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Technik  Technik: Mercedes AMG trifft B&O

Feinkost für die Ohren



AMG hat zusammen mit dem dänischen HiFi-Spezialisten Bang & Olufsen ein maßgeschneidertes Sound-System für den SLS kreiert. Damit wird der Flügeltürer zum Konzertsaal der Superlative.

 
 Sound im SLS
  
 Sound im SLS  - Foto: Hersteller  Sound im SLS - Foto: Hersteller  Sound im SLS - Foto: Hersteller  Sound im SLS - Foto: Hersteller  Sound im SLS - Foto: Hersteller  Sound im SLS - Foto: Hersteller

Das Leben ist bekanntlich ungerecht. Der eine wartet bei Wind und Wetter auf Bahn oder Bus und wenn der öffentliche Transporter endlich kommt, geht – mit etwas Pech - die Tortur erst richtig los, weil irgendein Mitpassagier die ganze Umgebung mit den ohrenbeleidigenden Sounds seines plärrenden Handys beschallt. Der andere degegen kann einen traumhaft schönen Sportwagen sein eigen nennen, darf spektakuläre Flügeltüren öffnen, auf edles Leder sinken und obendrein in fantastische Klangwelten abtauchen, sobald er seine 571-PS-Maschine startet.

Ein komplettes Symphonieorchester, eine sinnlich-sonore Pop-Diva, eine coole Hip-Hop-Band - auf einer virtuellen Bühne, die sich irgendwo zwischen Fahrer und Windschutzscheibe befindet, legt sich das musikalische Wunschpersonal derart grandios ins Zeug, dass Bläser- und Streicherarrangements, gänsehauterregende Stimmen, perfekte Piano- und Synthesizer-Sounds die Besatzung des Traumautos auch akustisch in höhere Sphären aufschwingen.

Damit Kunden in aller Welt noch mehr Spaß an dem Stuttgarter Supersportler haben – und natürlich auch, um an der zahlungskräftigen Klientel noch ein Quäntchen mehr zu verdienen - bietet AMG für seinen Flügeltürer ein exklusives Sound-System, das dem SLS vom dänischen HiFi-Spezialisten Bang & Olufsen auf den Leib geschneidert worden ist.

Das Ergebnis ist eine aufwendige Komposition aus 1.000 Watt-Verstärkertechnologie und elf Lautsprechern, die den Wagen noch einmal um rund 7.000 Euro teurer macht - was für die Kundschaft des 177.000 Euro-Autos aber eine eher zu vernachlässigende Größe sein dürfte.

Dafür können sich die verwöhnten Ohren am ausgeklügelten Zusammenspiel von optimal positionierten Boxen erfreuen - Hochtöner für den Frequenzgang von 5.000 bis 20.000 Hz gehören zum komplexen Ensemble, ebenso Mitteltöner für die Bereiche 300 bis 5.000 und 300 bis 10.000 Hz, Surround-Lautsprecher für den gleichen Frequenzgang stecken in den B-Säulen, Tieftöner für die 65 bis 100 Hz-Frequenz sind im Fußraum untergebracht, Subwoofer für die Tieffrequenzen mit 30 bis 65 Schwingungen pro Sekunde werden in die Hutablage integriert.

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Ideales Klangfeld
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Die winzigen Hochfrequenz-Lautsprecher sehen aus wie stilisierte Pilze und haben ihren Platz links und rechts auf der Instrumententafel gefunden. Ihre akustische Linse sorgt für eine weite horizontale Klangverteilung und lässt so die große virtuelle "Orchesterbühne" vor den Passagieren entstehen.

Sitzt der Fahrer allein im Auto, kann er das ideale Klangfeld, das HiFi-Experten auch "Sweet Spot" nennen, für seine Fahrzeugseite optimieren. Sind Schumi & Co zu zweit unterwegs, werden sie den Sweet Spot vermutlich mit dem Menschen an ihrer Seite teilen – sprich das Ideal-Klangfeld zur Mitte verschieben. Auch eine beifahrerorientierte Klangeinstellung ist möglich. Dabei dürfte AMG wohl weniger an Schumis Corinna als vielmehr an seine Rechtslenker-Märkte gedacht haben, wo der rechte Platz zum Chefsessel wird.

Motor der komplexen Soundmaschinerie ist ein ultrakompakter Verstärker mit 750 Watt - nicht einmal schuhkartongroß und kaum drei Kilo schwer, so dass er selbst in einem Sportwagen mit begrenztem Platzangebot nicht stört. Mit Stolz verweisen die Dänen auf den außergewöhnlichen Wirkungsgrad der Komponente. Die setze 93 Prozent der eingespeisten Energie in Leistung um, dreimal mehr als konventionelle Auto-HiFi-Verstärker, sagt Morton Lydolf, Bang & Olufsens Spezialist für Automobil-Akustik. Willkommener Nebeneffekt: Die Wärmeabstrahlung des Verstärkers fällt bei dem kompakten aber leistungsstarken Kästchen deutlich geringer aus.

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Ausgeglichene Verzögerung
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In engem Verbund mit dem Sound-Motor arbeitet ein digitaler Soundprozessor mit 250 Watt. "Dieser zweite Verstärker ist gewissermaßen das Gehirn des Systems und kompensiert alle akustischen Defizite aus, die durch räumliche und physikalische Gegebenheiten entstehen", schwärmt Ingenieur Lydolf.

Fahrer und Beifahrer befänden sich im Auto praktisch nie innerhalb eines idealen Klangfelds, erläutert der Klangexperte. "Die Schallwellen, die beispielsweise vom rechten Hochtöner zum rechten Ohr des Fahrers gelangen, sind länger unterwegs als diejenigen, die vom linken Hochtöner zu seinem linken Ohr gelangen. Diese Verzögerungen gleicht der Prozessor durch eigenständige Steuerungsprozesse aus, und zwar für jeden der elf Lautsprecher ganz individuell."

Fahrgeräusche wie Wind, Regen und auch das Abrollgeräusch der Reifen, mal lauter mal leiser, je nach Güte des Asphalts, stören den Hörgenuss und tragen ihren Teil zur Ermüdung auf langen Strecken bei, wissen die dänischen Sound-Experten. Bei ihrer mit dem deutschen Autobauer entwickelten Anlage müssen weder der Mensch am Steuer noch sein Assistent auf dem Beifahrersitz die Lautstärke der Musik nachjustieren.

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Der schönste Sound kommt vom Motor
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Auch das regelt der intelligente Soundprozessor durch dynamische Kompensation ganz von selbst. Dafür hat AMG im Fahrzeughimmel ein Mikrophon installiert, das mit dem Soundprozessor verbunden ist. Wenn das Gerät lautere Abroll-, Wind- oder Regengeräusche registriert, pegelt es die Lautsprecher eigenständig nach. So kann Musik während der ganzen Fahrt in der gewünschten Intensität gehört werden. Um optimale Arbeit zu leisten, horcht der Prozessor permanent die Frequenzbänder sämtlicher Lautsprecher ab und gibt lediglich dort mehr Stoff, wo es nötig ist.

Nur wenn die eine, die magische Geräuschquelle für den plötzlich anschwellenden Pegel verantwortlich ist, hält sich der digitale Regler zurück. Das Achtzylinder-Treibwerk darf und soll bei Beschleunigungsmanövern sämtliche Beats übertönen. Wer so einen Wagen fährt, für den ist der kraftvoller Sound des eigenen Motors immer noch die beste Musik.

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Fotos: Hersteller
Ort: Struer/Dänemark

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