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Reportage  Reportage: New York Auto Show

Im Westen was Neues



Die New York Autoshow hat sich in den vergangenen Jahren wieder prächtig entwickelt. Und es sind vor allem die europäischen Hersteller, die der Messe in Big Apple ihren Stempel aufdrücken.

 
 New York Autoshow
  
 New York Autoshow  - Foto: Sommer  New York Autoshow - Foto: Sommer  New York Autoshow - Foto: Sommer  New York Autoshow - Foto: Sommer  New York Autoshow - Foto: Sommer  New York Autoshow - Foto: Sommer

Die Stadt, die niemals schläft. Noch bis zum 7. April zeigen Autohersteller aus aller Welt ihre Neuheiten in New York. Dass Big Apple nicht gerade das Eldorado zum Autofahren ist, beweist bereits die Fahrt zum Messegelände - Stau, Stau und nochmals Stau. Nichts desto trotz laufen besonders für Mercedes die Autoverkäufe in dieser Metropole überaus erfolgreich.

Und auch Range Rover kann sich über einen fehlenden Enthusiasmus ihrer Marke gegenüber nicht beklagen. In New York verkaufen sie die meisten Fahrzeuge überhaupt. Grund genug, den neuen Range Rover Sport von niemand Geringerem vorfahren zu lassen als dem aktuellen James Bond-Darsteller Daniel Craig. Superstargerecht zeigt sich der stählerne Brite mit bis zu 375 kW/510 PS und einer Sprintzeit von 5,3 Sekunden. Neben dem V8-Benziner steht ein V6-Dieselmotor zur Wahl. Noch in diesem Jahr folgt ein V8-Diesel und im kommenden Jahr ein Diesel-Hybrid.

Doch zurück zu den Schwaben mit dem Stern. Der Mercedes CLA 45 AMG feiert in New York seine Weltpremiere. Sein nur 2,0-Liter großer Vierzylindermotor leistet satte 265 kW/360 PS und 450 Newtonmetern Drehmoment, die dank Allradantrieb für einen nicht nur sportlichen, sondern auch sicheren Vortrieb sorgen. Noch sportlicher zeigt sich der Mercedes E 63 AMG S-Model Wagon. 425 kW/577 PS und der Vorteil des großen Kofferraums sind der Traum eines jeden Familienvaters.

Mit wesentlich weniger Kraft, aber dafür lokalen CO2-Emissionen von 0 Gramm pro Kilometer und einer Reichweite von bis zu 200 Kilometern zeigt sich die Mercedes B-Klasse Electric Drive. Der Fünfsitzer wird von einem Elektromotor mit 100 kW/136 PS und 310 Newtonmeter Drehmoment angetrieben. 2014 startet seine Markteinführung in den USA.

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Größer scheinen
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Ebenfalls den weiten Weg aus Deutschland hat die neue Audi A3 Limousine hinter sich. Der Basismotor, ein 1,4 Liter großer TFSI, leistet 103 kW/140 PS und beschleunigt innerhalb von 8,4 Sekunden bis Tempo 100. 4,7 Liter Benzin verbraucht er auf 100 Kilometern. Im Fond hat er deutlich mehr Platz als seine kürzeren Modellgeschwister. Ab rund 25.000 Euro soll er kosten. Auf Seiten der Selbstzünder steht zu Beginn nur der 2,0 Liter große TDI mit 110 kW/150 PS und einem Verbrauch von 4,2 Litern auf 100 Kilometern zur Verfügung.

25 kW/34 PS mehr bringt BMW in den USA mit seinem neuen 328d auf die Straße. Dabei lässt den 135 kW/184 PS starken Münchener seine Namensgebung größer erscheinen als er ist. Denn im eigentlichen Sinne handelt es sich um den europäischen 320d mit einer Schadstoffnachbehandlung. Für umgerechnet 40.000 Euro ist er in den USA erhältlich.

Den Weg nach Deutschland wird der Cadillac CTS antreten und somit im Revier eines 5er-BMW oder einer Mercedes E-Klasse wildern. Mindestens 200 kW/272 PS und vorerst maximal 309 kW/420 PS sollen jedoch zu Beginn ab Herbst dieses Jahres auf dem heimischen Markt für Verkaufszahlen sorgen. Wann genau er nach Deutschland kommen wird, ist noch unklar.

Gleichfalls unklar, aber nur wegen der geringen Stückzahl von 33, ist die Kundschaft der neuen Chrysler Viper SRT TA. Die Time Attack-Viper wird von einem 8,4-Liter großen V10-Motor mit 471 kW/640 PS und über 800 Newtonmeter Drehmoment angetrieben.

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GTI-Markt USA
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Noch exklusiver ist die Auflage des Jaguar XKR-S GT. 30 Fahrzeuge des 405 kW/550 PS starken Supersportlers sollen produziert werden. Gleich viel Leistung aber in einer wesentlich höheren Stückzahl erhältlich ist der neue Jaguar XJR. Sein 5,0 Liter großer V8-Kompressor jagt den Briten in 4,6 Sekunden bis Tempo 100. Ab Mai ist der 11,6 Liter auf 100 Kilometer fressende Jaguar erhältlich.

Etwas weniger Kraft hat der VW Golf GTI. Dafür gibt es ihn in größerer Stückzahl. Nicht ohne Grund präsentieren die Wolfsburger ihren kleinen Kraftprotz auch in New York: "Die USA sind der größte Golf-GTI-Markt der Welt", erklärt Carsten Krebs von VW Nordamerika.

Der neue Toyota Highlander könnte indes dem Golf auf Grund seiner Größe schon fast als fahrende Garage dienen. Gleiches gilt für den Infiniti QX60, den es in den USA ab sofort auch mit Hybridantrieb zu kaufen gibt. Der insgesamt knapp 184 kW/250 PS starke Edel-Nissan soll rund 2.300 Euro teurer als der Benziner sein. Der Antrieb besteht aus einem 2,5 Liter großen Vierzylinder-Benzinmotor und einem 15 kW starken Elektromotor.

Ebenfalls mit einem Hybrid- und gleichzeitig mit einem Allradsystem ausgestattet ist der Subaru XV Crosstrek Hybrid. Beim japanischen Automobilhersteller Nissan ist ein Sondermodell auf der Basis des NV200 zu bestaunen: Gemeinsam mit Gitarren-Spezialist Gibson entstand ein Van für Musiker.

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Fotos: Sommer
Ort: New York

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