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Reportage  Reportage: 24h-Rennen am Nürburgring

Wolfsburger Wochenende



Auch wenn das 24 Stunden-Rennen am Nürburgring einen ganzen Tag dauert: Die spannendsten Szenen spielten sich innerhalb der ersten halben Stunde ab - zwischen Ford GT und dem Manthey-Porsche.

 
 24h-Rennen
  
 24h-Rennen  - Foto: Hersteller  24h-Rennen - Foto: Hersteller  24h-Rennen - Foto: Hersteller  24h-Rennen - Foto: Hersteller  24h-Rennen - Foto: Grundhoff  24h-Rennen - Foto: Grundhoff

Das Wetter an der Nordschleife war gut wie schon lange nicht mehr bei einem 24-Stunden-Rennen. Pech für die, die nicht gekommen waren - denn die Publikumsränge und Campinghügel waren deutlich dünner gefüllt als in den vergangenen Jahren.

Doch der Dauerlauf am Eifelrundkurs hatte es auch bei der 37. Auflage in sich: Unterm Strich setzte sich das Team von Olaf Manthey zum vierten Mal in Folge souverän durch. Andere Porsche-Teams, die imposante Audi-R8-Streitmacht oder der Überraschungs-Ford-GT stellten sich mit technischen Mängeln und Fremdkontakten selbst ins Aus.

Drei Tage Sonne, nur ein paar einzelne Tropfen Regen am späten Samstagabend: Die Stimmung beim 24-Stunden-Rennen war besser denn je. Noch beim Abendtraining am Donnerstag hatten Regen und die Wettervorhersage vielen Fans die Aussicht aufs Wochenende getrübt. Doch so wurde gefeiert, getrunken und gesungen, was das Zeug hielt. Viele Feierfreudige erlebten bereits den Start des Motorsportklassikers nicht mehr nüchtern mit – geschweige denn das Endresultat.

Die schnelle Rechtskurve der "Hohen Acht" am höchsten Punkt der Strecke war dabei nicht das einzige Opel-Fanlager. Eigens aufgestellte Hochsitze und Tribünen wurden mit Opel-Schriftzügen in ein schwarz-gelbes Fahnenmeer verwandelt. Bei den Campingfreunden aus Norddeutschland im Streckenabschnitt Wehrseifen hielt sich die Begeisterung für Opel dagehen mehr zurück. Durchfahrten des historischen 24h-Rennen-Manta (Startnummer 120) wurden mit "Wiederseeehn-Wiederseeehn"-Gesängen begleitet. Die Nordschleife ist eben immer auch ein Revierderby der Marken. Opel gegen VW, Porsche gegen Audi und BMW.

Im Rennen selbst hatte sich der Ford GT mit der Startnummer 40 des Raeder Teams gegen die übermächtigen Favoriten Porsche 997 und Audi R 8 LMS die Pole Position geschnappt und erstaunte Fans, Teams und Experten gleichermaßen. Das Rennen versprach bereits nach dem Training extrem schnell zu werden. Die ersten fünf Runden boten denn auch eine grandiose Show.

Einen derart engen Hochgeschwindigkeitskampf wie vom Ford GT gegen den Favoriten Manthey-Porsche hat man zwischen Brünnchen, Wehrseifen und Döttinger Höhe schon lange nicht mehr erlebt. Als sich GT-Pilot Dirk Adorf nach rundenlangen Vollgasorgien schließlich drehte und der Manthey-Porsche mit der Startnummer eins vorbeizog, dachten alle schon, das Rennen sei gelaufen.

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Audi und Technik
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Doch der Manthey-Porsche musste den neu aufgebauten Audi R8 mit der Startnummer 99 vorbei lassen und donnerte ihm mit knappem Rückstand durch die Nacht hinterher. Morgens aber gab es bei allen Audi-Modellen technische Probleme. Mal streikte die Technik, mal wollten die Antriebswellen nicht mehr. So musste auch Publikumsliebling Hans-Joachim Stuck schneller als gewünscht sein Auto abstellen.

Letztlich war dem Manthey-Porsche mit der Startnummer 1 und den Fahrern Bernhard, Lieb, Dumas und Tiemann der Sieg nicht mehr zu nehmen. Er gewann deutlich vor dem Audi R8 LMS mit der Nummer 97 in der Besetzung Abt, Hemroulle, Kaffer und Luhr. Die anderen Audis belegten die Plätze fünf, zwölf und 23. Der zweite Manthey-Porsche, der 445 PS starke 911 GT3 Cup S mit Lietz, Henzler, Collard und Werner kam auf die dritte Position. Insgesamt platzierten sich sieben Porsche unter den besten zehn Fahrzeugen.

Nach Angaben des Veranstalters kamen an den Renntagen mehr als 230.000 Zuschauer zum 37. 24 Stunden-Rennen am Nürburgring. Das Rennen wird als bislang schnellste in die Annalen eingehen. Mit 3.933 Kilometern verbesserte das Team Manthey Racing den eigenen Distanzrekord aus dem Jahr 2006 um weitere 101 Kilometer. Timo Bernhard und Marcel Tiemann sind die ersten Piloten, die den Langstreckenklassiker in der Eifel vier Mal in Folge gewinnen konnten.

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Mit einem Auge Wolfsburg
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Insbesondere der Samstag stand an der Nordschleife allerdings ganz im Licht der Stadt Wolfsburg. Nicht nur, dass Volkswagen im Rahmenprogramm erstmals seinen neuen Sportrenner, den 265 PS starken Scirocco R, auf der Start- und Zielgerade präsentierte. In den ersten eineinhalb Rennstunden blickten die meisten Motorsportfans auf dem Campingplätzen mit einem Auge auch auf Fernseher und Großbildschirme.

Und während der VfL Wolfsburg seine erste deutsche Meisterschaft feierte, drückten andere Wolfsburger auch dem 24-h-Rennen ihren Stempel auf: Eine Handvoll roter und blauer Scirocco GT 24 fuhren auf dem über 20 Kilometer langen Eifelkurs die Konkurrenz ihrer Klasse in Grund und Boden.

Ein roter VW Scirocco GT24-CNG mit Erdgasantrieb gewann die Kategorie für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb und belegte im Gesamtklassement Platz 17. Der benzinangetriebene VW Scirocco GT24 erzielte trotz eines Schadens am Sonntagmittag einen 15. Gesamtrang und den dritten Volkswagen Sieg in der Klasse für Autos mit Zweiliter-Turbomotoren in Folge.

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Text:  Eine eMail an Stefan Grundhoff schicken Auf Artikel linken
Fotos: Grundhoff

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