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Reportage  Reportage: 24-Stunden-Rennen

Jagdrennen



Noch nie hatte es ein schnelleres 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gegeben. Doch am Ende sicherte sich das Theam von Manthey-Porsche den nun fünften Sieg binnen sechs Jahren.

 
 24-Stunden-Rennen
  
 24-Stunden-Rennen  - Foto: aaid  24-Stunden-Rennen - Foto: aaid  24-Stunden-Rennen - Foto: aaid  24-Stunden-Rennen - Foto: aaid  24-Stunden-Rennen - Foto: aaid  24-Stunden-Rennen - Foto: aaid

Um zu erkennen, dass die 24 Stunden vom Nürburgring diesmal ein ganz besonderes Rennen werden würden, musste man nicht einmal auf die Strecke schauen. Das Fahrerlager platzte aus allen Nähten wie nie zuvor. So viele Werkseinsätze wie bei der 39. Auflage hat es noch nie gegeben. Dabei waren die deutschen Heimspieler von Porsche, Mercedes, Audi, Volkswagen und BMW keineswegs die einzigen, die Werksteams in die grüne Hölle schickten. Auch Hersteller wie Mini, Peugeot, Lexus oder Ferrari unterstützten Privatteams auf Werksniveau. Insgesamt gingen über 800 Fahrer aus 30 Ländern in 210 Teams an den Start. Ebenso Rekord wie die Zuschauerzahl von über 220.000 - trotz widrigen Wetters.

Unwichtiger für den Rennausgang als von vielen vor dem Start befürchtet, zeigte sich das bekannt wechselhafte Eifelwetter. Nach feuchten Tagen vor der größten Motorsportveranstaltung der Welt wurde das Rennen selbst nur in den ersten beiden Stunden von Nässe beeinflusst. Danach blieb es trocken und für Teams leichter kalkulierbar. Ganz anders erging es den Campingfans an der Strecke. Viele waren schon am Dienstag oder Mittwoch angereist und hatten Zelt und Campingwagen bei strömendem Regen an Kurvenkombinationen von Pflanzgarten, Wehrseifen oder dem Karussell aufgebaut.

Bei den Fans sorgten Renner wie der als Kohlefaser-Einzelstück aufgebaute Ferrari P 4/5 Competizione, der Ginetta G50, der Ferrari 458 und das wummernde Paket der leistungsstarken Mercedes SLS GT3 für Aufsehen. Zu Publikumslieblingen avancierte schnell auch das Mini-Coupé-Doppel. Doch die beiden kecken Renner mit den Startnummern 146 und 147 hatten mit Ausritten und Antriebsproblemen zu kämpfen. So gab es für die 250 PS starken Bolidchen mit den herumgedrehten Baseball-Kappen als Dach nur die Plätze 106 und 118.

Wenn ein deutsches Rennfahreridol wie Hans-Joachim Stuck am Ring zum letzten Mal ins Volant greift, dann drückt auch das dem Langstreckenklassiker seinen Stempel auf. Der 60jährige Striezel Stuck, der zusammen mit seinen beiden Söhnen Ferdinand und Johannes auf einem Lamborghini Gallardo LP 600+ startete, hatte trotz Außenseiterchancen mit dem Rennausgang letztlich nichts zu tun und landete mit Platz 15 ebenso außerhalb der Topteams wie der Hybrid-Porsche des Manthey-Teams mit der Startnummer neun, der an der Spitze liegend durch einen Getriebewechsel am Abend weit zurückfiel. Nach dem Ausfall im vergangenen Jahr wieder kein Glück für den führenden. Diesmal langte es für das Topteam in der Werksfahrer-Besetzung Bergmeister/Long/Lietz/Holzer nur für Platz 27.

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Auf Regen gehofft
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Auf Regen beim Rennen hatten nicht zuletzt die drei hoch gehandelten VW Golf R24 gehofft. Die über 450 PS starken Allrad-Gölfe hatten bei trockenen Bedingungen keine Chance gegen die Topteams mit ihren Audi R8, BMW M3, Mercedes SLS oder Porsche 997 und fielen schließlich ganz aus.

Die Nordschleife hat bekanntlich bei jedem Wetter ihre eigenen Gesetze. Das gilt auch für die Formalien. Denn starten darf beim Rennen nur, wer eine spezielle Nordschleifenlizenz in der Tasche hat. So mussten vor dem Start selbst ehemalige Formel-1-Piloten noch eine Fahrprüfung der ganz besonderen Art ablegen. "Auch Johnny Herbert und Mark Blundell haben – wie jeder andere Fahrer auch – zunächst einmal eine Nordschleifenlizenz machen müssen", erklärt VW-Teamchef Kris Nissen.

Für keines der Teams lief das Rennen glatt. Im Training hatte sich für viele überraschend der Ferrari 458 Italia des Farnbacher Teams an die Spitze gesetzt, fiel aber noch vor dem Abend mit technischen Problemen an der Aufhängung zurück. Letztlich wurde es bei der 458er-Premiere am Ring ein guter Platz acht.

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Nur eine kritische Situation
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Mehr als eine dreiviertel Stunde Reparaturzeit war auch vom Farnbacher-Team nicht aufzuholen. Insbesondere weil sich der gelb-grüne Manthey-Porsche in der Fahrerbesetzung Timo Bernhard, Lucas Luhr, Marc Lieb und Romain Dumas bis zum Ende des Rennens keine Schwäche erlaubte und Vorjahressieger BMW mit seinem weißen M3 GT und der Startnummer eins (Lamy, Müller, Farfus und Alzen) auf eine Distanz von über vier Minuten halten konnte. "Wir wussten schon vor dem Start, dass wir nur dann um den Sieg fahren können, wenn wir als Team funktionieren, von den Fahrern bis zu den Mechanikern. Und das hat die ganze Zeit wirklich sehr gut geklappt", sagt Porsche-Pilot Timo Bernhard.

So gab es neben den üblichen Reibereien auf der Strecke nur eine wirklich kritische Situation – und die ausgerechnet an der Box. Lucas Luhr: "Beim Boxenstopp hat die Zapfsäule des Nürburgrings nicht funktioniert. Es kam einfach kein Benzin. Also mussten wir das Auto an eine andere Säule zurückschieben und haben so fast eine Minute verloren."

Eine Runde zurück landete der bestplatzierte Audi R8 LMS mit der Startnummer 14 (Basseng, Fässler, Stippler) noch auf Platz drei. Die lange Zeit gut platzierten Mercedes SLS GT3 mit den Startnummern 22 und 32 fielen letztlich mit drei Runden Rückstand noch auf die Plätze sechs und sieben zurück.

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Fotos: aaid
Ort: Nürburgring

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