Opel Ampera-e Opel Ampera-eOpel Ampera-e
technik Opel Ampera-e technik Opel Ampera-e Opel Ampera-e
Opel Ampera-e
Opel Ampera-e technik Opel Ampera-e technik technik technik Opel Ampera-e
 alle autos Home  zum thema autos Technik  autos Mobile Version 
Opel Ampera-e
Opel Ampera-e

Opel Ampera-e  Mitfahrt: Opel Ampera-e

Flott gemacht



Auf dem Pariser Autosalon staunte die Konkurrenz: Opel stellte sein Elektroauto Ampera-e mit einer Reichweite von 500 Kilometern vor. Wir sind in dem Opel-Blitz zumindest schon mal mitgefahren.

 
 Opel Ampera-e
  
 Opel Ampera-e  - Foto: Hersteller  Opel Ampera-e - Foto: Hersteller  Opel Ampera-e - Foto: Hersteller  Opel Ampera-e - Foto: Hersteller  Opel Ampera-e - Foto: Hersteller  Opel Ampera-e - Foto: Hersteller
Opel Ampera-e
Videos zum Opel und Ampera
Opel Ampera
Opel Ampera
Crashtest EuroNCHP

Sowohl Zur Markenseite VolkswagenVolkswagen wie auch Zur Markenseite BMWBMW lobten auf dem Pariser Autosalon verlängerte Reichweiten von jeweils 300 Kilometern für E-Golf und i3 aus. Und auch Zur Markenseite NissanNissan und Zur Markenseite RenaultRenault priesen 250 bzw. 400 Kilometer elektrische Reichweite für Leaf und Zoe an.

Derweil hatte Zur Markenseite OpelOpel-CEO Karl-Thomas Neumann ein paar Stände weiter seinen großen Auftritt und ließ sich für den gefälligen Opel Ampera-e mit 500 Kilometern feiern. Im späten Frühjahr 2017 kommt der Zwillingsbruder des Zur Markenseite ChevroletChevrolet Bolt zu den europäischen Händlern. An seiner Produktionsstätte Orion, eine halbe Stunde nordwestlich von Detroit, konnte wir uns auf dem Beifahrersitz schon mal einen ersten Überblick verschaffen.

Nein, ans Lenkrad selbst geht es erst einmal noch nicht. Die GM-Verantwortlichen bestehen auf ihre Salamitaktik - und so ist erst im kommenden Jahr selber fahren angesagt. Heute wird nur die Beifahrertür geöffnet.

Der blaue Opel Ampera-e ist eines von sechs Modellen, die in dieser Woche mit dem Schiff Richtung Europa aufbrechen. Vorher gibt es auf dem Testgelände von Warren zumindest ein paar hundert Meter Schnupperkurs, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Zunächst einmal präsentiert sich der 4,17 Meter lange Opel Ampera-e so gefällig, wie er im hellen Bühnenlicht auf dem Pariser Autosalon erstrahlte. Keine Design-Fails wie die dünnen Reifchen des BMW i3 oder eine verschrobene Türkonstruktion im Fond, sondern ein ganz normales Auto, dem man seinen Elektroantrieb nicht einmal auf den zweiten Blick ansieht.

Der Innenraum ist gefällig und das Platzangebot vorne wie hinten erfreulich. Verstellmöglichkeiten und Seitenhalt der Sitze könnten jedoch etwas größer sein und die Hartplastikoberflächen an Armaturenbrett und Türverkleidungen sind Zeugnis der engen Verwandtschaft zum Chevrolet Bolt, der - abgesehen von ein paar Designdetails - ein paar hundert Meter weiter identisch produziert wird.

"Vom gleichen Band laufen die beiden Hybriden Chevrolet Sonic, Sonic Stufenheck sowie die Elektroautos Chevy Bolt und Opel Ampera", erklärt Werksleiter Jim Quick: "Im Einschichtbetrieb haben wir derzeit einen Output von 45 Fahrzeugen pro Stunde. Doch wir sind anpassungsfähig und können jederzeit hochfahren - bis zu drei Schichten."

