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Škoda Karoq  Neuvorstellung: Škoda Karoq

Yeti war gestern



Škoda setzt seine SUV-Modelloffensive fort. Der Yeti wird ab Herbst vom Karoq abgelöst. Der neue kleine Bruder des Kodiaq dürfte unter den kompakten Crossovern noch für viel Wirbel sorgen.

 
Skoda Karoq
  
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Skoda Kodiaq

Mit 4,38 Metern Länge ist der Zur Markenseite ŠkodaŠkoda Karoq mehr denn eine Klasse kleiner als der bis zu siebensitzige Kodiaq und rollt in einer Liga mit dem VW T-Roc. Wer dem Karoq aufs Blechkleid schaut, dem dürfte er wohl etwas besser zusagen als sein großer Bruder. Die Front wirkt wie aus einem Guss und auch Seitenlinie oder Heck können gefallen. Bleibt nur der Name. Die eingängige Bezeichnung "Yeti" war den Markenverantwortlichen wohl zu niedlich und man wollte die familiäre Nähe zum Kodiaq unterstreichen. Künftig heißt es also: Škoda Karoq statt Yeti.

Wie seine mittlerweile zahlreichen Brüder im Zur Markenseite VolkswagenVW-Konzern steht der Škoda Karoq auf dem modularen Querbaukasten und ist dabei knapp 16 Zentimeter länger als der Yeti - sein Radstand wuchs um gut fünf Zentimeter. Davon profitieren in erster Linie die Insassen, denn vorne und hinten haben auch großgewachsene Personen genug Platz. Der Laderaum fasst 521 bis 1.810 Liter.

Alleine die schiere Größe positioniert den Karoq an das obere Ende des Kompakt-SUV-Segments. Genau dort sehen die Tschechen große Wachstums-Chancen: "Wir wollen in dieser Klasse Maßstäbe setzen und ein möglichst großes Stück von dem Kuchen abhaben", erklärt Škoda-Chef Bernhard Maier selbstbewusst. Die Škoda-Erfolgsformel geht auch beim Karoq auf: viel Auto fürs Geld, unspektakulär, grundsolide und unaufgeregt. Das gilt auch für die Fahrweise des Kompakt-SUV. Im Vergleich zum Zur Markenseite SeatSeat-Bruder Ateca, der im gleichen Werk in Kvasiny vom Band läuft, ist der Tscheche deutlich kommoder abgestimmt.

Zum entspannten Vorankommen passen auch die Antriebe. Zu Beginn stehen fünf Motorvarianten (zwei Benziner, drei Diesel) mit einem Leistungsspektrum zwischen 115 und 190 PS zur Auswahl. Sie können entweder mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung oder einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden. Dabei ist bei den Benzinern ohne Allrad und dem 1.6 TDI-Diesel das Siebengang-DSG mit dem internen Code DQ200 und bei den Diesel-Triebwerken mit zwei Liter Hubraum und den Allrad-Modellen mit Ottomotor das Siebengang-DSG verbaut. Diese Getriebe werden im gesamten VW-Konzern verwendet.

Der Karoq wird als erster Škoda eine frei programmierbare digitale Instrumententafel haben. Vier Grund-Layouts stehen zur Verfügung, darunter eine reduzierte Anordnung für Nachtfahrten, mit weißen Elementen auf schwarzen Grund, bei der nur die wichtigsten Elemente angezeigt werden, um die Augen zu schonen.

Auch bei den Assistenzsystemen legen die Tschechen nach: 13 Helfer sind im Karoq neu. Darunter ein Toter-Winkel-Assistent und ein adaptiver Tempomat. Als Kommandozentrale dient ein 9,2-Zoll-Display, das sicher nicht in allen Ausstattungsvarianten enthalten sein wird. Obwohl bei der Vorstellung große Teile des Cockpits noch verhüllt waren, fällt die symmetrische Anordnung der Instrumente auf. Neben Klarlack-Elementen wird Škoda die Passagiere wohl auch mit einer Ambiente-Beleuchtung und aufpreispflichtigem Voll-LED-Licht erfreuen. Beim Preis schweigen sich die Tschechen noch aus. Es dürfte aber bei rund 20.000 Euro losgehen.

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Fotos: Hersteller Škoda Karoq https://goo.gl/RfFtld
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