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Vergleich  Vergleich: Chrysler Crossfire vs. Nissan 350 Z

Schönheitskonkurrenz



Da stehen sie nun - zwei der derzeit schönsten Versuchungen auf den Straßen dieser Welt. Chrysler Crossfire und Nissan 350 Z geizen nicht mit ihren Reizen. Beide sehen klasse aus, beide wollen die Sportwagenfans in Versuchung führen - und verführen. Das gelingt. Doch was können die beiden Beaus wirklich?

 
 Crossfire vs. Nissan 350Z
  
 Crossfire vs. Nissan 350Z  - Foto: press-inform  Crossfire vs. Nissan 350Z - Foto: press-inform  Crossfire vs. Nissan 350Z - Foto: press-inform  Crossfire vs. Nissan 350Z - Foto: press-inform  Crossfire vs. Nissan 350Z - Foto: press-inform  Crossfire vs. Nissan 350Z - Foto: Hersteller
Alternativen
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Videos zum Chrysler und Crossfire
Chrysler Crossfire Roadster
[+] Chrysler: Klasse-Design, souveräner Motor, gute Serienausstattung
Nissan: Sportliches Design, bärenstarker Motor, tolles Fahrwerk, gute Serienausstattung, sehr gute Straßenlage
[-] Chrysler: Wenig Sitzhöhe, kein Xenonlicht, kleiner Kofferraum
Nissan: Wenig Chic im Innern, wenig Ablagen, hoher Verbrauch, mühsamer Ein- und Ausstieg, keine Nebellampen

Chrysler-Modelle hatten in den vergangenen Jahren nur selten das Potential, eine Schönheitskonkurrenz zu gewinnen. Immerhin zeigte der PT Cruiser, was die US-Designer können. Doch beim Crossfire ist ihnen optisch der große Wurf gelungen. Besonders der knackige Hintern des Deutsch-Amerikaners lässt einen betört träumen. Doch auch die gedrungene Seitenlinie mit schmalen Fensterscharten und der lange Vorderwagen haben durchaus Suchtpotential. Unter dem knackigen Maßanzug gibt es bekannte Technik. Mercedes stellte eine Vielzahl von Komponenten (40 Prozent) zur Verfügung: Von Stromleitungen über das Armaturenbrett bis zum 3,2 Liter-Aggregat - alles made in Stuttgart. Zusammengeschraubt wird der Zweitürer in Osnabrück, beim Karosseriespezialisten Karmann.

Doch auch der Nissan braucht sich nicht zu verstecken. Elegant und sportlich das Blechkleid. Bullig und kraftvoll Front und Heck. Der schönste Anblick eröffnet sich dem Auge jedoch auch hier am Heck. Im Gegensatz zum Crossfire versprüht der Nissan 350 Z eine Spur von Extravaganz und Avantgarde. Einen potenten Paten wie Mercedes hat der Nissan nicht - dafür kann er auf eine aufregende Tradition zurückblicken. Legendäre Modelle wie der Datsun 240 Z, der Nissan 280 ZX oder der 300 ZX sind Meilensteine in der Sportwagengeschichte. Diese Tradition führt der 350 Z nach Jahren der Abstinenz sehenswert fort.

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Sportlicher Anspruch
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Sind beide Modelle echte Sportwagen, oder sehen sie einfach nur so aus? Besonders der Nissan 350 Z macht aus seinem sportlichen Anspruch keinen Hehl. Unter der langen Motorhaube schlummert ein wohlig grollender 3,5-Liter-V6-Motor. Die Leistungsdaten sprechen Klartext: 206 kW/280 PS, Topspeed 250 km/h und 0 - 100 km/h in kaum mehr als sechs Sekunden. Das maximale Drehmoment von 363 Nm liegt bei 4.800 U/min an. Nissan verspricht einen Durchschnittsverbrauch von 11,3 Litern SuperPlus auf 100 km. Selbst mit zurückhaltendem Gasfuss ist das aber kaum zu schaffen. 13 Liter sollte der Pilot in jedem Falle kalkulieren - bei sportlichem Verlangen auch mehr.

Etwas zurückhaltender gibt sich der Chrysler Crossfire. Bereits das Äußere macht den Hecktriebler mehr zu einem Coupé-Cruiser - und die Motorisierung gibt dem Recht. Befeuert wird der Osnabrücker Eigenbau von einem bekannten Mercedes-Triebwerk: Der 3,2-Liter große Sechszylinder leistet 160 kW/218 PS und ein maximales Drehmoment von 310 Nm bei 3.000 U/min. Die versprochene Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h entstammt aber eher dem Reich der Werbung. Mehr als gemessene 236 km/h sind mit dem Crossfire nicht zu schaffen. Immerhin: Die Tachonadel verspricht ambitionierte 247 km/h. Beim Verbrauch gibt sich der Crossfire kaum zurückhaltender als der 350 Z. Auch hier ist die Werksangabe von 10,1 Litern Superbleifrei nicht zu halten. Durchschnittlich strömten rund 11,9 Liter durch die Einspritzdüsen.

