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Reportage  Reportage: Bologna MotorShow 2006

Eros Chromazotti



Es ist die letzte Messe des Jahres - und eine der schönsten. Wir zeigen Ihnen die interessantesten Neuheiten aus Bologna, die italienischsten Momente und die heißesten Hostessen. Und werfen einen Blick auf Fernost-Importe.

 
 Bologna MotorShow
  
 Bologna MotorShow  - Foto: Viehmann  Bologna MotorShow - Foto: Viehmann  Bologna MotorShow - Foto: Viehmann  Bologna MotorShow - Foto: Viehmann  Bologna MotorShow - Foto: Viehmann  Bologna MotorShow - Foto: Viehmann

"Velocità", "Emozione", "Adrenalina" – wenn Ferrari-Marketingchef Raffaele Fusilli vor dicht gedrängten Reportern den neuen 599 GTB Fiorano beschreibt - spätestens dann weiß man, dass man nicht auf einer x-beliebigen Automesse gelandet ist. In Bologna zählen Design und Emotion mehr als PS-Zahlen. Hier wird jede neue Ausstattungsoption des Fiat Panda noch mit Chianti begossen. Allenfalls die Hausmeister und Reinigungskräfte tragen keinen Brioni-Anzug. Und wenn italienische Fernsehreporter die gestenreichen Vorträge der Auto-Manager aufnehmen, brauchen sie ein Weitwinkelobjektiv.

Echte Neuheiten gibt es in Bologna kaum zu sehen. Jedenfalls nicht für Fachbesucher. Die italienische Ausstellung bildet nach Genf, Paris oder Los Angeles traditionell das Schlusslicht im Messezirkus und muss sich mit dem begnügen, was sich die Hersteller aufgehoben haben.

Das ist zum Beispiel der fertige Toyota Auris, Nachfolger des erfolgreichen Corolla. Die 4,2 Meter lange Schräghecklimousine kommt im Frühjahr in den Handel und bekommt als Top-Motorisierung Toyotas flotten 2,2-Liter Diesel mit 177 PS. Im Innenraum ist besonders die erhöhte und teilweise durchbrochene Mittelkonsole ein Blickfang.

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Präsentierteller
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Keine neuen Modelle, aber immerhin neue Gesichter gibt es bei Ford und Opel. Ford zeigt den überarbeiteten C-Max, der ähnlich erfolgreich werden soll wie der preisgekrönte Bruder S-Max. Opel hat den neuen Astra mit nach Bologna gebracht. Die Änderungen im Design sind überschaubar, mit dem Facelift kommen auch vier neue Motoren (zwei 1,6-Liter Benziner und zwei 1,7-Liter Diesel).

Eines der kleinsten, aber am meisten beachteten Autos in Bologna ist der Smart Fortwo. In Italien ist der kleine Flitzer längst Kult – allein in Rom wuseln schon jetzt rund 50.000 Smarties durch die Straßen.

Bei den italienischen Herstellern hat es leider meistens nur zu neuen Designstudien gereicht: Fiat zeigt den Panda "Tanker", ein militärisch angehauchtes Freizeitmobil mit innovativem Gepäckträger am Heck. Bei Lancia dreht sich, stets flankiert von zwei Hostessen, der Delta HPE Concept auf dem Präsentierteller. Maserati hat einen MC 12 mitgebracht. Das 755 PS starke Flügel-Monster wird als "Corsa" nur 12 mal gebaut. Ob bereits alle verkauft sind, wollte man am Maserati-Stand nicht sagen. Wer gerade keine Millionen Euro (soviel kostet das gute Stück) auf der Bank hat, findet im Maserati GranSport "Limited Edition" eine preiswerte Alternative – das neue Sondermodell kostet etwa ein Zehntel.

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Knopf im Ohr
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Was die Italiener an Neuheiten vermissen lassen, holen sie durch perfekt gestylte Messestände wieder rein. Vor den Auto-Tempeln von Ferrari oder Maserati bestimmen Sicherheits-Leute in dunklen Anzügen und mit Knopf im Ohr, wer auf den Stand darf. Doch es lohnt sich: In bequemen Ledersesseln bei einer guten Flasche Wein kann man sich in aller Ruhe erörtern lassen, warum ein Ferrari nun mal der größte Sportwagen aller Zeiten bleibt.

Keines Kommentars bedürfen die zahllosen Messe-Hostessen. Hier gilt die Faustregel: Je kleiner das Auto, desto mehr Damen flankieren es. Und tiefer als auf jeder anderen Messe sind die Dekolletés in Bologna sowieso. Typisch italienischer Machismo, sollte man meinen – aber uns ist gleichzeitig aufgefallen, dass die Putz- und Polierarbeiten an den Messe-Autos ausschließlich von männlichen Kräften durchgeführt werden.

Neben europäischer Noblesse und italienischer Grandezza kann man in Bologna aber auch Automarken und -modelle bestaunen, die in Deutschland ein Schattendasein fristen - oder gar nicht vertreten sind. Der koreanische Hersteller SsangYong zeigt in Bologna seinen Pickup auf Basis des Gelände-Kreuzers Actyon. Der "Sports" bietet vier Türen, ähnlich wie die Double Cabs des Toyota Hilux oder Mazda BT-50 und behält sogar seine fünf Sitzplätze. Die Ladefläche des Sports ist dafür ziemlich stummelig geraten.

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Neues aus China und Indien
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Während der chinesische Hersteller Brilliance gerade erst mit seiner Premiere des BS6 in Deutschland wenig überzeugte, fahren in Bologna chinesische und indische Produzenten schwere Geschütze auf. Great Wall zum Beispiel, größter privater Autobauer in China, stellt den Pickup "Wingle" vor. Ein sage und schreibe 100 PS starker 2,8-Liter-Turbodiesel treibt den kugeligen Freizeitlaster an. Für unfreiwillige Komik sorgen die Prospekte des Herstellers, in denen die immerhin serienmäßigen Airbags und das ABS angepriesen werden, als habe man gerade das achte Weltwunder erfunden. Ebenfalls neu und nicht uninteressant ist der "Hover CUV": Ein schnittiger Geländewagen mit Mitsubishi-Motor, mit dem Great Wall nach eigenen Angaben sogar vier Sterne im Crash nach dem Euro NCAP Standard holte.

Aus Indien kommt Tata. Sehr europäisch wirkt der Kombi "Indigo SW", den es mit 1,4-Liter Benzin- oder Dieselmotoren gibt. Zu sehen gibt es bei Tata auch die Designstudie "Crossover Concept", die direkt auf den europäischen Markt zielen soll. Das Heck erinnert irgendwie an den Ford Focus Turnier, bei der hässlichen Front kann man zum Glück keine Entsprechung finden. Für den Crossover planen die Inder Motoren mit mehr als 200 PS und drohen der Konkurrenz außerdem an, bald die Euro4-Norm zu erfüllen.

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Text:  Eine eMail an Sebastian Viehmann schicken Auf Artikel linken
Fotos: Viehmann

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