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Hintergrund: Die Koreaner geben Gas
Kia erobert Europa
 Die Koreaner geben Gas

In den 90er Jahren waren die Koreaner belächelt worden. Viele unkten, dass die Autos nur durch die Nachwehen der Wiedervereinigung verkauft werden konnten. Doch Kia strafte die Kritiker Lügen und ist weiter auf Expansionskurs.

Die Koreaner sind aus den automobilen Produktpaletten kaum noch wegzudenken; haben sich in vielen Autoklassen ein sattes Stück vom stark umkämpften Kuchen abgeschnitten. Und es wird immer mehr. Lag der Marktanteil Mitte der 90er Jahre bei gerade einmal 0,3 Prozent, strebt Kia unbeirrt nach vorn. Eine Produktoffensive hängt sich an die nächste. Die meisten Modelle laufen die geschnitten Brot, so der Verkaufsleiter eines ostdeutschen Autohauses. Die Gründe für den Erfolg sind vielschichtig. Ohne Frage sind die Modelle im Laufe der Jahre immer besser geworden. Trotzdem blieben die Preise günstig. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg war der Lifestyle-Allradler Kia Sorento. Quasi über Nacht trat Kia in das größere SUV-Segment ein und stand der mächtigen Konkurrenz von Mercedes M-Klasse, BMW X5 oder Jeep Grand Cherokee Auge in Auge gegenüber.

 Die Koreaner geben Gas  - Foto: Hersteller

Der Konkurrenz ist seither alles andere als lustig zumute. Anfänglich belächelt, ist vielen der Spott im Halse stecken geblieben. Kia gewinnt ebenso wie die Konzernmutter Hyundai in ganz Europa Marktanteile. Jüngstes Beispiel ist der Kia Rio. Das Vorgängermodell hatte sich trotz üppiger Kompaktklassedimensionen in erster Linie durch ein Fünf-Jahres-Rundum-Sorglos-Paket verkauft. Der Wagen hatte im direkten Konkurrenzkampf gegen Golf, Astra oder 307 jedoch keine Chance. Beim neuen Kia Rio sieht das anders aus. Der Rio der neuesten Generation ist knapper geschnitten und tritt so stärker und dynamischer denn je eine Klasse tiefer an. VW Polo oder Opel Corsa werden das schnell spüren. Das Design ist erfolgreicher Europa-Mainstream und kann gegenüber den Platzhirschen durchaus sehen lassen. Die Preise beginnen unter 10.000 Euro.

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Preis-Leistung stimmt
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Wie bei den anderen Modellen setzt Kia jedoch nicht nur auf Billigpreise. Die Qualität stimmt, die Technik auch. Beste Beispiele sind die aktuellen Modelle wie Sportage, Sorento, Rio oder der Überraschungserfolg Picanto. Eines haben alle gemein: Das Paket aus Preis und Leistung ist kaum zu schlagen. Neben den Massenmärkten Asien und Nordamerika wird dabei auch Europa immer wichtiger. Zukünftig werden die Autos für den europäischen Markt auch in der Slowakei produziert. Die Entwicklung neuer Modellen wird zudem durch das neue Design- und Entwicklungszentrum in Frankfurt beeinflusst. Hier sollen die europäischen Trends frühzeitig erkannt und umgesetzt werden.

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Marktanteil - knapp 1,5 Prozent
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So kann man auf die neuen Modelle gespannt sein. Sicher scheint, dass mit dem Kleinwagen Kia Rio und der auf der IAA erstmals präsentierten Mittelklasselimousine Kia Magentis wieder ein wichtiger Schritt nach vorn gemacht wurde. Wir warten auf den neuen Van Kia Carnival. Die Marktanteile streben stark in Richtung 1,5 Prozent – Tendenz steigend.

 
 Die Koreaner geben Gas - Foto: Hersteller
 Die Koreaner geben Gas - Foto: Wolff
 Die Koreaner geben Gas - Foto: Hersteller
 Die Koreaner geben Gas - Foto: Hersteller

Text: | Fotos: Hersteller


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