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Toyota Land Cruiser V8 4.5 D-4D  Praxistest: Toyota Land Cruiser V8

Große Lösung



In Europa spielt Toyota gerne die grüne Karte. Hybridantriebe und Elektromodule sind jedoch nur die eine Seite der Medaille: Mit dem Land Cruiser V8 hat Toyota eine echte Konkurrenz für Mercedes GL oder Range Rover.

 
Toyota Land Cruiser V8 4.5 D-4D
  
Toyota Land Cruiser V8 4.5 D-4D - Foto: Zaumseil Toyota Land Cruiser V8 4.5 D-4D- Foto: Zaumseil Toyota Land Cruiser V8 4.5 D-4D- Foto: Hersteller Toyota Land Cruiser V8 4.5 D-4D- Foto: Hersteller Toyota Land Cruiser V8 4.5 D-4D- Foto: Zaumseil Toyota Land Cruiser V8 4.5 D-4D- Foto: Hersteller
Toyota Land Cruiser V8 4.5 D-4D
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Toyota Land Cruiser V8 4.5 D-4D
[+] Ordentlich Fahrleistungen, gute Serienausstattung, großzügiges Platzangebot, niedriges Geräuschniveau, bequeme Sitze vorne, stark im Gelände, hohe Anhängerlast
[-] Hoher Verbrauch, kein Xenonlicht lieferbar, betagtes Sitzsystem im Fond, schwerfällig im Handling, keine Hightech-Extras

Toyotas Land Cruiser ist eine rollende Legende: Wer an Offroad denkt, dem kommen nicht allein die Urgesteine von Jeep oder Land Rover Defender in den Sinn. Aber mit kantigen Formen, genügend Watttiefe und einem robusten Allradantrieb allein ist es nicht (mehr) getan.

US-Rapper, Moskaus Industriemagnaten, Filmsternchen oder honorige Geschäftsleute wollen nicht in einen verdreckten 4x4-Klotz steigen, in dem sich zwar Himalayas Hochebenen lassen, nicht aber die Elbchaussee in Hamburg. Luxus-Geländewagen wie ein Audi Q7, Range Rover Vogue oder Mercedes GL erfreuen sich in diesen Kreisen großer Beliebtheit. Da will man auch beim Hybridhersteller Nummer eins nicht hintan stehen.

In einigen Ländern wird der Land Cruiser V8 unter dem Lexus-Label als RX 570 angeboten. In Zentraleuropa ist der Land Cruiser 4.5 D-4D V8 jedoch ein Spartenmodell - er begegnet einem nur selten auf deutschen Straßen. Der Auftritt des V8 ist klassentypisch imposant. Eleganter als viele seine Kollegen nimmt er durchaus Toyotas Formensprache auf, die man von kleineren Modellen wie Yaris, iQ oder Auris kennt.

Der Kühlergrill erinnert an den mächtigen US-Pick-Up Toyota Tundra, der ebenfalls von einem kraftvollen V8-Triebwerk befeuert wird. Ohne dies geht auch beim Land Cruiser nichts. Interessanter als der 4,7 Liter Benziner-V8 ist aber der 4,5 Liter große Achtzylinder-Diesel mit Commonrail-Turboaufladung, der aufwendig aus zwei 2,2 Liter großen D-4D-Triebwerken von Avensis und Konsorten abgeleitet wurde.

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Kraftvoller Diesel
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Der V8-Diesel bietet keine gigantischen Motorleistungen - aber allemal ungewöhnlich viel Kraft für einen japanischen Geländewagen. Der 4,5 Liter große Achtzylinder leistet 210 kW/286 PS und ein maximales Drehmoment von 650 Nm Drehmoment ab 1.600 U/min. Angesehen von einem kräftigen Schütteln beim Kaltstart läuft der Achtzylinder dezent im Hintergrund. Man spürt den Diesel zwar - aber die die Vibrationen von Motor und Antrieb sind nicht störend.

Mit einem Leergewicht von knapp 2,8 Tonnen gehört er zu den Schwergewichten in der Liga der Luxus-Geländewagen. So lassen sich trotz der standesgemäßen Motorisierung denn auch keine Bestleistungen bei Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung erwarten. Immerhin schafft der Koloss den Spurt von 0 auf 100 km/h in dynamischen 8,2 Sekunden. Der Vortrieb endet bei 210 km/h. Doch bereits ab 170 km/h wird es dünn.

Für einen solchen Geländewagen ist der Spagat bei der Fahrwerksauslegung schwer zu schaffen. Zum einen will man gewappnet sein für härteste Geländeeinsätze. Auf der anderen Seite aber wird auch der Land Cruiser V8 fast ausschließlich in Städten, auf Landstraßen und Autobahnen bewegt.

