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Weltspiegel  Weltspiegel: Toyota Tundra

Steak and Eggs



Die Amerikaner lieben Pick Ups. Und ein rustikales Frühstück. Und es sind nicht nur Naturburschen, die einen eigenen "Truck" in der Einfahrt stehen haben. Einer der besten ist der Toyota Tundra.

 
 Tundra 5.7 V8 Crewcab
  
 Tundra 5.7 V8 Crewcab  - Foto: Grundhoff  Tundra 5.7 V8 Crewcab - Foto: Grundhoff  Tundra 5.7 V8 Crewcab - Foto: Grundhoff  Tundra 5.7 V8 Crewcab - Foto: Grundhoff  Tundra 5.7 V8 Crewcab - Foto: Grundhoff  Tundra 5.7 V8 Crewcab - Foto: Grundhoff

Toyota hat in den USA rechtzeitig zur Weihnachtszeit eine neue Werbekampagne gestartet. "Toyota Tundra 2011 – Power and Efficiency – like Steak & Eggs." Die Amerikaner lieben markige Sprüche und kernige Auftritte. Pick Ups sind in den USA seit Jahr und Tag die erfolgreichste Fahrzeuggattung. Nach einem Durchhänger in den Jahren 2008/2009 gehen die Zulassungen der Mega-Pick Ups, die hier nur Trucks heißen, in diesem Jahr wieder steil bergauf. Als S-Klasse unter den Freizeit-Lastwagen gilt der Toyota Tundra Crewmax mit großer Doppelkabine. Eine Zulassungssteigerung von knapp 20 Prozent und wohl knapp 100.000 verkauften Modelle in 2010 lassen Toyota zufrieden auf den Markt blicken.

Der Tundra ist mit 5,81 Metern so lang wie ein Maybach, gefühlt doppelt so hoch und lässt einen Range Rover an der Ampel nebenan wie ein Kompaktklasse-Bürschlein dastehen. Versteht sich Toyota in Europa auf sein Saubermann-Image, ist die Positionierung auf dem US-Markt deutlich vielschichtiger. Beim Namen Toyota denkt nur ein Teil der Kunden an den Hybridpionier Prius. Mehr noch setzen sich die Japaner mit der Mittelklasse-Limousine Camry und den Pick Ups Tundra und Tacoma in Szene.

Die Zeiten in denen Pick Ups nur rustikale Alltagsansprüche erfüllen konnten, sind lange vorbei. Wer sich für einen Toyota Tundra entscheidet und die Doppelkabine mit Komfortausstattung ordert, pilotiert vom Hochsitz aus einen Luxusoffroader. Elektrische Ledersitze, Klimaautomatik, Tempomat, Navigationssystem und Becherhalter, die den Inhalt eines ganzen Kiosks in sich aufnehmen können, sind obligatorisch.

Die Türen sind mehr Tore. Werden sie geöffnet, heißt es auf den Hochsitz klettern. Personen bis 1,75 Metern kommen die Haltegriffe zu Hilfe, um sich in den üppig dimensionierten Innenraum mit seinen großen Sitzen aufzuschwingen. Den meisten Eindruck verschafft sich jedoch die überdimensionale Mittelkonsole zwischen den beiden Frontsitzen. Hier findet problemlos ein Kasten Bier Platz – zumindest aber unzählige der von den Amerikanern so geliebten Sixpacks.

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Rustikaler Charakter
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Das Platzangebot im Fond des in San Antonio, Texas, produzierten Tundra ist bei der großen Doppelkabine noch beeindruckender. Selbst große Reisekoffer lassen sich ohne Probleme hinter die Frontsitze stellen und so den fehlenden Kofferraum ausgleichen. Die drei Sitze im Fond sind verschiebbar oder ganz wegzuklappen. Praktischerweise lassen sich nicht nur die vier Seitenfenster, sondern auch die große Heckscheibe zur Ladefläche hin elektrisch öffnen.

Derweil kann der Innenraum seinen rustikalen Charakter nicht ganz überspielen. Die Ledersitze sind robust, aber bequem und die Überflächen lassen sich auf Wunsch auch einmal mit einem Lappen abwischen. Ablagen und Zusatzfächer wohin das Auge auch schaut. Über die Lieblosigkeit von Schaltern, Anzeigen und Bedienelementen sieht der amerikanische Tundra-Kunde hinweg.

Schließlich ist so ein 2,6 Tonnen schwerer Groß-Pick-Up ein Alltagsgefährt, das auf der Ladefläche auch locker eine Europalette verdrücken kann. Die große Crewcab reduziert das Ladegewicht auf rund 700 Kilogramm. Dafür kann der Tundra einen Anhänger von rund 4,1 Tonnen Gewicht ziehen.

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Im Unterholz
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Natürlich gibt es den Alltags-Truck mit Allradanrieb und selbstverständlich mit einem leistungsstarken Achtzylinder. Denn auch wenn einige Pick Ups in den USA mit Cummins-Dieseln nageln - die echten Trucks werden von großvolumigen Benzinern angetrieben. Da macht der Toyota keine Ausnahme.

Damit auch schwere Lasten an den Haken oder auf der Ladefläche mitgenommen werden können, hat der mächtige V8 unter der Haube 5,7 Liter Hubraum. Der Vierventiler leistet 375 PS und ein gewaltiges Drehmoment von 580 Nm, die via sechsstufigem Automatikgetriebe übertragen werden.

Im Normalbetrieb wird der Tundra über die Hinterachse angetrieben. Für den harten Einsatz im Gelände lässt sich die Vorderachse zuschalten. Wenn das im schweren Geläuf nicht reichen sollte, gibt es noch eine Untersetzung, mit der sich Anhänger, Baumstämme und Campingkabinen aus dem weichen Unterholz holen lassen.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei laut hörbaren 170 km/h, wobei sich beim Verbrauch die offene Ladefläche als Windfang unangenehm bemerkbar macht. Unter 18 Litern Super auf 100 Kilometern ist kaum etwas zu machen. In der Innenstadt darf es auch gerne der ein oder andere Liter mehr sein.

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Satter Wendekreis
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Der Tundra ist ein Lastwagen mit entsprechendem Rahmenkonstrukt. Ohne schwere Ladung auf der Hinterachse lassen sich keine Komfortwunder erwarten. Gerade auf welligem Highway kommt die Karosserie leicht in Schwingungen. In der Innenstadt macht der Tundra seine üppigen Dimensionen durch die gigantisch hohe Sitzposition wett.

Der Wendekreis beträgt knapp 15 Meter. Vorne gibt es weitgehend sinnfreie Einparkhilfen, die so weit außen angebracht sind, dass sie nur bei nahendem Eckkontakt etwas bringen. Hinten wird auf eine Einparkhilfe völlig verzichtet. Bei engen Manövern hilft die Bordkamera. Aber die Ecken des 5,81-Meter-Schiffs lassen sich einfach ausmachen. Aufpassen sollte man in Tiefgaragen und Parkhäusern. Der Tundra ist 1,92 Meter hoch und 2,03 Meter breit.

So groß wie das Spektrum von Einsatzmöglichkeiten des Tundra ist auch seine Preisspanne. Die rustikale Version des Toyota Tundra mit Einzelkabine und 4,6-Liter-V6-Triebwerk beginnt bei 23.000 Dollar. Das Luxusmodell Tundra 5.7 V8 Crewcab Limited mit Komplettausstattung kostet mit 42.455 Euro (31.000 Euro) fast das Doppelte. Aber so ist es eben auch beim Frühstück: Wer sich mit zwei Spiegeleiern und Hashbrowns zufrieden gibt, zahlt auch weniger als bei Steak & Eggs – bekommt aber auch weniger auf den Teller.

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Fotos: Grundhoff
Ort: Kalifornien

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