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Technik  Technik: Spurwechsel

Dreh Dich nicht um...



Autos von heute können eine ganze Menge: Sensoren verhindern Beulen und intelligente Tempomaten verhindern, dass man ins Stauende rast. Neue Systeme sollen dem toten Winkel den Schrecken nehmen.

 
 Spurwechsel
  
 Spurwechsel  - Foto: press-inform  Spurwechsel - Foto: press-inform  Spurwechsel - Foto: Hersteller  Spurwechsel - Foto: press-inform  Spurwechsel - Foto: press-inform  Spurwechsel - Foto: Hersteller

Gerade auf Autobahnen und Schnellstraßen kommt das immer wieder vor: Obwohl man mit hohem Tempo und eingeschaltetem Licht auf der Überholspur unterwegs ist, zieht ein Fahrzeug von der rechten Spur nach links und sorgt für gefährliche Momente. Meist kann mit einer Vollbremsung ein Zusammenprall verhindert werden - aber nicht selten kommt es durch Unaufmerksamkeit der Fahrer zu schweren Unfällen. Geschliffene Außenspiegel allein scheinen das Problem mit dem toten Winkel nicht lösen zu können. Einige Autohersteller arbeiten deshalb an Systemen, die vor überholenden Autos warnen. Die ersten Systeme sind bereits in Serienmodellen zu haben.

Schon vor einiger Zeit präsentierte Volvo in den Modellen S60 und V70 sein Sicherheitssystem BLIS. Das "Blind Spot Information System" stammt aus der viel beachteten Konzeptstudie Volvo SCC und sorgt für Sicherheit beim Spurwechsel - auch wenn der Fahrer den sinnvollen Schulterblick einmal vergessen hat.

Unterhalb der beiden Außenspiegel sitzen die Augen von BLIS. Die Kameras reagieren auf Fahrzeuge, die sich links oder rechts im toten Winkel nähern - oder hier bereits seit längerem unterwegs sind. Setzt der Fahrer den Blinker und will seine Fahrspur wechseln, blinkt eine Kontrollleuchte an der Spiegelinnenseite. Die Augen links und rechts tasten einen Bereich von drei Metern neben dem Auto und rund neun Metern seitlich hinter dem Auto ab. BLIS meldet Fahrzeuge, die sich bis zu 20 km/h langsamer und 70 km/h schneller bewegen. Nachteil: BLIS reagiert auf Autos, Lastwagen und Motorräder - aber nicht auf Mopeds und Fahrräder.

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Audi legt nach
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Ein technisch anderes System mit dem Namen Side Assist stellt nun Audi in seinem Luxus-SUV Q7 vor. Spurwechselassistent ja – Kameras nein. Beim Q7 sind in der hinteren Stoßstange zwei 24-Gigahertz-Radarsensoren untergebracht, die ab einem Tempo von 60 km/h den Bereich hinter dem Fahrzeug überwachsen. Fährt ein Auto links oder rechts in den Gefahrenbereich, melden sich LEDs in den Spiegelgehäusen. Das Setzen des Blinkers wird zudem von einem heftigen Blinken quittiert, um den Fahrer zu warnen. Das Audi-System hat den Vorteil, dass es störunempfindlicher ist. Zudem können keine Kameras verschmutzen. Doch Sicherheit hat ihren Preis: Beide Spurwechsel-Assistenten sind nur in der Aufpreisliste zu finden.

General Motors arbeitet zusammen mit DaimlerChrysler und Ford an einer anderen Technik. Während der Fahrt greift ein Computer auf mehrere Informationsquellen zurück. Per GPS und unsichtbaren Antennen wird die aktuelle Position des Fahrzeugs mit der Umgebung abgestimmt. In einem Umkreis von 80 Metern tastet das GM-System den Bereich um das Fahrzeug ab. Ergibt sich eine Gefahrensituation, werden verschiedene Maßnahmen erprobt. Signale im Außenspiegel oder ein rüttelnder Fahrersitz ähnlich dem Spurassistenten von Citroen sind noch die zahmsten Versuche, den Fahrer aufmerksam zu machen. Droht ein Zusammenprall, wird sogar eine Notbremsung eingeleitet. Derzeit sind in den USA bereits mehrere Versuchsfahrzeuge unterwegs.

Voraussetzung ist jedoch, dass möglichst viele Fahrzeuge über ein solches System verfügen. Daher ziehen mehrere Autosteller bei der Entwicklung an einem Strang. GM möchte das Fahrerassistenzsystem an sein in den USA etabliertes On-Star-System koppeln, dass den Fahrer aktiv und passiv unterstützt. Eine Serienreife ist in frühestens fünf Jahren denkbar.

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Fotos: Hersteller

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