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Ratgeber  Ratgeber: Gefährliche Geschosse

Laptop im Genick



Mobile Vernetzung im Auto ist auf dem Vormarsch. Vor allem Vielfahrer schleppen Handy, Navi und tragbare Computer mit sich herum. Doch bei einem Crash können die mobilen Helferlein zu gefährlichen Geschossen werden.

 
 Scharfe Geschosse
  
 Scharfe Geschosse  - Foto: Hersteller  Scharfe Geschosse - Foto: Hersteller  Scharfe Geschosse - Foto: Hersteller  Scharfe Geschosse - Foto: Hersteller  Scharfe Geschosse - Foto: Hersteller  Scharfe Geschosse - Foto: Hersteller

Bei diesem Bild kommt ein mulmiges Gefühl auf: Während eines Autounfalls löst sich ein DVD-Monitor, der mit einem Gurt an einer Kopfstütze befestigt ist. Das schwere Gerät schnellt durch den Rückstoß nach hinten und trifft mit 30 km/h den Kopf eines Kindes, das im Fond im Kindersitz sitzt.

Zum Glück ist es nur ein simulierter Unfall, der heir passiert. Und das Kind ist ein Crashtest-Dummy. Im Ernstfall wäre die Sache aber böse ausgegangen: "Das hätte zu schweren Verletzungen führen können", sagt Olaf Kretschmann von der Sachverständigenorganisation DEKRA, die den ungewöhnlichen Crashtest durchgeführt hat.

Bei den Versuchen, die zuvor ähnlich und mit ähnlichen Ergebnissen auch schon der ADAC durchgeführt hatte, wurden verschiedene Halterungen von Telefonen, Navigationsgeräten und DVD-Spielern auf ihre Unfallsicherheit getestet. Dabei simulierten die DEKRA-Experten einen typischen Auffahrunfall mit 32 Kilometern pro Stunde.

Das Ergebnis ist erschreckend: Bei Halterungen von handelsüblichen Geräten deckten die Versuche gravierende Sicherheitsmängel auf.

Ein DVD-Gerät zum Beispiel traf den Kinderdummy auf dem Rücksitz voll an Kopf und Brust, weil beim Test die Naht der Gerätetasche riss. "Auch Handys und Navi-Geräte können aufgrund mangelhafter Halterungen für Autoinsassen zur akuten Gefahr werden.

Bei einem der getesteten Saugnapfsysteme hielt zwar die Halterung an der Windschutzscheibe. Doch löste sich das Handy aus dem Klemmverschluss und wurde durchs Fahrzeug geschleudert", berichtet die DEKRA.

Die Tests zeigten, dass auch die Bedienung der Halterungen problematisch ist. Viele Handys und Navigationssysteme müssen zum Teil über zwei Stufen hinweg in die Halterung eingerastet werden. Schludert man dabei, sitzt das Gerät nicht richtig fest und kann sich bei einem Unfall leicht aus der Halterung lösen. "Daher ist es ganz wichtig, die Halterungen nach Bedienungsanleitung anzubauen", sagt Versuchsleiter Kretschmann. "Anschließend muss man noch einmal auf den richtigen Sitz der Saughalterung an der Scheibe und das Einrasten der Verriegelungen achten."

Auch dass immer mehr Autohersteller fest installierte und damit im Prinzip Crash-sichere Navigationssysteme anbieten, dürfte die Probleme kaum lösen. Denn die meisten Autofahrer setzen aus Kostengründen auf demontierbare Geräte. "Kunden ziehen größtenteils die praktischen und mobilen Navigationsgeräte den sehr teuren Festeinbauten vor. Lediglich in der Mittel- und Luxusklasse werden Festeinbaunavis bevorzugt", sagt Jochen Eckelt vom Verband Automobiltuning und -zubehör (V.A.T.Z).

Wer Handy, Laptop oder Navi im Auto mitführt, sollte auch noch eine andere Gefahr im Auge behalten: Die schönen teuren Sachen am Armaturenbrett oder auf dem Rücksitz sind ein gefundenes Fressen für Gelegenheitsdiebe. Seitenscheibe einschlagen, Gerät mitgehen lassen und verschwinden – dafür brauchen Langfinger nur wenige Sekunden. Versicherungen raten zum Beispiel dazu, mobile Navis jedes Mal auszuklinken und mitzunehmen, wenn man das Auto verlässt.

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Text:  Eine eMail an Sebastian Viehmann schicken Auf Artikel linken
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