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Technik  Technik: Nachtsichtgeräte

Licht aus – Spot an



Vor Wochen hatte die neue Mercedes S-Klasse mit einem neuen Nachtsichtgerät für Aufsehen gesorgt. Doch auch die Ingenieure bei BMW schlafen nicht und spendieren der neuen 7er-Serie eine Sehhilfe für die Nacht. Was können beide Systeme? Ein Vergleich.

 
 Nachtsichtgeräte
  
 Nachtsichtgeräte  - Foto: Hersteller  Nachtsichtgeräte - Foto: Hersteller  Nachtsichtgeräte - Foto: Hersteller  Nachtsichtgeräte - Foto: Hersteller  Nachtsichtgeräte - Foto: Hersteller  Nachtsichtgeräte - Foto: Hersteller

Die beiden Systeme von Mercedes und BMW funktionieren völlig unterschiedlich - und sollten beide den mittelfristig sicher folgenden Nachahmern den Weg in die Zukunft erhellen. Das Nightvision-System der 7er-Reihe von BMW wandelt auf den Spuren der Militärtechnik. Eine kleine Wärmebildkamera erfasst beim Bayern einen Bereich bis zu 300 Metern vor dem Fahrzeug. Der Bordmonitor über der Mittelkonsole stellt die Objekte auf der Fahrbahn umso heller dar, je wärmer die sind. Besonders Tiere und Menschen sind so auch in weiter Entfernung noch zu sehen. Mit ähnlichen Wärmebildsystemen arbeiten zum Beispiel auch Bundeswehr und Grenzschutz.

Die Nachtsichttechnik der neuen Mercedes S-Klasse setzt ebenfalls auf Infrarotlicht. Eine Miniaturkamera neben dem Innenspiegel blickt nach vorn und projiziert ein schwarz-weißes Bild in das Armaturenbrett - ohne Auswertung von Wärmeinformationen. Da wo sonst Tacho und Multifunktionsanzeige erstrahlen, gibt es ein acht Zoll großes Kamerabild. So kann man bei eingeschaltetem Nachtsichtgerät selbst in einem scheinbar schwarzen Loch 150 Meter vor dem Auto noch Gegenstände und Personen erspähen. Das Nachtsichtgerät wird über einen Schalter am Armaturenbrett ein- und ausgeschaltet. In dem Kamerabild gibt es zudem wichtige Informationen über Geschwindigkeit, Temperatur und eingelegte Fahrstufe.

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Regen, Schnee und Nebel
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Welches System ist nun das bessere? Die Technik des 7er BMW gibt einem die Möglichkeit weiter nach vorn zu sehen – im Idealfall bis zu 300 Metern, während bei der Mercedes S-Klasse bei 150 bis 200 Metern Schluss ist. Mit lichtstarken Bi-Xenonscheinwerfern kann man sonst nur rund 70 bis 150 Meter weit sehen.

Beim Mercedes wird das Bild ins Blickfeld des Fahrers projiziert - dort wo sich sonst Tacho und Drehzahlmesser befinden. Beim BMW muss man hingegen nach rechts auf den Bordbildschirm schauen. Nightvision von BMW kostet teure 1.950 Euro Aufpreis - aber auch bei der neuen S-Klasse dürfte der Preis kaum wesentlich darunter liegen. Ihre Schwächen haben beide Systeme bei starkem Regen, Schneefall oder Nebel. Hier können beide konstruktionsbedingt nicht allzu weit sehen. Hilfreich sind die Nachtsichtgeräte insbesondere auf der Landstraße, in engen Gassen und dunklen Einfahrten. Im Verkehr der Innenstadt oder auf der Autobahn wird es nur in Ausnahmefällen benutzt werden. Dort sind genügend andere Lichtquellen vorhanden.

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