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Reportage  Reportage: Automarkt Japan Teil I

Kein Markt wie jeder andere



Kaum ein Hersteller kann es sich noch erlauben, allein auf den Heimatmarkt zu blicken. Globalisierung ist längst auch in der Autobranche ein heißes Thema. Trotzdem unterscheiden sich die großen Automärkte in Europa, Asien und Nordamerika beträchtlich. Besonders Asien mit dem Megamarkt Japan wird auch für deutsche Autohersteller immer bedeutender.

 
 Automarkt Japan Teil I
  
 Automarkt Japan Teil I  - Foto: press-inform  Automarkt Japan Teil I - Foto: press-inform  Automarkt Japan Teil I - Foto: press-inform  Automarkt Japan Teil I - Foto: press-inform  Automarkt Japan Teil I - Foto: press-inform  Automarkt Japan Teil I - Foto: press-inform

In Japan gehen die Uhren anders. Das gilt auch für die Autobranche. Besonders in den Megastädten geben große Luxusvehikel von der Klasse eines Lexus LS 430 oder 7er BMW den Ton an. Ein Diesel ist in Japan dagegen in keiner Klasse salonfähig. Während die Selbstzünder in Europa mittlerweile mehr als die Hälfte des Fahrzeugmarktes ausmachen, bekommen die drehmomentstarken Dieselaggregate in Japan – ähnlich wie in den USA - kein Rad auf den Boden. Wurden 1997 immerhin noch 335.000 Diesel-PKW verkauft, waren es 2004 nur noch gerade einmal 5.000 Fahrzeuge. Dagegen stieg der Hybridanteil von 323 Fahrzeugen im gleichen Zeitraum auf 70.000 Autos.

Hauptgrund: Der Diesel hat in Asien mit einem ausgeprägten Schmuddel-Image zu kämpfen. Er gilt als dreckig und laut. Darauf haben sich längst auch die deutschen Hersteller wie BMW, Mercedes und Volkswagen eingestellt und die Modellpalette ausgerichtet.

Vor allem BMW - seit 1981 in Japan mit einer Tochtergesellschaft vertreten - legt ein besonderes Gewicht auf den japanischen Markt. Im vergangenen Jahr wurden knapp 50.000 Fahrzeuge abgesetzt. Japan ist somit einer der wichtigsten Absatzmärkte weltweit. Dabei gelten die BMW-Modelle, egal ob kleiner 3er oder 7er mit langem Radstand, in Asien als absolute Luxusmodelle. Die Preise liegen zumeist rund 20 Prozent über dem deutschen Niveau. Ein Basismodell des 3er BMW kostet mehr als vier Millionen Yen - umgerechnet über 32.000 Euro. Ein einheimisches Modell gleicher Klasse kommt auf höchstens 1,6 Millionen. Prestige und Image sind in Japan eben alles. Die Zeichen stehen auch weiterhin auf Erfolg. Im ersten Quartal 2005 hatte BMW unter den Importeuren einen Marktanteil von knapp 20 Prozent.

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Drei-Klassen-Gesellschaft
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Der japanische Automarkt teilt sich in drei PKW-Klassen auf. Die kleine Klasse "Kei" ist maximal 3,40 m lang und wird von einem Motor mit höchstens 660 Kubikzentimetern angetrieben. Ihr entstammt unter anderem der offene Spaßmacher Daihatsu Copen, der mittlerweile auch in Europa zu haben ist. Deutlich stärker sind die beiden größeren Klassen auf den Straßen vertreten. Die Mittelklasse namens "5 Number" hat vier oder sechs Zylinder, maximal zwei Liter Hubraum und ist bis zu 4,70 m lang. Die Topliga "3 Number" umfasst alles, was länger als 4,70 m ist: BMW 7er, Mercedes S-Klasse oder die großen Toyota-Limousinen.

Ähnlich wie in Deutschland werden auch in Japan die Autos immer älter. Lag das durchschnittliche Autoalter 1995 noch bei 4,8 Jahren, so stieg es auf aktuell 6,5 Jahre – Tendenz steigend.

Im eigenen Land geben die japanischen Marken den Ton an. Toyota (35 %), Nissan (14 %) und Honda (14 %) liegen weit vor der Konkurrenz. Der Anteil der Importfahrzeuge ging zuletzt deutlich zurück. Genau entgegengesetzt entwickelt sich jedoch der Trend bei den Premiummarken, die hoch im Kurs stehen. Besonders die top motorisierten Versionen aus deutschen Landen locken die potente japanische Kundschaft an - dabei darf man in Japan maximal 100 km/h auf den Autobahnen fahren.

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