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Reportage  Reportage: Fantreffen

United Colors of Mini



Ein Kult-Auto braucht eine Kult-Veranstaltung, dachte man sich bei Mini und organisierte zum ersten Mal ein offizielles Jahrestreffen für alle Fans des Kultflitzers: Mini United. Drei Tage Sport und Party an der Adria.

 
 Mini United
  
 Mini United  - Foto: Hersteller  Mini United - Foto: Wolff  Mini United - Foto: Hersteller  Mini United - Foto: Hersteller  Mini United - Foto: Hersteller  Mini United - Foto: Hersteller

Am weitesten hatten es die Russen: Fünf Tage brauchten die Mitglieder des Moskauer Mini-Clubs mit ihren drei Autos für die 3366 Kilometer bis Riccione - im weiten Bogen über Helsinki, Stockholm, München und Venedig. Die Route der Mini-Expedition trägt jeder der drei himmelblauen Wagen unübersehbar auf der Beifahrertür. Dass die Fans die lange Tour so tapfer durchgestanden haben verwundert offenbar niemanden so sehr wie Marina Kusina von der russischen Mini-Niederlassung - in ihren Augen schimmert eine Mischung aus Stolz und Staunen, als sie ihre muntere Schar zum Gruppenbild arrangiert.

Die Mini-Fans aus Moskau sind zwar die mit der weitesten Anreise. Aber nicht die einzigen, die ein paar hundert Kilometer Fahrt hinter sich haben, bevor sie ihre Minis auf das Gewusel an der Adria loslassen können: Ganz Riccione ist ein riesiger Showroom, prall gefüllt mit Minis. Alten und neuen. Rudelweise stehen sie auf den Parkplätzen. Hupend, blinkend und mit heulenden Motoren rollen sie im Convoi über die Straßen zwischen Strand und Rennstrecke. Aus 40 Nationen sind die Mini-Fans angereist. Rund 6000 zählt der Veranstalter am Ende offiziell. Und fast 2000 Mini klassischer und moderner Baureihe.

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Sport und Party
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Mitten drin 80 britische Mini Enthusiasten, die jedes Jahr auf den Spuren des Kinofilms "Italian Job" auf den Weg nach Italien machen. Sie nutzten Mini United zur Zwischenstation. Und neben den russischen Mini parkten liebevoll ausstaffierte Flitzerchen aus Griechenland, Spanien und Lissabon. Die Deutschen Mini-Fans waren auf der Anreise über den Gotthard prompt in den Urlaubsverkehr geraten. 16 Stunden Anfahrt verzeichnete einer aus Sindelfingen.

Lohn der Mühe: Drei Tage Party mit angeschlossener Sport- und Verkaufsveranstaltung. Vor dem zentralen großen Zelt: Viele, viele bunte Minis. Minis mit Flügeltüren und edlem Ledergestühl. Minis mit Motoren, die kaum noch zwischen die Vorderräder passen und Minis als Strech-Limo mit eingebautem Pool. Minis von Kate Moss und David Bowie, Design-Minis von Bisazza und Missoni. Minis mit mehr Kraft im Subwoofer als im Motorraum. Minis mit eingebautem Strandkorb und mit aufgeklebtem Golfer-Outfit. Und alle zusammen laut und wuselig und gar kein bisschen leise.

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Style und Styling
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Feste feiernd im Zelt selbst: die hoch geschätzte Zielguppe. Die Zielgruppe? Zumindest nicht die, die man bei Mini gemeinhin so erwartet hätte. Hier in Riccione finden sich überwiegend die 18- bis 28jährigen. Und sicher nicht weniger Männer als Frauen. Alle betont cool, betont sportlich, betont gut drauf.

Damit das so bleibt, haben sich die Event-Manager von Mini denn auch betont viel Mühe gegeben - und nie vergessen, eine ordentliche Prise Marketing mir rein zu mixen. Ein Mini-Shop mit Accessoires rund um die Marke, Lounge-Atmosphäre, Modenschauen der Mini-Collection, die Ehrung des 700.000. Mini-Käufers auf der Bühne (ein glücklich strahlender junger Mann aus Hongkong, Asien ist der Markt der Zukunft), viel Live-Musik, viel Video, viel DJ - und ganz viel Mini.

Eine wahre Wohltat bei so viel Style und Styling: Mike Cooper, Sohn des legendären Mini-Tuners John Cooper. Während der Pause im großen Zelt rockte Cooper zusammen mit seinen Kumpels von der Insel munter drauflos. "Dead Grateful" heißt die Band. Satisfaction in der Cooper-Box. Überhaupt war der Brite einer der heimlichen Superstars bei diesem Mini-Treffen, ständig umlagert von Autogrammjägern. Nur, dass die ihm nicht Fotokarten zum Unterschreiben mitbrachten, sondern gleich ihre kompletten Minis. Mike Cooper Superstar.

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Alessandro Superstar
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Der andere Superstar hieß Alessandro Zanardi. Der war der Liebling der Fans bei einem Ereignis, dass bei dem ganzen Trubel fast schon zur Nebensache geriet: dem Mini Challenge Weltfinale gleich rechts vom Zelt auf dem Circuito Santamonica. Bei der Challenge ermittelten die 20 schnellsten Piloten der nationalen Mini Clubsportserien auf identisch getunten, 210-PS-starken Mini Copper S ihren offiziellen Weltmeister. Das Programm: Ein Vierkampf aus Rundstreckenrennen bei Tag und Nacht, Slalom, Kart-Rennen, Geschicklichkeitsfahren auf dem Quad. And the winner is: Maxime Martin aus Belgien vor dem Schweden Fredrick Lestrup und dem Österreicher Johannes Struck. Genau: der Sohn von "Strietzel" Struck.

Spektakulärer Abschluss: Das Special Guest Race am Sonntag Nachmittag. Am Start: 17 prominente Minifans von Christian Danner über Marc Surer bis zu Alessandro Zanardi. Der holte sich nach einem spannenden Rennen noch in der letzten Kurve mit einem gewagten Manöver den Sieg vor Alexander Burgstaller. Dem blieb nur noch das Staunen über die Chuzpe des Italieners, der bei einem Rennunfall auf dem Lausitzring vor vier Jahren beide Beine verlor und deswegen mit einem speziell präparierten Mini an den Start ging. Auf die Frage, ob er nichts gegen das ruppige Vorbeiziehen Zanardis habe machen können, fiel Burgstaller nur eine erfrischend ehrliche Antwort ein: "No, it goes so quick."

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