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Technik  Technik: Lohnt ein Direktschaltgetriebe?

Schaltkasten



In den USA und in Asien liebt man Automatik. In Europa schaltet man dagegen gern. Doch der Trend bewegt sich langsam vom Handschalter weg. VW setzt als Alternative zur Handschaltung auf das Direktschaltgetriebe. Wir machten den Test mit einem Seat Altea 2.0 TDI.

 
 Lohnt ein DSG?
  
 Lohnt ein DSG?  - Foto: press-inform  Lohnt ein DSG? - Foto: press-inform  Lohnt ein DSG? - Foto: press-inform  Lohnt ein DSG? - Foto:  Lohnt ein DSG? - Foto: press-inform  Lohnt ein DSG? - Foto: Hersteller

Im Volkswagenkonzern soll Seat die Rolle des sportlichen Allrounders spielen. Wem Design und Dynamik von VW zu alltäglich ist, der soll bei den Spaniern vorbeischauen. Scheint zu klappen - denn der noch junge Seat Altea erfreut sich beim Kunden großer Beliebtheit: eigenständig, variabel und dazu noch mit einem Klasse-Design. Kein Wunder, dass gerade viele Familien auf den Altea fliegen.

Interessantester Motor ist der 2.0 TDI. 140 PS stark und mit einem kräftigen Drehmoment von 320 Nm ausgerüstet, scheint dieses Auto geradezu geschaffen, sich von der Handschaltung zu verabschieden. Wer will, kann den Familien-Seat daher auch mit einem Sechsgang-Direktschaltgetriebe ordern.

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Kein Ruck, viel Zuck
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Direktschaltgetriebe heißt: Der Seat ist wie verschiedene andere Modelle aus der VW-Familie mit einer Doppelkupplung ausgestattet. Ist man bei lockerer Fahrt im dritten Gang unterwegs, ist beim DSG der vierte Gang bereits eingelegt und lauert auf den bevorstehenden Kraftwechsel Der Schaltvorgang ist daher kaum spürbar und geschieht in Sekundenbruchteilen. Ohne die nervige Zugkraftunterbrechung geht es weiter nach vorn in höhere Geschwindigkeiten.

Ohne Regungen schaltet DSG auch herunter. Wer es ambitionierter mag, kann den manuellen Modus wählen. Immer das gleiche Spiel: Raufschalten, runterschalten, rauf und wieder runter – das lässt selbst bei einem Familiengefährt wie dem Seat Altea Fahrfreude aufkommen. Wem das nicht reichen sollte: Der Sportmodus legt noch ein Schippe nach: Da geht das Schalten noch schneller - jedoch bei erhöhter Drehzahl.

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Flotter Spanier
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Doch vergessen wir nicht das serienmäßige Sechsganggetriebe. Das schaltet sich im Seat Altea in der Tat prächtig. Die sechs Gänge lassen sich präzise einlegen und angesichts des drehfreudigen Vierzylinders bekommt man den Altea auch hier problemlos und geradezu spielerisch auf Touren. Das 2.0-TDI-Aggregat mit Pumpe-Düse-Technik leistet 103 kW/140 PS. 0 auf 100 km/h in rund zehn Sekunden und über 200 km/h Spitze sind ordentliche Werte. Otto-Normal-Fahrer schafft das mit DSG deutlich leichter als ohne.

Doch bei Beschleunigungsrennen dürfte ein Altea nur selten an den Start gehen. Daher interessiert in erster Linie die Alltagtauglichkeit. Im Innenstadtstau oder auf der Autobahn ist das DSG eine angenehme Sache: Kein nerviges Schalten, Anfahren, Auskuppeln. Der Fuß bleibt auf der Bremse und wenn das Schneckentempo weiter geht, hilft ein leichter Kick auf’s Gas. Hier liegt der eigentliche Vorteil, denn die sportlich-ruckfreien Gangwechsel bei höheren Geschwindigkeiten dürften den meisten Altea-Kunden wohl einerlei sein. Bei einem Sportwagen die dem Audi TT 3,2 V6, der ebenfalls mit DSG erhältlich ist, sieht das ganze schon anders aus.

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Teure Wahl
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Bleiben die Kosten: Der Durchschnittsverbrauch eines Altea 2.0 TDI liegt in der Praxis bei knapp über sieben Litern - auch wenn die Seat-Verantwortlichen uns einen Liter weniger auf 100 Kilometern versprechen. Der Verbrauch unterscheidet sich zwischen Sechsgang-Handschalter und Sechsstufen-DSG nur marginal. Bei ähnlicher Fahrweise ist der Handschalter meist etwas günstiger.

Doch die Anschaffungskosten sind der große Nachteil. Ein gut ausgestatteter Seat Altea 2.0 TDI Stylance kostet 23.390 Euro. Das gleiche Modell mit Direktschaltgetriebe DSG kostet 1.400 Euro mehr. Ein sattes Aufgeld für ein Auto der 20.000-Euro-Klasse. Viele Automatikgetriebe kosten mittlerweile allerdings bis zu 2.000 Euro Aufpreis. Aber: Beim guten alten Handschaltgetriebe des Altea könnte man mit 1.400 Euro interessante Extras wie Xenonlicht (790 Euro) und ein Schiebedach (790 Euro) ordern. So bleibt es am Ende jedem selbst überlassen, ob er sich für oder gegen DSG entscheidet. Praktisch ist es - muss aber nicht sein.

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Fotos: Hersteller

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