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Reportage  Reportage: Goodwood Revival Meeting

Zu Gast beim Lord



Wenn Lord March alljährlich im September zum Goodwood Revival einlädt, gibt es für Oldtimerfans kein Halten mehr. 100.000 motorsportbegeisterte Besucher huldigen längst vergangenen Zeiten.

 
 Goodwood Revival
  
 Goodwood Revival  - Foto: aaid  Goodwood Revival - Foto: aaid  Goodwood Revival - Foto: aaid  Goodwood Revival - Foto: aaid  Goodwood Revival - Foto: Wolff  Goodwood Revival - Foto: aaid

So etwas kann es wohl nur in England geben: Sir Stirling Moss feiert seinen 80. Geburtstag auf einer Rennstrecke – zusammen mit 80 Autos aus seiner Zeit als Rennfahrer. Mit ihm feiern Goodwood Revival mehr als 100.000 Zuschauer auf dem Goodwood Circuit.

So weit das Auge blicken kann, gehört in dieser Gegend der Grafschaft Sussex alles Lord March. Der Lord kann sich für alles begeistern, was schnell ist. Neben den legendären Pferderennen und dem Festival of Speed im August ist das Goodwood Revival im September der Höhepunkt des Jahres. Drei Tage kann der Besucher in die automobile Vergangenheit eintauchen. In die Zeit, in der der Goodwood Circuit eine der bekanntesten Rennstrecken Europas war. Schnell - und alles andere als ungefährlich.

Wo könnte Rennfahrerlegende Sir Stirling Moss seinen 80. Geburtstag stilvoller feiern, als auf der Rennstrecke, die er am 18. September 1948 mit einem Sieg eröffnete? Und nach einem schweren Unfall musste Moss seine Rennfahrerkarriere an gleicher Stelle im Jahre 1962 beenden. Vier Jahre später wurde der schnelle Kurs rund um das Goodwood Airfield wegen fehlender Sicherheitsstandards aus dem internationalen Rennkalender gestrichen. Doch Lord March sei Dank ist der Kurs noch immer eine der bekanntesten Rennstrecken von England.

Höhepunkt des britischen Automobiljahres ist seit elf Jahren das Goodwood Revival Mitte September. Veranstalter Lord March lädt ein und mehr als 100.000 Zuschauer kommen – allesamt stilecht in historischen Kostümen mit Tweed-Sakkos, Schlägermützen oder Militäruniformen verkleidet zu dem Rennwochenende. Wer bei der Maskerade nicht mitmacht, kommt erst gar nicht rein. So sind die Briten. Notfalls kann man das standesgemäße Outfit noch beim Revival Market am Rande der Strecke aufpolieren.

Da passt es auch, dass parallel zu den zahlreichen Rennen der historischer Boliden alte Kampfflugzeuge über die Start- und Zielgerade des Curcuit donnerten. Das Airfield aus dem Zweiten Weltkrieg ist wochentags nach wie vor für Privatflieger in Betrieb. Beim Goodwood Revival findet hier eine stilechte Mischung aus Rennsportevent, Flugshow und britischem Großereignis statt.

Dieses Jahr gab es nicht nur den 80. Geburtstag von Stirling Moss, sondern auch 50 Jahre Mini und ein halbes Jahrhundert Minirock zu feiern. So spielten die mehr als 400 gemeldeten Rennwagen von den späten 30ern bis zu den späten 60er Jahren nicht die alleinige Hauptrolle. Der Star war der Event im Süden Englands selbst. Man zeigte sich und seine Lieben, setzte sich ins satt grüne Gras und holte die Sandwiches aus dem Pick-Nick-Korb. Dass beängstigend niedrig Messerschmitt-Kampfbomber mit den Rennzigarren aus der frühen Nachkriegszeit um die Wette dröhnen, macht das Ganze nur noch spezieller.

Man denkt an Wimbledon, Autorennen, das Pferderennen in Ascot und eine riesige Filmpremiere. Irgendwie ist das Goodwood Revival eine Mischung aus all dem. Derart charmant und authentisch kann es einen derartigen Event nur in England geben. Und viele kommen immer wieder. So wie der Komiker Rowan Atkinson, der in diesem Jahr als seine bekannteste Figur Mr. Bean festgeschnallt auf dem Dach eines alten Mini um die Rennstrecke fegte und in der schnellen Madgwick Corner wilde Grimassen schnitt.

Klicken Sie auf das Bild, um die Google-Map von Südengland zu öffnen

Kurz danach die Vorbereitungen für eines der nächsten Rennen, in denen sich Fahrzeuge wie alte Renn-Minis, Silberpfeile, Monoposti oder alte Tourenwagen um den schnellen Flugplatzkurs winden. Die Piloten kämpfen um jeden Meter - die britischen Motorsportfans wollen keine Showrennen sehen. Spätestens, wenn die ersten Renner abseits der Piste durch das Gras pflügen, weiß jeder, dass es auch um alles oder nichts gehen könnte.

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Text:  Eine eMail an Stefan Grundhoff schicken Auf Artikel linken
Fotos: aaid
Ort: Goodwood

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