Opel Ampera-e, Technik
Das rund 460 Kilogramm schwere Akkupaket ist komplett im Unterboden versteckt
Opel Ampera-e, Technik

Die Erwartungen an die beiden neuen Elektromodelle Bolt und Ampera sind jen- und diesseits des Atlantiks groß. Um den Standort fit für die Fertigung der batteriebetriebenen Modelle Ampera-e und Bolt EV zu machen, investierte General Motors 160 Millionen US-Dollar in das Werk.

Auf dem groß angelegten Firmenareal geht es munter los. Ein Tritt aufs Gas - und der 1,5 Tonnen schwere Opel Ampera stürmt hungrig und lautlos von dannen. Kalte Temperaturen, Streusalz auf den Straßen und 360 Nm maximales Drehmoment, das aus dem Stand zur Verfügung steht, sorgen für durchdrehende Pneus. Die 150 kW/204 PS zerren ordentlich hörbar am Lenkrad des Fronttrieblers, der munter nach vorne zischt.

Von 0 auf Tempo 50 schafft es der Deutsch-Amerikaner in 3,2 Sekunden. Das reicht für einen stimmungsvollen Ampelstart in der City und auch der Spurt von 0 auf Tempo 100 in kaum mehr als sieben Sekunden ist alles andere als langweilig. Elektronisch wird die Höchstgeschwindigkeit bei 150 km/h abgeregelt. Imposanter liest sich der Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h: 4,5 Sekunden.

Auf dem Firmengelände des Orion-Werkes sind keine 120 km/h drin und doch zeigt der Fünfsitzer immer wieder aus niederen Tempi heraus seine Dynamik. Durch das Akkupaket im Unterboden zwischen den beiden Achsen ist der Schwerpunkt niedrig. Wird es bei engen Keren sehr flott, machen sich dennoch der hohe Aufbau und die schmale Spurweite bemerkbar.

Auf dem großen Multifunktionsbildschirm lassen sich nicht nur Navigationsgerät, Soundsystem oder die Sitzheizung bedienen, sondern auch der Energiefluss ablesen. Eine nahezu identische Anzeige gibt es hinter dem Lenkrad - ebenfalls komplett animiert und gut abzulesen.

Von der Batterie ist im Innern nichts zu sehen. Das rund 460 Kilogramm schwere Akkupaket ist komplett im Unterboden versteckt. Die 288 Lithium-Ionenzellen liefert LG Chem ins Werk nach Michigan, wo es einer automobilen Hochzeit gleich mit der Karosserie vermählt wird. Auch dem Kofferraum ist das üppige 60-kWh-Akkupaket des Ampera nicht anzusehen. Er schluckt konkurrenzfähige 381 Liter - mehr als ausreichend für ein Auto der 4,20-Meter-Klasse.

Opel Ampera-e, Technik
An einer der spärlichen 50-kW-Gleichstromschnellladestationen genügen 30 Minuten für die nächsten 150 Kilometer
Opel Ampera-e, Technik

Das Akkupaket soll im Idealfall für bis zu 500 Kilometer ohne Nachtanken reichen. Dem kommt man im Fahrmodus "L" am nächsten, in dem sich der Ampera-e nahezu komplett mit dem Gaspedal fahren lässt. Geht der Fuß vom Gas, wird stark rekuperiert, sodass der Elektro-Blitz innerhalb weniger Meter zum Stehen kommt - insbesondere, wenn man mit den Lenkradpedalen manuell noch weiter verzögert. Die Fußbremse ist dann nahezu arbeitslos und muss nur betätigt werden, wenn eine starke Bremsung vonnöten ist. An das aktive Fahren mit dem Gaspedal gewöhnt man sich schnell.

