstarke SUV der FX- und EX-Serie sowie ein Coupé und eine Limousine der G-Serie. Bislang hat Infiniti 20 Verkaufszentren in Europa, darunter in Paris, Madrid, Mailand, Athen, Warschau, Rom und Amsterdam. In Deutschland lässt der Marktstart noch auf sich warten. Preislich sind die Fahrzeuge durch die hohe Verarbeitungsqualität und die üppige Ausstattung durchaus attraktive Alternativen zu Land Rover, BMW oder Mercedes.

Auch in Sachen Fahrdynamik geben die sportlich abgestimmten Fahrzeuge, allen voran das Coupé G37, eine gute Figur ab. Doch die Motorenauswahl ist arg begrenzt. Im Angebot sind bislang ausschließlich große V6- und V8-Benzinmotoren. Hybridantriebe und vor allem der auf vielen Märkten wichtige Dieselantrieb ließen bislang auf sich warten – im nächsten Jahr soll es nun also zumindest den Diesel geben.

Der weltweite Verkauf der neuen M-Reihe startet im Frühjahr 2010. In dem Wagen wird auch ein neues Sicherheitssystem vorgestellt namens SCP (Side-Collision-Prevention System). Es warnt den Fahrer, wenn die Elektronik bei einem bevorstehenden Spurwechsel ein anderes Fahrzeug in Kollisionsnähe erkennt. Wenn der Fahrer nicht reagiert, soll das Auto per Lenkeingriff rechtzeitig zurück auf die ursprüngliche Spur gebracht werden.

 
Infiniti M-Serie - Foto: Hersteller
Infiniti M-Serie - Foto: Hersteller
Infiniti M-Serie - Foto: Hersteller
Infiniti M-Serie - Foto: Viehmann

Text: | Fotos: Viehmann


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