Rolls Royce
Rolls-Royce Phantom Rolls-Royce PhantomRolls-Royce Phantom
Rolls Royce Rolls-Royce Phantom Rolls Royce Rolls-Royce Phantom Rolls Royce
Rolls Royce
Rolls-Royce Phantom fahrbericht Rolls-Royce Phantom fahrbericht fahrbericht fahrbericht Rolls-Royce Phantom
 alle autos Home  zum thema autos Fahrberichte  autos Renault bis Volvo  autos Mobile Version 
Rolls Royce
Rolls Royce

Rolls-Royce Phantom  Fahrbericht: Rolls-Royce Phantom

Die Queen lässt grüßen



Sagt man Rolls-Royce, meint man Phantom. Das 5,84 Meter lange Flaggschiff vereinigt alle Attribute, die die englische Luxusmarke zu dem gemacht haben, was sie ist: Luxus gepaart mit Reduktion.

 
Rolls Royce Phantom
  
Rolls Royce Phantom  - Foto: Hersteller Rolls Royce Phantom - Foto: Hersteller Rolls Royce Phantom - Foto: Hersteller Rolls Royce Phantom - Foto: Hersteller Rolls Royce Phantom - Foto: Hersteller Rolls Royce Phantom - Foto: Hersteller
Rolls Royce Phantom
Rolls Royce Phantom
Rolls Royce Phantom
Rolls Royce Phantom
Rolls Royce Phantom
Rolls Royce
Videos zum Rolls Royce und Phantom
Rolls Royce Phantom Coupé
[+] Understatement-Luxus, gigantisch viel Platz, konkurrenzlose Materialien und Verarbeitung, zeitlos in allem
[-] Exorbitanter Preis, nicht unbedingt ein Kurvenmeister

Im Londoner Gentlemen's Club "The Athenaeum" ist die Welt noch in Ordnung. Die vorwiegend männlichen Mitglieder, meist Angehörige der britischen "Upper Class", sind gerne unter sich. Seit 1824 trifft sich die ehrenwerte Londoner Gesellschaft in dem klassizistischen Gebäude an der Ecke des "Waterloo Place". Der berühmte Schauspieler Alec Guiness ging hier ein und aus, genauso wie Winston Churchill. Bei der Lektüre der "Sunday Times" zieht ein englischer Adeliger skeptisch die rechte Augenbraue nach oben. "Mercedes-Benz S-Klasse? Ich bitte Sie. Sicher ein tolles Auto, aber doch etwas gewöhnlich", schnarrt der hochgewachsene Lord.

Als er später in seinen Rolls-Royce Phantom steigt, wird klar, was für den Herrenfahrer der Maßstab ist. Um der britischen Oberschicht nahe zu sein, gibt es nur einen Platz. Hinter dem Beifahrersitz, versteht sich. Das Interieur ist Ausdruck des Lebensverständnisses der Herrenfahrer. Wer ein Technikfeuerwerk und protzigen Luxus erwartet, liegt falsch. Understatement ist die erste Pflicht eines echten Gentleman.

Der Innenraum gleicht einem geschmackvoll eingerichteten Wohnzimmer. Feinstes Leder, ein ausklappbarer Tisch aus Mahagoni Holz, sogar ein TV-Bildschirm und jede Menge Platz. Kein Wunder bei einem Radstand von 3,57 Metern. In der Langversion liegen die beiden Achsen noch einmal einen viertel Meter weiter auseinander. Dann sind die Raumverhältnisse wirklich opulent. Selbst zwei Meter Riesen können sich ohne Probleme richtig lang machen. So reisen Könige, Adlige und die Reichsten der Reichen.

Doch Platz gibt es auch in einem Kleinbus. Sich in einem Rolls-Royce Phantom durch die Landschaft chauffieren zu lassen, dagegen ist ein Fest für alle Sinne. Mühelos gleitet das 2,5-Tonnen-Schiff über den Asphalt. Die dicken Scheiben blockieren zuverlässig fast jedes Geräusch. Im Innenraum herrscht eine majestätische Ruhe. Die Herrschaften auf der Rückbank müssen bei einer Unterhaltung auch jenseits der 200 km/h die Stimme kein bisschen erheben. Im Gegenteil. Wenn etwas mit leisem Ton zu besprechen ist, bekommt der Chauffeur nichts mit. Auch angedeutete Sitzschalen wären nicht Phantom-like. Eine Rückbank ist Tradition und das soll auch so bleiben.

Rolls-Royce Phantom, Fahrbericht
Hinter dem Volant, das fast die Dimensionen eines Fahrradreifens hat, entschleunigt sich die Welt
Rolls-Royce Phantom, Fahrbericht

Der Innenraum hat wenig Schnörkelhaftes. "Luxus ist Reduktion", sagt Interieur-Designer Daniel Starke. Im Gegensatz zu den modernen Hebel- und Knopforgien bestechen die wenigen massiven Knöpfe durch Wertigkeit. Fast alles ist aus dem Vollen gefräst. Auch die Fensterheber und die kreisrunden Luftauslass-Gitter. Gerade Linien regieren im Rolls-Royce-Universum. Das riesige rechteckige Armaturenbrett hat im Vergleich zu den modernen Instrumententafeln in gewöhnlichen Automobilen die Wucht einer Schrankwand. "Breite erzeugt Raum", sagt Starke lapidar. Als wenn das ein Problem bei dem 1,99-Meter-breiten-Schiff wäre.