Wer sein Elektroauto eher wie mit einer Getriebeautomatik rollen lassen möchte, der wählt die Fahrstufe "D". Dann fährt der Opel Ampera so, wie man es von anderen Autos kennt.

Wenn der Fünftürer seine Akkuleistung doch einmal verliert, lässt er sich an der Steckdose entsprechend aufladen. An einer der spärlichen 50-kW-Gleichstromschnellladestationen genügen 30 Minuten für die nächsten 150 Kilometer. Pamela Fletcher, Chefingenieurin des Opel Ampera-e: "Im Alltagsbetrieb werden kaum mehr als eine oder zwei Ladungen pro Woche fällig."

Genauso wie an den Gleichstrom-Schnellladestationen kann das 60 kWh-Batteriepaket auch zuhause an die Wallbox mit 4,6 kW gekoppelt werden. Darüber hinaus lässt sich der Ampera-e an öffentlichen Wechselstrom-Stationen in ganz Europa aufladen. Mit dem Einphasen-Onboard-Ladegerät fließen dort entweder 3,6 kW oder 7,2 kW.

Über den genauen Preis für den Ampera-e schweigt sich Opel noch aus. Der amerikanische Zwilling Chevrolet Bolt EV kostet in der Basisversion mindestens 37.475 US-Dollar. Das Topmodell LT mit Ledersitzen, LED-Leuchten, Soundsystem und weiteren Annehmlichkeiten startet bei 41.780 US-Dollar. In Anbetracht dessen, dass der BMW i3 mit seinem 94-kWh-Akku mindestens 36.000 Euro kostet und der Renault Zoe Z.E. 40 rund 33.000 Euro, dürfte der Opel Ampera-e zumindest bei deutlich unter 35.000 Euro beginnen.

Opel Ampera-e
Stand: Opel Ampera-e Artikel bookmarken
Text:  Eine eMail an Stefan Grundhoff schicken Auf Artikel linken
Fotos: Hersteller Opel Ampera-e https://goo.gl/NWJkU9
Ort: Warren/Detroit

alle-autos-in.de
User-Kommentar
alle-autos-in.de Abstandsmarker
Empfehlungen rund um autos
Empfehlungen
Opel Ampera-e
Opel Ampera-e
Mehr PraxistestsVorgeschlagene PraxistestsThema autosMehr PraxistestsPrtaxistests über autos
Mehr Praxistests Suzuki Jimny
Pragmatisch, praktisch, gut
Der Suzuki Jimny zeigt sich auch nach vielen Jahren noch unverändert agil und sympathisch ehrlich. Wäre schön, wenn es mehr von seiner Art geben würde - nicht nur Kinder würde es freuen. mehr ...
Suzuki Jimny 1.3 - Pragmatisch, praktisch, gut
Mehr Autos
Mehr über AutosAktuelle FahrberichteFahrberichte über autosAutos und fahrberichteFahrberichte
Multimedia bei alle-autos-in.de
Videos über autos auto-videos autos und videos alle-autos-in.de autos autovideos alle autos
Zwischenzeile bei alle-autos-in.de
Opel Ampera-e
Opel Ampera-e
 Technik Übersicht TechnikZum Seitenanfang Seitenanfang Zum Seitenanfang         
Opel Ampera-e
Opel Ampera-e
             
Let Google translate this page to:  English Français Italiano Türkçe Russkiy Polski Español Greek Svenska Dansk Magyar Hrvatski Japan Chinese Hindi Korean Arabian

 


© Copyright 2004 - 2017 by alle-autos-in.de - Alle Rechte vorbehalten
 | alle-autos-in.de bei Google+
Helfen Sie uns, alle-autos-in.de besser zu machen - schreiben Sie uns Ihre Vorschläge
Weitere Angebote aus unserem Netzwerk: motor-shops.de, cars-of-europe.com, x-raetsel.de, wolff-n-friends.de, press-inform.com
Copyright für alle-autos-in.de

 

 

Marke: