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Reportage  Mini-Produktion

Der Mini aus Oxford



Als sich der BMW-Konzern im Frühjahr 2000 von seinen britischen Firmen trennte, ging ein Aufschrei durch die Automobilbranche. Besonders im traditionsreichen Werk in Oxford drohten die Lichter auszugehen. Hier war bis zuletzt unter BMW-Regie mit großem finanziellem Aufwand der Rover 75 gebaut worden.

 
 Mini-Produktion
  
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Heute, vier Jahre später, sieht alles ganz anders aus. BMW verkaufte die Marken Rover, MG und Landrover - sicherte sich dagegen weiterhin die Markenrechte des Mini und kreierte ein neues Kultauto. Was VW mit dem New Beetle nicht schaffte, gelang den Bayern mit dem neuen Mini. Seit Mitte 2001 auf dem Markt, kann sich der Liebling der Lifestyle-Gesellschaft weltweit vor Kunden kaum retten. Die Produktionsrekorde purzeln nur so.

Der Mini ist jedermann’s Liebling. Klein, putzig, sportlich und imageträchtig. Besonders die teuren Versionen Mini Cooper und der sportliche Mini Cooper S laufen ausgezeichnet. Das in diesem Sommer vorgestellte Cabriolet dürfte den Trend fortsetzen. Die Kunden des Mini schauen nicht in erster Linie auf das Geld. Die meisten Modelle werden hochwertig ausgestattet – Ledersitze, Xenonlicht und Navigationssystem. Dabei hat der aktuelle Mini nichts mit seinem traditionsreichen Vorgänger gemeinsam. Der war neben dem Käfer jahrzehntelang das Auto des kleinen Mannes. Zu allem Überfluss heimste der seit 1959 gebaute Ur-Mini jede Mende sportlicher Erfolge ein. Selbst die Rallye Monte Carlo konnte er 1964 gewinnen. Die Kunden von heute wollen sich besonders individuell präsentieren. Der Mini ist ein Statement an die Umgebung. Sehr her: Ich fahre ein "anderes" Auto!

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Westlich von London
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Das Mini Werk im britischen Oxford, gut eine Autostunde westlich von London, hat einen wesentlichen Anteil am Mini-Erfolg. Dort, wo seit vielen Jahrzehnten hunderttausende von Rover- und Leyland-Modellen vom Band liefen, steht eines der modernsten Automobilwerke Europas, mehr als 450.000 Quadratmeter groß. Hier werden der Mini und sein neuer Oben-ohne-Bruder, das Mini Cabriolet gebaut.

Auf einer Produktionsstrasse entstehen die beiden Varianten. Das Werk in der britischen Universitätsstadt in hoch technisiert. Modernste Maschinen und Computer bieten eine größtmögliche Flexibilität, um die Produktion der Nachfrage anzupassen. Das Know-How kommt zumeist aus München - viele wichtige Positionen sind mit deutschen Ingenieuren besetzt. Schließlich soll der bayrisch-britische Mini das gleiche Qualitätsniveau haben, wie die bekannten BMW-Reihen. Die Region rund um Oxford ist stolz auf den Mini – das wird nicht nur durch die hohe Zahl der Fahrzeuge auf den Straßen deutlich. Die Identifikation mit dem Auto ist groß - und schließlich gibt das Werk 4.500 Menschen Arbeit. Die Produktionsstätte trägt den Namen "BMW Group Plant Oxford". Ebenfalls wichtig: Eine Vielzahl der Bauteile für den Mini kommen von Zulieferern aus England.

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Schneller auf 500.000
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Der Erfolg des Mini dürfte noch lange nicht am Ende sein. Die Verkaufszahlen steigen stetig an - weitere Versionen sollen folgen. Die Motorleistungen liegen derzeit zwischen 75 PS (Mini One D) und 170 PS (Mini Cooper S). Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Zunächst steckte BMW knapp 500.000 Millionen Euro in das Produktionswerk. Produziert wird im Zwei- und Dreischichtbetrieb - aufgrund der großen Nachfrage an sieben Tagen pro Woche. Insgesamt wird im Werk Oxford über 125 Stunden pro Woche gearbeitet.

Im Jahre 2003 liefen knapp 175.000 Fahrzeuge vom Band, in diesem Jahr werden es wohl rund 190.000 Mitglieder der Mini-Familie sein, die in die mehr als 70 Staaten ausgeliefert werden. Drei Jahre nach Markteinführung gab es einen eindrucksvollen Rekord: Der 500.000 Mini, ein sportlicher Cooper S, lief vom Band. Sein neuer Inhaber kommt aus Kalifornien und holte den silbernen Renner selbst in England ab. Eigentlich sollte der 500.000 Mini erst in knapp zwei Jahren vom Band laufen.

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