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Vergleich  Vergleich: Peugeot 308 vs. VW Golf

Löwe auf dem Golf-Platz



Das Ziel ist fest definiert: Peugeot will mit dem neuen 308 europaweit die Nummer eins werden. In Deutschland wird das besonders schwierig - hier muss sich der Franzose mit dem ewigen Bestseller Golf anlegen.

 
 Peugeot 308 - VW Golf
  
 Peugeot 308 - VW Golf  - Foto: Grundhoff  Peugeot 308 - VW Golf - Foto: Grundhoff  Peugeot 308 - VW Golf - Foto: Grundhoff  Peugeot 308 - VW Golf - Foto: Grundhoff  Peugeot 308 - VW Golf - Foto: Grundhoff  Peugeot 308 - VW Golf - Foto: Grundhoff
Alternativen
Audi A3 1.6 FSI Attraction
Opel Astra 1.8
Ford Focus 2.0 16V Trend
Volvo C30 1.8
BMW 1er 116i
Videos zum Peugeot und 308
Peugeot 308
Peugeot 308 SW
[+] Golf: Sehr gutes Fahrwerk, solides Platzangebot, drehfreudiger Motor, geringer Verbrauch, gute Handschaltung
Peugeot: Geräumiger Innenraum, komfortables Fahrwerk, komplette Sicherheitsausstattung
[-] Golf: Karge Serienausstattung, teure Extras
Peugeot: In schnellen Kurven etwas träge, schwaches Navigationssystem, kein 6. Gang

Nicht erst seit Super-, Benzin- und Dieselpreis nahezu Gleichstand auf Rekordhöhen erklommen haben, entscheiden sich in der Kompaktklasse zahlreiche Kunden für Modelle mit Benzinmotoren. VW und Peugeot wurden lange Jahre für ihre Dieselkompetenz gerühmt - doch für viele Kunden lohnt die vergleichsweise teure Anschaffung von Selbstzündern wie TDI oder HDI einfach nicht. Da haben Volkswagen und Peugeot in den vergangenen Jahren nachgelegt und echte Alternativen zu den Spardieseln entwickelt.

VW etwa setzte mit großem Kostenaufwand und viel Eigeninitiative auf die neuen kleinenvolumigen Benziner mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Peugeot - nicht gerade Vorreiter modernster Benzinertechnologien - ließ sich von BMW leiten, die noch Volumenabnehmer für die neuen, selbst entwickelten und eigentlich für den Mini bestimmten Motoren suchten.

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Lebensart oder Leberwurst?
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Fragt sich nun: Franzose oder Deutscher? Bewährt oder frisch? Lebensart oder Leberwurst? Welche Wahl ist die bessere? Kann der 308 den Golf schlagen? Und kann der Franzose mit dem deutschen Herz den modernen VW-Vierzylinder in die Schranken weisen?

Optisch wirkt der neue Peugeot 308 größer und präsenter als der Golf, an den man sich zudem seit Jahren gewöhnt hat. Man sieht ihn an jeder Straßenecke, bei der Autovermietung, in Einfahrten von Villen und vor Reihenhäusern. Auch wenn der Golf in seiner fünften Generation unterwegs ist: Er ist immer noch ein nahezu klassenloses Auto.

Davon kann man bei Peugeot mit dem 308 bisher nur träumen. Er ist neu und auf den Straßen und allemal noch auffällig. Auch wenn der Trend derzeit anders aussieht: Die Franzosen haben beim Nachfolger des Peugeot 307 das Van-Styling beibehalten und sich bewusst gegen optische Sportlichkeit entschieden.

Wenn man die neue, zunehmend starke Konkurrenz von Kia Ceed, Opel Astra, Fiat Bravo oder Hyundai i30 sieht, war das sicher keine schlechte Wahl. Zumindest ist der 308 erst einmal anders - und gefällig allemal.

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Nachschlag
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Dabei präsentiert sich das Fahrwerk des üppig dimensionierten Peugeot 308 sportlicher denn je. Die Abstimmung von Federn und Dämpfern liegt auf dem Niveau des Golf. Der Franzose ist eine Spur komfortabler, die Lenkung des Golf direkter. Zudem merkt man dem Peugeot nicht nur im Kurvengeschlängel an, dass er rund 200 Kilogramm mehr als der VW auf dem Rahmen hat. In Sachen Gewichtsreduzierung ist Peugeot nach wie vor weit weg vom Stand der Dinge. In den Kategorien Geräuschdämmung, Bremsen und Seitenneigung gibt es jedoch nahezu Gleichstand.