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Ungleicher Kampf
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Die Leistungsdaten sprechen eine deutliche Sprache. Rund 60 PS mehr beim Nissan machen diese Disziplin zu einem ungleichen Kampf. Er fährt sich deutlich sportlicher als der Chrysler. In jedem Drehzahlbereich hat der potente Asiat mächtig Power und bringt diese exzellent auf die Straße. Die manuelle Sechsgang-Schaltbox ist gut auf das 3,5-Liter-Aggregat abgestimmt und sorgt für zusätzliches Vergnügen. Etwas betulicher geht es beim Crossfire zu, der mit der aufpreispflichtigen Fünf-Stufen-Automatik (1.400 Euro) die deutlich bessere Figur macht. Sie macht den Schönling zu einem eleganten Sportcoupe mit standesgemäßer Leistung. Etwas mehr dürfte es jedoch sein.

Über die Qualitäten eines Sportwagens entscheiden jedoch nicht nur Motor und Getriebe. Fahrwerk und Lenkung kommen einr nicht minder große Bedeutung zu. Der Chrysler überzeugt mit einem Fahrwerk, dass kaum Wünsche offen lässt. Die Abstimmung ist sportlich-komfortabel und passt perfekt. Dank serienmäßiger 18-Zoll-Felgen vorn und 19-Zoll-Felgen hinten sieht er nicht nur sportlich aus - er fährt sich auch so. Bei der Kurvenhatz auf der Landstraße stört allein die zu indirekte Lenkung. Ab Tempo 100 fährt ein Heckspoiler aus, der für zusätzlichen Anpressdruck sorgt. Beim starken Abbremsen wird das Klasse-Hinterteil des Crossfire mitunter jedoch unangenehm leicht.

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Mit Elan durch enge Kurven
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Der Nissan 350 Z ist straffer als der Chrysler abgestimmt. Das steht im gut zu Gesicht, denn auch er ist dabei nicht unkomfortabel. Die Lenkung arbeitet präzise und so lässt sich der moderne Traditionalist mit viel Elan durch enge Kurven bewegen. Das Heck liegt eine Spur satter, in schnellen Kurven fährt sich der Crossfire jedoch nicht schlechter. Beide geben eine gute Rückmeldung vom Zustand der Fahrbahn.

Bleibt das Thema Innenraum: Hier reißen beide keine Bäume aus. Der Crossfire wirkt - abgesehen von der preiswert glänzenden Mittelkonsole - hochwertig. Beim Thema Komfort gibt es jedoch zumindest für groß gewachsene Fahrer Abstriche. Der Verstellbereich von Lenkrad und Sitzen könnte üppiger sein. Die Kopffreiheit ist zu knapp. Auch der Nissan setzt auf schlichte Abstinenz. Große Plastikflächen hier und da sind alles andere als schön. In der Mittelkonsole gefallen allein die drei Rundinstrumente. Die Sitze sind bequemer als im Crossfire, das Raumgefühl üppiger. Dennoch wirkt der Chrysler insbesondere auch wegen der Lederqualität hochwertiger.

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Serienmäßig üppig
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Die Serienausstattung des Chrysler Crossfire bietet viel. Elektrische Ledersitze, CD-Soundsystem, Klimaanlage - dazu ESP, Front- und Seitenairbags und Bremsassistent. Leider fehlen standesgemäße Features wie Xenonlicht, Klimaautomatik, Lenkradfernbedienung oder ein Bildschirm-Navigationssystem. Immerhin kann für 1.550 Euro eine Radionavigation aus dem Hause Becker geordert werden. Wer sich für den Nissan 350 Z entscheidet, kommt um das Premium-Paket nicht herum. Dann bietet er Xenonlicht, elektrische Ledersitze, Bose-Sound, 18-Zoll-Felgen, Front-, Seiten- und Kopfairbags sowie ESP. Ein Navigationssystem ist nur als Nachrüst-Lösung erhältlich, Nebelscheinwerfer bleiben ganz außen vor. Der Preis für den Chrysler Crossfire Automatik liegt bei 38.600 Euro. Der Nissan 350 Z ist incl. Premiumpaket mit 35.900 Euro immerhin 2.700 Euro günstiger.

Wer ist nun der bessere? Der Chrysler Crossfire ist die gelungene Mischung aus Sportwagen und Cruiser. Ihm fehlt es eigentlich an nichts. Die Liebe zum Detail am Blechkleid findet sich aber leider im Innenraum nicht wieder. Sportlich ambitionierte Fahrer werden sich zudem einen bulligeren Motor wünschen - aber Mercedes hat ja noch das ein oder andere PS-Aggregat im Regal. Der Nissan 350 Z ist ein echter Sportwagen, der dabei jedoch nicht unkomfortabel ist. Beide Modelle sollen in Deutschland pro Jahr 3.500 bis 4.000 mal verkauft werden - die Chancen stehen trotz der üppigen Preise nicht schlecht.

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Fotos: Hersteller

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