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Weltspiegel  Weltspiegel: Coda Elektroauto

Auf Teslas Spuren



In den USA kämpft der Elektrotrend darum, Trend zu bleiben. Coda, ein Autohersteller aus Kalifornien, fährt auf den Pfaden von Tesla und Smart. Das erste Fahrzeug kommt Ende des Jahres.

 
 Coda Elektroauto
  
 Coda Elektroauto  - Foto: Hersteller  Coda Elektroauto - Foto: Hersteller  Coda Elektroauto - Foto: Grundhoff  Coda Elektroauto - Foto: Grundhoff  Coda Elektroauto - Foto: Grundhoff  Coda Elektroauto - Foto: Grundhoff

Die Westfield Century Mall gehört zu den besseren Einkaufsadressen in Los Angeles. Direkt am Santa Monica Boulevard gibt es unweit des Nobelvororts Beverly Hills edle Geschäfte vom Rolex Shop über Apple Store und Louis Vuitton Boutique bis hin zu einem Coda Center. Coda beschreibt sich selbst als einen Pionier in "new transportation".

Der Shop auf der ersten Ebene der Mall ist der erste seiner Art. Weitere in der Bayregion südlich von San Francisco und in San Diego sollen bald folgen. Mit bunten T-Shirts, Kappen und Bechern soll Lust geweckt werden auf das neue Elektromobil, das Coda vor wenigen Wochen vorgestellt hat. An den Wänden gibt es große Bildschirme und eine überdimensionale Karte der Region, auf der die Reichweite des Coda Sedan visualisiert wird.

"Wir haben hier am 1. September eröffnet. Pro Tage kommen rund 200 bis 300 Leute in unseren Shop und fragen nach dem Auto", erzählt Shopkeeper Jason Wigard. "Die meisten Kunden fragen zunächst nach der elektrischen Reichweite." Die gibt Coda für den 100 kW/136 PS starken Elektrowagen mit 150 Meilen an. Die Höchstgeschwindigkeit: 85 Meilen, also 135 km/h. Von 0 auf Tempo 100 braucht der Coda Sedan rund neun Sekunden. Der Elektromotor wird von 728 kleinen Akkupaketen in Lithium-Ionen-Technik gespeist, die nahezu unsichtbar im Unterboden der 4,40 Meter langen viertürigen Limousine verbaut sind.

Der Coda Sedan ist eine optisch alles andere als eindrucksvolle Limousine auf Basis des alten Mitsubishi Lancer, der in China nach wie vor unter dem Namen Hafei Saibao mit müdem Styling und wenig hochwertigem Innenraum verkauft wird. Gebaut wird der Viertürer beim Coda-Partner, der chinesischen Hafei Automobile Group, von wo aus er in den Norden von San Francisco verschifft wird. Dort bekommt er sein Elektroherz.

Ende des Jahres sollen die ersten Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert werden. Der Preis ist stattlich: 44.900 Dollar. Das sind rund 6.000 Dollar mehr als der Elektrokonkurrent Nissan Leaf. Ursprünglich waren einmal 30.000 bis 35.000 Dollar geplant. Diese Preisregionen schafft Coda nun gerade einmal mit allen steuerlichen Vergünstigungen, die die US-Regierung und der Bundesstaat Kalifornien zur Verfügung stellt – insgesamt rund 10.000 Dollar.

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Sechs Stunden an der Steckdose
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Für eine Gebühr von 99 Dollar kann man sich auf die Warteliste setzen lassen. Rund 100 Personen haben das bereits getan. "Die Technik und das Design des Coda stammen aus den USA, auch die wichtigsten Komponenten des Elektroantriebs werden in den USA hergestellt", unterstreicht Unternehmenssprecherin Kara Saltness.

300 Millionen Dollar hat ein Firmenkonglomerat, das hinter dem Coda-Konzern steht, in die Entstehung der Marke und die neue Technik investiert. Noch ist die Bekanntheit überschaubar. Doch so genannte Experience Center sollen dafür sorgen, dass der Coda Sedan und nachfolgende Produkte auf den Elektrozug aufspringen können.

Der betagte Firmengründer Miles Rubin hatte immer den Traum von einem Elektrounternehmen. Jetzt will er den Coda zu einem der erfolgreichsten Elektroautos in den USA machen. Noch aber befindet sich das Unternehmen in den Kinderschuhen. 230 Mitarbeiter sind nicht viel, wenn man die Autowelt erobern will. Doch von großen Konzernen wie BP, Daimler, BMW oder Fisker hat man sich die Experten für alle wichtigen Bereiche geholt. In den Experience Centern soll nun der Funke auf die Kunden überspringen. Auf Wunsch gibt es für Interessierte gleich eine Testfahrt rund um den Santa Monica Boulevard.

An der 220-Volt-Steckdose dauert es sechs Stunden, bis der Coda wieder zu Kräften gekommen ist. "Das aktuelle Modell ist mit einer Reichweite von 150 Meilen eher ein Zweitwagen", räumt der ehemalige Daimler-Mann Thomas Hausch, verantwortlich für Presse und Marketing ein. "Aber selbst mit eingeschalteter Klimaautomatik und mit allen Verbrauchern schafft man in diesem Wagen immer 110 Meilen."

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Überschaubarer Anteil
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Derzeit arbeitet Coda daran, ein Vertriebsnetz aufzubauen. In einem ersten Schritt sind 20 Händler in fünf Bundesstaaten geplant. Ins Auge gefasst sind zunächst die Großräume Chicago, Los Angeles, San Francisco, San Diego und New York.

Geht es um die geplanten Verkaufszahlen, hält sich Coda mit Aussagen dezent zurück. In diesem Jahr werden in den gesamten Vereinigten Staaten insgesamt wohl kaum mehr als 10.000 Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb zugelassen. In den nächsten Jahren soll sich die Zahl vervielfachen. Doch im Vergleich zu rund 12 bis 14 Millionen Neuzulassungen auf dem US-Markt sehen die Aussichten derzeit alles andere als einfach aus.

"Kapazitätsgrenzen sehen wir in den nächsten Jahren bei uns nicht", sagt Thomas Hausch und deutet für die Zukunft mögliche Kooperationen mit europäischen Flottenprojekten an. "Hier sind wir auf alles vorbereitet. Wir führen auch intensive Gespräche mit anderen Regionen, nicht nur in den USA." Offiziell allerdings will sich Coda zumindest für die ersten Jahre auf die USA beschränken. Bis 2014 soll die Produktpalette erweitert werden. Thomas Hausch: "Dann werden wir mit neuen Modellen auch neue Märke erschließen."

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Fotos: Grundhoff
Ort: Los Angeles

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