Das ist bei den Triebwerken nicht anders. Gerade in der Benzinerriege ist man nahezu auf Augenhöhe. Den Peugeot 308 gibt es mit einem 120 PS starken 1,6 Liter-Triebwerk. Der aus dem Hause BMW eingekaufte Vierzylinder hat ein maximales Drehmoment von 160 Nm und schafft 197 km/h Spitze. Peugeot verspricht einen Durchschnittsverbrauch von 6,7 Litern Super und ein Spurtpotenzial 0 auf 100 km/h in 10,8 Sekunden. Mit Turboaufladung gibt es einen nennenswerten Nachschlag von 30 Pferden und ein Plus an Fahrspaß.

Volkswagen bietet den Golf TSI mit 1,4 Litern Hubraum hat. Motorelektronik und Turbolader machen den Unterschied, ob er 122, 140 oder 170 PS bringt. Der 122 PS starke Basisbenziner hat ein maximales Drehmoment von 200 Nm und schafft 197 km/h Höchstgeschwindigkeit. Beim Spurt von 0 auf 100 km/h in 9,4 Sekunden und dem Verbrauch von 6,3 Litern Super auf 100 Kilometer lässt der Golf den Peugeot knapp hinter sich.

Aber beide Triebwerke zeigen deutlich, dass es längst nicht immer Dieseltechnik sein muss, die den Kompaktklassemodellen effektvoll Beine macht.

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Schalten und Schwabbeln
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Dass der Golf die Motorenwertung letztlich für sich entscheidet, ist nicht nur dem etwas besseren Durchzug sondern insbesondere der Gangschaltung geschuldet. Da ist der Peugeot mit seiner schwabbeligen Fünfgangbox nicht auf der Höhe der Zeit. Die fünf Gänge sind unpräzise. Im Vergleich zu dem guten und durchweg standesgemäßen Sechsgang-Getriebe des VW tut einem der 1,4 Tonnen schwere Peugeot fast schon leid. Unverständlich. Denn im Mini arbeitet das gleiche Triebwerk mit einer redlichen Sechsgangversion – Marke BMW. Doch im nächsten Jahr soll auch bei Peugeot nachgelegt werden.

Im Innenraum zeigt der Peugeot 308 deutliche Verbesserungen zu seinem Vorgänger. Platz gab es schon immer - und davon nun noch etwas mehr. Insbesondere im Fond sitzt man Dank 2,61 Metern Radstand komfortabel. Zudem ist die greifbare Qualität um eine Klasse nach oben gerutscht. Die Sitze sind bequem und gut konturiert. Etwas straffer dürfte es gerne zugehen. Und mehr Oberschenkelauflage wäre auch eine feine Sache.

Der Golf erlaubt sich dagegen keine Schwäche. Das neue VW-Navigationssystem zeigt, wie gut eine Routenführung auch in der Kompaktklasse mittlerweile sein kann. Hier hinkt der Peugeot ebenso hinterher wie bei dem überfrachteten Blinkerhebel mit Licht- und Radiobedienung. Im Kofferraumvolumen liegen beide mit rund 350 Litern gleichauf. Wer die Rückbänke umklappt, nutzt mehr als 1.300 Liter.

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Zwei Haaresbreiten - noch
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Bei der Sicherheitsausstattung hat der Franzose die Nase vorn. ESP, ABS sowie sechs Airbags bieten beide. Der Peugeot legt jedoch noch einen Knieairbag nach und bietet gegen Aufpreis nicht nur Xenonscheinwerfer sondern auch Kurven- und Abbiegelicht. Das gibt es beim Golf erst in der nächsten und somit sechsten Generation. Gleiches gilt für das überdimensionale Sonnendach des Peugeot, das sich zwar nicht öffnen lässt, aber viel Licht in den Innenraum zaubert.

Abschließend liegt der Golf leicht vorn - und so muss der Preis entscheiden. Los geht es bei 18.600 Euro für den Peugeot 308 120 VTi Tendance. Kaum ein Unterschied zum 18.975 Euro teuren Konkurrenten aus Wolfsburg, dem VW Golf 1.4 TSI. Aufgerüstet mit einer vergleichbaren Komfortausstattung inklusiv Sitzheizung, Navigationssystem, Alarmanlage, Nebelscheinwerfern und Autotelefon liegen die beiden mit 23.530 Euro (Peugeot) und 24.357 Euro (Golf) eng beieinander.

Es ist zwar noch knapper als zuvor geworden - doch der Golf 1.4 TSI zieht sich aufgrund der besseren Motor-Getriebe-Kombination und des guten Wiederverkaufs gerade noch so aus der Affäre und schlägt den neuen Peugeot 308 um zwei Haaresbreiten. Der ist damit ein echter Konkurrent geworden und braucht nur noch eine neue Handschaltung und eine leichte Abmagerungskur, um den Golf dann doch noch abzuhängen.

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Text:  Eine eMail an Stefan Grundhoff schicken Auf Artikel linken
Fotos: Grundhoff

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