Diese Opulenz an massiven Bedienelementen gepaart mit der optischen Zurückhaltung erinnert an den Highend-Nobel-Plattenspieler "Transrotor Artus". Der kostet auch nur die Kleinigkeit von rund 120.000 Euro und wiegt fast 222 Kilogramm.

Das Konzept wird auch beim nächsten Phantom beibehalten. Der sollte ursprünglich 2018 kommen. Momentan denkt man in München und Goodwood aber darüber nach, das Erscheinungsdatum des Top-Modells nach vorne zu verlegen. Klar, der Edelkonkurrent Bentley gibt mächtig Gas.

Geschwindigkeit spielt im Phantom keine Rolle mehr. Dank 460 PS und knackigen 720 Newtonmetern Drehmoment schwebt man leicht erhöht förmlich über die Straße. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 240 km/h, statt wie üblich auf 250 km/h begrenzt. Fast als wollte der Phantom den anderen Fahrzeugen zurufen: "Ihr mögt schneller sein. Ich habe das nicht nötig!".

Dazu passt auch der Lenkradkranz, der so dünn ist, dass die Handflächen in akuter Schwielengefahr schweben. Doch auch hier greift das Konzept der souveränen Leichtigkeit. Einen Phantom packt man nicht an den Hörnern und zwingt ihn um die Kurve. Nein, der Edel-Rolls-Royce wird mit lockeren Handgelenken um die Ecke gezirkelt. Damit das leicht fällt, hat der Fahrer eine Kuhle im Inneren des Lenkradkranzes, in der er den Daumen platzieren und so besser zugreifen kann. Straßenrennen sind ja schließlich vulgär.

Schnell geht es ohnehin nicht um die Kurve, da das Fahrwerk deutlich zum Wanken neigt und die Lenkung zu schwammig ist. Aber: Wer mit einem Rolls-Royce Phantom wedeln will, sitzt im falschen Auto. Diese Gefahr ist ohnehin relativ gering. Schließlich kostet der Phantom 411.204, 50 Euro. Mit dem langen Radstand sind 484.984,50 Euro fällig. Soviel Exklusivität dürfte die Mitglieder der englischen Gentlemen's Clubs freuen. Das Empire lebt doch noch.

Rolls-Royce Phantom
Stand: Rolls-Royce Phantom Artikel bookmarken
Text:  Eine eMail an Wolfgang Gomoll schickenRolls Royce Auf Artikel linken
Fotos: Hersteller Rolls-Royce Phantom http://goo.gl/8GVTMJ
Ort: München

Wie entsteht ein Fahrbericht? Das erfahren Sie Rolls-Royce Phantom hier

alle-autos-in.de
User-Kommentar
alle-autos-in.de Abstandsmarker
Empfehlungen rund um autos
Empfehlungen
Rolls-Royce Phantom
Rolls Royce
Rolls-Royce Phantom
Die aktuellen PraxistestsDie aktuellen PraxistestsDie aktuellen PraxistestsDie aktuellen PraxistestsDie aktuellen Praxistests
Opel Astra 1.6 CDTI Opel Astra 1.6 CDTI
Fahrendes Argument
Der neue Opel Astra macht es den notorischen Gegnern der Marke aus Rüsselsheim nicht leicht. Warum? Er gefällt! Und das nahezu ohne Wenn und Aber. Nur ein paar kleine Macken nerven. |Mit Video| mehr ...
Opel Astra 1.6 CDTI  - Fahrendes Argument
Die aktuellen Neuvorstellungen
Die aktuellen NeuvorstellungenDie aktuellen NeuvorstellungenDie aktuellen NeuvorstellungenDie aktuellen Neuvorstellungen
Multimedia bei alle-autos-in.de
Videos über autos auto-videos autos und videos alle-autos-in.de autos autovideos alle autos
Multimedia
Rolls-Royce Phantom
Rolls-Royce Phantom
 Praxistest Übersicht FahrberichtZum Seitenanfang Seitenanfang Zum SeitenanfangDie Alternativen Die Alternativen zum Rolls Royce 
Rolls-Royce Phantom
Rolls-Royce Phantom
             
Let Google translate this page to:  English Français Italiano Türkçe Russkiy Polski Español Greek Svenska Dansk Magyar Hrvatski Japan Chinese Hindi Korean

 


© Copyright 2004 - 2016 by alle-autos-in.de - Alle Rechte vorbehalten
 | alle-autos-in.de bei Google+
Helfen Sie uns, alle-autos-in.de besser zu machen - schreiben Sie uns Ihre Vorschläge
Weitere Angebote aus unserem Netzwerk: motor-shops.de, cars-of-europe.com, x-raetsel.de, wolff-n-friends.de, press-inform.com
Copyright für alle-autos-in.de

 

 

Marke: Rolls Royce