Dem Komfort kommt daher eine besondere Bedeutung zu. So setzt der 4,95 Meter lange Toyota auf eine Vorderachse mit Einzelradaufhängung, doppeltem Querlenker und Schraubenfedern. Hinten hat eine Mehrlenkerachse Höchstleistungen zu vollbringen. Damit die Geländegängigkeit nicht zu sehr beeinträchtigt sowie Nick- und Wankbewegungen minimiert werden, verfügt das Topmodell Executive über ein aktives Dämpfersystem, Niveauregulierung und eine aktive Lenkunterstützung. So kann der Fahrer auch die Bodenfreiheit in fünf Stufen (100 bis 110 Millimeter) variabel einstellen. Macht alles Sinn und fährt sich sehr angenehm und lässig - doch die Lenkung sollte präziser und vor allem bei flottem Tempo schwergängiger sein.

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Stattlicher Durst
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Beim Allradsystem setzt Toyota auf bewährte Technik. Die Motorleistung wird über ein Torsen-Differenzial zwischen den beiden Achsen verteilt. Im normalen Fahrbetrieb variiert die Kraftverteilung zwischen 40:60 auf trockener Straße und 30:70 im Gelände. Für Geländefahrten kann das Mittendifferenzial zu 100 Prozent gesperrt werden. Dann teilt sich die Motorleistung gleichmäßig zwischen Vorder- und Hinterachse auf. Zuschaltbar ist im schweren Gelände eine Getriebeuntersetzung von 2,618:1.

Die Kraftverteilung zwischen Motor und Achsen erledigt eine Sechsgang-Automatik, die dem Commonrail-Triebwerk durch einen weichen Wandler jedoch einiges von seiner Dynamik nimmt. Überhaupt hat man selten den Eindruck, dass im Vorderwagen des Land Cruiser nahezu 300 PS ihre Arbeit verrichten. Trotzdem ist der avisierte Durchschnittsverbrauch von 10,2 Litern in der Realität nie zu erreichen. Real strömen mindestens 13,7 Liter durch die Einspritzdüsen.

Im Innenraum präsentiert sich der Land Cruiser nahezu auf dem Niveau einer Luxuslimousine. Das Platzangebot ist in der ersten und zweiten Reihe üppig. Allein die Schalter und Bedienelemente liegen im Cockpit verstreut - und so sollte man frühzeitig auf die Suche gehen, um den Schalter für die Differenzialsperre oder die Temperatureinstellung rechtzeitig zu finden.

Die Sitze lassen sich nur in der ersten Reihe vollelektrisch verstellen. Hinten geht dies mechanisch immerhin auf einer Länge von zehn Zentimetern. Historisch mutet jedoch die Befestigung der zwei Einzelsitze in der dritten Reihe an. Davon abgesehen, dass man hier ab einer Größe von 1,50 Metern kaum ernsthaft sitzen kann, werden die Stühle manuell links und rechts zur Seite geklappt. Das machte man vor 20 Jahren schon so.

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Teuer und mit Luxuslücken
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Wie es heute geht, zeigen Fahrzeuge wie der Mercedes GL, Chrysler Voyager oder Mazda 5. Hier hat Toyota schlicht geschlafen. Immerhin kann man die zweiten Reihe im Verhältnis 40:20:40 nach vorne klappen. Den ohnehin schon großen Kofferraum erweitert dies von 655 auf opulente 2.320 Liter.

Der Preis für den ordentlich ausstaffierten Toyota Land Cruiser 4.5 D-4D V8 Executive liegt bei 81.100 Euro. Im Paket enthalten sind elektrische Ledersitze, das Navigationssystem, die praktische Rückfahrkamera, Schiebedach, ein aktives Dämpfersystem, 20 Zöller und ein Tempomat. Das (gute) Soundsystem kostet 1.450 Euro extra und das Rücksitz-Entertainment liegt bei 2.650 Euro.

Dass der Land Cruiser in dieser Liga allerdings noch mit normalen Halogen-Scheinwerfern ausgestattet ist und eine elektrische Heckklappe fehlt, ist fast schon peinlich. Immerhin wird dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis durch Details wie Front-, Kopf-, Seiten- und Knieairbags Rechnung getragen. ESP, Offroad-ABS und Bremsassistent sind selbstverständlich. Ebenfalls nicht zu bekommen sind Spurhalte- oder Überholassistenten. Die sind in dieser Klasse sonst durchaus üblich.

Toyota Land Cruiser V8 4.5 D-4D
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Fotos: Hersteller

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