Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik Porsche 911 Turbo Adaptive AerodynamikPorsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik
Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik
Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik technik Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik technik technik technik Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik
 alle autos Home  zum thema autos Technik  autos Mobile Version 

Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik  Technik: Porsches Adaptive Aerodynamik

Elfer mit Krallen



Porsches Marketingleute werden lyrisch: »Der Elfer fährt die Krallen aus«, beschreibt ein Video den neuen variablen Bugspoilers. Der bringt mehr Komfort und eine höhere Querbeschleunigung.

 
 Adaptive Aerodynamik
  
 Adaptive Aerodynamik  - Foto: Hersteller  Adaptive Aerodynamik - Foto: Hersteller  Adaptive Aerodynamik - Foto: Hersteller  Adaptive Aerodynamik - Foto: Hersteller  Adaptive Aerodynamik - Foto: Hersteller  Adaptive Aerodynamik - Foto: Hersteller
Videos zum Porsche und 911
Porsche Turbo Cabrio
Porsche 911 GT3
Porsche 911 Turbo
Porsche GT3 RS
Porsche 911 Sport Classic

Porsche riskiert eine dicke Lippe. Im Herbst 2014 kommt als traditionelle Krönung der aktuellen 911er-Bauteihe der Porsche Turbo S auf den Markt. Und um die Fans bis dahin in Kauflaune zu bringen, stecken die Zuffenhausener nach und nach die wichtigsten technischen Neuerungen des Supersportlers. So wie die "adaptive Aerodynamik" des Turbo, die man vor allem über einen mehrfach verstellbaren Bugspoiler und einen überarbeiteten Spaltflügel am Heck erreicht.

Vor allem den Frontspoiler gibt es so erstmals in einem Fahrzeug mit Straßenzulassung. Er besteht aus einer Spoilerlippe und drei Aktuatoren hinter dieser flexiblen Lippe aus einem extra dafür weiterentwickelten und robusten Elastomer. Jeder der Aktuatoren ist aus einem aufblasbaren System von fünf Luftkammern aufgebaut. Die wiederum lassen sich über ein Luftversorgungsmodul im Kofferraum aufblasen und leeren - im Prinzip ein komplizierterer Blasebalg, der bis zu 0,8 bar Druck schafft. Das Luftmodul ist als geschlossenes System ausgelegt, damit die Luftfeuchtigkeit nahezu konstant bleibt und zum Beispiel im Winter nichts vereisen kann. Das System sorgt zudem für einen nachgeregelten Druckausgleich - etwa bei Fahrten ins Gebirge.

Im Ruhezustand ist die Spoilerlippe dank der Vorspannung des Materials - und sicherheitshalber auch noch einmal gehalten durch Permanentmagnete - unter der Frontverkleidung nach hinten gebogen. Praktischer Nebeneffekt: Die Alltagstauglichkeit des Porsche Turbo steigt, weil so der Böschungswinkel gegenüber dem Vorgänger von 7,8 auf 10,3 Grad und die Bodenfreiheit vorne von 139 mm auf 156 mm angewachsen sind. Kaum der Rede wert? Das kann nur jemand sagen, der noch nie versucht hat, mit dem alten Porsche Turbo eine etwas steilere Parkhausrampe hochzufahren und prompt aufsaß. Das jedenfalls dürfte künftig deutlich weniger Probleme bereiten.

Bis 120 km/h bleibt die Spoilerlippe vorne komplett nach hinten weggeklappt, sofern der Fahrer sie nicht manuell über eine entsprechende Taste am Mitteltunnel aktiviert. Ab 120 km/h wird automatisch der Speed-Modus angesteuert. Gleichzeitig blasen sich die beiden äußeren Aktuatoren synchron auf und drücken die Spoilerlippe rechts und links gegen den Wind. Resultat: Die Luft wird so verstärkt um die Karosserie herum geleitet und der Auftrieb an der Vorderachse verringert. Drückt der Fahrer schließlich die "Performance"-Taste, pressen die Aktuatoren auch den mittleren Teil der Spoilerlippe heraus: "Der Elfer fährt die Krallen aus", beschreibt das ein porscheeigenes Video etwas arg pathetisch. Der Spalt zwischen Fahrbahn und Spoilerlippe reduziert sich auf 117 mm und hinter dem Spoiler entsteht ein Unterdruck.

Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik, Technik
Analog zum Bugspoiler hat auch der Spaltflügel drei Grundpositionen
Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik, Technik

Dabei wirkt der Bugspoiler eng mit dem Spaltflügel am Heck zusammen. Auch der ist gegenüber seinem Vorgänger aerodynamisch komplett neu entwickelt worden. Hatte der noch ein hydraulisches System mit einem festen Endanschlag für die Ausfahrhöhe, so arbeitet der neue Flügel nun mit zwei getrennt steuerbaren elektrischen Hubmotoren, die eine stufenlose Einstellung von Ausfahrhöhe und Anstellwinkel erlauben. Der Flügel selbst besteht aus einem faserverstärkten duroplastischen Kunststoff und wird mit einem speziellen Verfahren hergestellt, das aus dem Porsche-Rennsport abgeleitet ist. Auch die Flügelstützen aus leichtem Aluminium sind eine Neukonstruktion mit einem aerodynamisch geformten Flügelprofil.

Analog zum Bugspoiler hat auch der Spaltflügel drei Grundpositionen. In der Grundeinstellung ist er als Spoiler komplett eingefahren. In der Position "Speed" wird er auf Knopfdruck oder automatisch bei 120 km/h um 25 Millimeter ausgefahren und zum zweiteiligen Spaltflügel. Dann wird die Luft zum einen über die Oberfläche des Flügelblatts geleitet, zum anderen strömt sie durch den Spalt zwischen seiner Unterseite und dem feststehenden Flügelblatt. An der Unterseite des konvex gewölbten Flügelblattes entsteht ein Unterdruck - und damit Abtrieb. Beim Druck der "Performance"-Taste schließlich wird das Flügelblatt auf 75 Millimeter angehoben und darüber hinaus um sieben Grad angestellt. Dabei berücksichtigt die Elektronik diverse Fahrzeugzustände: Die Stellung des nach außen öffnenden Schiebedachs etwa führt zu einem anderen Anstellwinkel des Flügels.

Der Gewinn an Dynamik und Fahrsicherheit ist enorm. Generiert der Porsche im Speed-Modus bei 300 km/h noch insgesamt neun Kilogramm Abtrieb, so sind es bei gleichem Tempo im Peformance-Modus schon 132 Kilogramm, 88 davon auf der Hinterachse. Das ermöglicht erfahrbar höhere Querbeschleunigungen, zeigt ein kurzer Test auf einem Flugplatz: Selbst ruppigen Lenkbewegungen folgt der 911er Turbo bei diesem Tempo noch sicher und präzise.

Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik
Stand: Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik Artikel bookmarken
Text:  Eine eMail an Jürgen Wolff schicken Auf Artikel linken
Fotos: Hersteller Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik http://goo.gl/yjATa
Ort: Lahr

alle-autos-in.de
User-Kommentar
alle-autos-in.de Abstandsmarker
Empfehlungen rund um autos
Empfehlungen
Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik
Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik
Mehr PraxistestsVorgeschlagene PraxistestsThema autosMehr PraxistestsPrtaxistests über autos
Mehr Praxistests Opel Astra 1.6 CDTI
Fahrendes Argument
Der neue Opel Astra macht es den notorischen Gegnern der Marke aus Rüsselsheim nicht leicht. Warum? Er gefällt! Und das nahezu ohne Wenn und Aber. Nur ein paar kleine Macken nerven. |Mit Video| mehr ...
Opel Astra 1.6 CDTI  - Fahrendes Argument
Mehr Autos
Mehr über AutosAktuelle FahrberichteFahrberichte über autosAutos und fahrberichteFahrberichte
Multimedia bei alle-autos-in.de
Videos über autos auto-videos autos und videos alle-autos-in.de autos autovideos alle autos
Zwischenzeile bei alle-autos-in.de
Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik
Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik
 Technik Übersicht TechnikZum Seitenanfang Seitenanfang Zum Seitenanfang         
Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik
Porsche 911 Turbo Adaptive Aerodynamik
             
Let Google translate this page to:  English Français Italiano Türkçe Russkiy Polski Español Greek Svenska Dansk Magyar Hrvatski Japan Chinese Hindi Korean

 


© Copyright 2004 - 2016 by alle-autos-in.de - Alle Rechte vorbehalten
 | alle-autos-in.de bei Google+
Helfen Sie uns, alle-autos-in.de besser zu machen - schreiben Sie uns Ihre Vorschläge
Weitere Angebote aus unserem Netzwerk: motor-shops.de, cars-of-europe.com, x-raetsel.de, wolff-n-friends.de, press-inform.com
Copyright für alle-autos-in.de

 

 

Marke: