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Neuvorstellung: Dodge Avenger
Der kleine Charger
Dodge Avenger

Nach Kompakt- und SUV-Klasse greift Dodge ab dem nächsten Jahr auch die europäische Mittelklasse an. Der Avenger wandelt dabei zumindest optisch auf den Spuren des legendären Charger.

Droht Audi A4, 3er BMW und Mercedes C-Klasse künftig wirklich Gefahr aus den USA? Dodge zumindest will es nicht bei dem Power-Duett aus Caliber und Nitro belassen.

Viele hatten ja die IAA-Studie Hornet als nächsten Sprössling erwartet. Doch die Amerikaner setzen bei der Nummer drei auf die volumenstarke Mittelklasse. Der neue heißt Avenger ("Rächer") und soll mit seinem harschen Auftritt an den bislang nur in den USA erhältlichen Charger erinnern.

Dodge Avenger  - Foto: Hersteller

Noch bulliger als man es von den anderen, auch alles andere als zahnlosen Dodge-Versionen kennt, präsentiert sich die Front des Rächers. Kein Haifischmaul wie beim Peugeot 407 oder ein "X" im Blick wie zuletzt Ford Mondeo oder Audi S3. Wenn das mächtige Terminator-Gesicht mit den zusammengekniffenen Augenbrauen im Rückspiegel auftaucht, dürfte so manchem Europäer erst mal Angst und Bange werden.

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Die Studie des Dodge Avenger ist Ende September auf dem Pariser Automobilsalon zu bestaunen. Im nächsten Jahr kommt der Serien-Avenger dann nach Europa. Wuchtige Schürzen, tiefe Spoiler und ausgestellte Radhäuser – der Avenger will in der Mittelklasse Stimmung machen und dabei mächtig Eindruck schinden.

Die schmalen Fensterflächen werden nach hinten kleiner und betonen so die hinteren Radhäuser und das kurze Heck. Der Mittelklasse-Dodge will eines genau nicht sein: mittelmäßig. "Der Avenger ist ein weiterer Beweis dafür, wohin die Marke Dodge unterwegs ist", sagt Trevor Creed, der Design-Verantwortliche bei DaimlerChrysler. "Der Avenger zeigt amerikanische Mucle-Car-Geschichte im Kleid eines globalen Mittelklasse-Modells." Dodge-typisch soll das Pariser Messemodell mit einem knallig roten Metalliclack auf sich aufmerksam machen.

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VW-Diesel inside
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Wer aufgrund des Muscle-Car-Auftritts denkt, dass unter der langen Motorhaube satte acht Zylinder ihre Arbeit verrichten, der irrt gewaltig. Während der ähnlich gezeichnete, aber deutlich größer dimensionierte US-Charger als Bruder des Chrysler 300C mit HEMI-Power, 5,7 und 6,1 Litern Hubraum über die Highways walzt, gibt es in Europa zurückhaltende Massentechnik. Die Vierzylinderaggregate werden sich an den bekannten Varianten von Dodge Caliber und Jeep Compass orientieren.

Das heißt: Neben dem 2,4 Liter großen Weltaggregat mit 125 kW/170 PS kommt auch der 140 PS starke Zweiliter-Diesel aus dem Volkswagen-Regal beim Avenger zum Einsatz. 19-Zoll-Felgen und üppig dimensionierte Spoiler sollten jedoch einer Sportversion des Avenger vorbehalten bleiben, die später folgen wird. Der Preis des Dodge Avenger sollte übrigens deutlich unter 25.000 Euro liegen.

 
Dodge Avenger - Foto: Hersteller
Dodge Avenger - Foto: Hersteller
Dodge Avenger - Foto: Hersteller
Dodge Avenger - Foto: Hersteller

Text: | Fotos: Hersteller


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