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Reportage  Reportage: Barcelona Autoshow 2009

Lebenszeichen aus Spanien



Spanien ist Seat-Land. Der iberische VW-Ableger, verantwortlich für schicke Formen und sportive Kleinwagen, will auf der Barcelona Autoshow das am Boden liegende Autoland Spanien wiederbeleben.

 
 Barcelona Autoshow 2009
  
 Barcelona Autoshow 2009  - Foto: Grundhoff  Barcelona Autoshow 2009 - Foto: Grundhoff  Barcelona Autoshow 2009 - Foto: Grundhoff  Barcelona Autoshow 2009 - Foto: Grundhoff  Barcelona Autoshow 2009 - Foto: Grundhoff  Barcelona Autoshow 2009 - Foto: Grundhoff

Spanien und Portugal geht es gleichermaßen schlecht: Die iberische Halbinsel krankt an der Wirtschaftskrise - und die Autoindustrie ist auch hier mittendrin. An sich also kein guter Zeitpunkt für eine spektakuläre Leistungsschau des Automobilgewerbes.

Doch die Stimmung am Veranstaltungsort, dem Montjuïc Exhibition Centre, könnte schlechter sein. Die Sonne strahlt, Barcelona hatte am Wochenende den Erzrivalen Real Madrid geschlagen und war ins Champions League-Finale eingezogen. Und schlechte Verkaufszahlen sind seit dem Sommer vergangenen Jahres ohnehin nichts Neues. Da greift man doch bereitwillig nach jedem Strohhalm.

Diese motorisierten Strohalme präsentieren sich in der spanischen Küstenmetropole nun bunter und sportlicher als anderswo. Die Weltpremieren sind nicht gerade eindrucksvoll, sollen jedoch zeigen, wohin der Weg führen soll: nur nach oben. Da hält man sich gar nicht erst mit alternativen Antriebskonzepten oder grün getünchten Spritsparmodellen auf, sondern setzt voll auf die automobile Triebbefriedigung.

Für Seat ist der Zweijahresevent in der Heimat von besonderer Bedeutung. Wenn man hier keine Stärke zeigt, kann man angesichts eines Marktrückgangs von 40 Prozent gleich einpacken. So stellen die Wolfsburger Spanier mit Firmensitz im nahe gelegenen Martorell gleich drei Sportversionen auf die Breitreifen, um das Publikum zu begeistern. Highlight ist der 150 oder 180 PS starke Seat Ibiza Boca Negra - der mit der charakterstarken schwarzen Schnauze.

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Eine Nummer größer
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Im Seat Ibiza FR gleich nebenan ist technisch nahezu das gleiche drin, er sieht ähnlich dynamisch aus und 150 PS sollten für einen Ibiza sowieso reichen. Wenn es eine Nummer größer sein soll: Seat hat auf der Barcelona Autoshow noch eine dritte Premiere parat: den 240 PS starken Seat Leon Cupra.

Da die Sportversion des neuen Exeo noch auf sich warten lässt, springt Opel auf der Messe in die Bresche. Die Rüsselsheimer lassen sich auf den iberischen Sporttrend ein und zeigen erstmals den neuen Opel Insignia OPC. Die Power-Limousine macht in dezentem Schwarz dicke Backen und jagt mit Allradantrieb sowie 325 Turbo-PS die Konkurrenz vor sich her.

Wer es bunter mag, der setzt sich in den Fiat Barbie 500. Anlässlich des 50. Geburtstags der blonden Mode-Puppe entwickelten Fiat und Barbie gemeinsam ein pinkes Sondermodell mit Strasssteinen und schmuckem Lack-Interieur. Die Serie ist jedoch sehr beschränkt: Zum Preis von jeweils 100.000 Euro soll es nur fünf Fahrzeuge geben.

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Sport statt Öko
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Die nationalen Händlerorganisationen zeigen, dass man sich ein Fortbleiben von der Messe nicht erlauben kann. Was wäre das für ein Zeichen für die Automobilwirtschaft, Spanien und insbesondere gegenüber der Hauptstadt Madrid, die im nächsten Jahr wieder an der Reihe ist? "Diese 35. Autoshow feiert 2009 nicht nur ihren 90. Geburtstag, sondern präsentiert sich spektakulärer denn je", versucht Enrique Lacalle als Präsident des Messekomitees Zuversicht zu verbreiten: "Wir hatte noch nie derart viele Automarken bei dieser Veranstaltung. Das sehen wir als großartiges Zeichen in wirtschaftlich schweren Zeiten."

Denn höchst skeptisch blicken in diesen Tagen viele führende Manager der internationalen Autokonzerne nach Barcelona. Schließlich läuft es in Spanien derzeit besonders katastrophal und so hofft man, dass die Messe einen Umschwung zum Guten bringt.

Hier und da wurden deshalb noch ein paar Gelder locker gemacht, um den Messeauftritt nicht allzu dünn wirken zu lassen. Die Messeorganisation selbst griff vielen Ausstellern mit reduzierten Standmieten und indirekten Subventionen unter die Arme. So ist es auch zu erklären, dass bei der 35. Auflage der Barcelona International Autoshow kaum Flächen leer stehen. Fast alle sind sie da. Auch die, die seit Monaten aus den Negativ-Schlagzeilen nicht mehr herauskommen und bereits zahlreiche Messeauftritte abgesagt hatten. Honda etwa zeigt dort die neusten Fahrzeuge ebenso wie Nissan, Cadillac, Hummer oder Corvette.

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Die Masse macht's
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Volumenhersteller wie Audi, BMW, Mercedes, Volkswagen, Kia oder Hyundai sind mit dem gesamten Modellprogramm vor Ort. Ford, Peugeot und Citroen - neben Seat und Nissan die Platzhirsche der Region Nordspanien - ebenso. Selbst Nobelhersteller wie Bentley, Maserati, Aston Martin, Ferrari oder Lamborghini wollen ein Zeichen setzen.

"Wir sind überzeugt, dass die Show auch dieses Mal ihr Potenzial als Verkaufs- und Innovationsplattform der Automobilindustrie in Spanien zeigen wird", gibt sich Ricard Zapatero, Verkaufsdirektor der Messe, hoffnungsfroh.

Hybrid, Start-Stopp, regenerative Bremsen und alternative Konzepte stehen in Barcelona allenfalls am Rande. Neben den Neuvorstellungen von Seat und Opel sind auf der Barcelona Autoshow erstmals auf europäischem Boden die überarbeiteten Versionen der Mercedes S-Klasse sowie von Range Rover und Land Rover Discovery zu bewundern. Beide feierten ihre Weltpremieren jüngst auf den Messen von Shanghai und New York.

Audi hat auf der Barcelona-Messe außer dem aufgefrischten Q7 zwar kein neues Modell zu bieten, zeigt jedoch nochmals den Prototypen des geplanten Audi Q3 - ein kleines Präsent an Seat, das den neuen Einsteiger-SUV ab 2011 im Werk Martorell produzieren wird.

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Fotos: Grundhoff

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